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Sonntag, 1. Februar 2026

Ein Interview mit dem Horror-Autor Fred Ink

Ingo Löchel: Fred, kannst Du den Lesern des Online-Magazins kurz etwas zu Deiner Person erzählen?

Fred Ink: Klar, gerne. Ich bin inzwischen 45 Jahre alt, gebürtiger Schwabe und ein Nerd, seit ich denken kann. Derzeit lebe ich in Brüssel, allerdings war ich zuvor auch schon mehrere Jahre lang in Helsinki und Jekaterinburg. Auch Berlin gehörte während der vergangenen Jahrzehnte mehrmals zu meinen Stationen.

Ich bin ausgebildeter Ergotherapeut und Diplombiologe – zwei Berufsfelder, die mir beim Schreiben fieser Horrorgeschichten schon oft interessante Ideen geliefert haben.

Weird Tales: Das Jahr 1935

Das Pulp-Magazin "WEIRD TALES", das im März 1923 startete und deren letzte Ausgabe im September 1954 erschien, war das wesentliche Magazin für Abenteuer, Horror und Fantasy (mit Betonung auf übernatürliche Elemente) von den 1920er bis weit in die 1950er Jahre hinein.

Viele der großen Autoren und Autorinnen dieser Genres veröffentlichten den Hauptteil ihrer Kurzgeschichten und Erzählungen in diesem Magazin.

"WEIRD TALES" war ein typisches amerikanisches großformatiges Pulp-Magazin und eines der Hauptmedien der Unterhaltungsliteratur im phantastischen Bereich.

Der Name "PULP" kommt nicht von Schund, wie viele glauben, sondern leitet sich von dem billigen Papier ab, mit denen die Pulp-Magazine gedruckt wurden.