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Samstag, 4. April 2026

Leihbuch-Roman: Liebe, Rum und Pulverfass

Liebe, Rum und Pulverfass

von Berndt Guben

Das 18. Jahrhundert. Michel Baum,  der Sohn des Tabakhändlers Andreas Baum,  der weder Kosten noch Mühe gescheut hat seinen Sohn an der großen Universität des preußischen Königs in Berlin Medizin studieren zu lassen.

Vor acht Tagen hat Michel in Berlin sein Doktorexamen gemacht und ist in seine Heimatstadt Kassel zurückgekehrt.

Nachdem er mit zwei Freunden einen Abend im Wirtshaus verbracht hat, kommt er aufgrund seines Pfeifens in Gestalt eines Wachtmeisters mit dem Gesetz in Konflikt.

Freitag, 3. April 2026

Leihbuch-Roman: Kaliber 38 und ich

Kaliber 38 und ich

von K. H. Scheer

Der deutsche Abenteurer Roger Kersten, der als Leutnant zur See in amerikanische Kriegsgefangenschaft geriet, landet finanziell völlig abgebrannt auf den  Philippinen.

Aus diesem Grund ist er sehr erleichtert darüber, als ihm der Handelskapitän Ken Stephen den Posten des Zweiten Offiziers auf der "King George" anbietet, die im Hafen von Lucena vor Anker liegt.

Kersten nimmt Posten an und bekommt 600 Dollar als Vorschuss auf seine erste Heuer, womit er seine Schulden bezahlen kann.

Dienstag, 27. Juni 2023

Die SF-Serie „ZBV“ von K.H. Scheer

1957 startete der Balowa Verlag mit dem Roman „ZUR BESONDEREN VERWENDUNG“ die SF-Serie „ZBV“ des Autors K.H. SCHEER, in der es um die Abenteuer von Thor Konnat und Hannibal Utan, den beiden Agenten der „Geheimen Wissenschaftlichen Abwehr“, geht.

1965 wurde die Leihbuch-Serie mit dem Roman „GEGENSCHLAG KOPERNIKUS“ von K. H. Scheer  nach 18 Bänden vom Balowa Verlag eingestellt.

Sieben Jahre nach ihrer Einstellung wurde die SF-Serie mit der Taschenbuchreihe „K.H. SCHEER – ZBV SERIE“ des Pabel Verlages neu aufgelegt, in der ab 1974 auch neue ZBV-Romane veröffentlicht wurden.

Darin schrieben neben K.H. SCHEER auch die Autoren

Dienstag, 20. Juni 2023

Die Leihbuch-Serie "Joe Brand"

1951 startete der Reihenbuch-Verlag mit dem Roman „DER BETTLER VON PARIS“ von Pieter Wolfen  die Krimi-Serie „JOE BRAND – DER RASENDE REPORTER“, die es jedoch auf nur sechs Ausgaben brachte, und 1952 wieder eingestellt wurde.

Vater dieses Reporters ist der US-amerikanischen Polizist Inspektor JOE BRAND, der Anfang der 1950er Jahre seine eigene Serie erhielt.

Denn 1951 startete der Reihenbuch-Verlag mit dem Roman „MEISTER ÜBER LEBEN UND TOD“ von WALTER L. GEBAUER die Leihbuch-Serie „JOE BRAND“.

Autoren dieser Krimi-Serie waren

Mittwoch, 23. März 2022

Die Leihbuch-Ära: Der Paul Feldmann Verlag – Bücherliste Teil 4

1950 gründete Paul Feldmann, ursprünglicher Beruf Schuster,  den Verlag „Paul Feldmann“ als OHG in Marl, der unter der Adresse Ovelheider Weg 9-11, 437 Marl 2, seinen Sitz hatte.

Neben dem „Hermann Borgsmüller Verlag“ in Münster, dem „Bewin Verlag“ in Menden und dem „Gebrüder Zimmermann Verlag“ in Balve, avancierte der „Paul Feldmann Verlag“ zu einen der größten Leihbuchverlage im deutschsprachigen Raum.

Zudem war der Paul Feldmann Verlag der Verlag, der die meisten Titel veröffentlichte. Nach der Etablierung des Verlages erschienen monatlich zwölf Leihbuchtitel. 

Hinzu kamen nach der Übernahme des „Zwei Schwalben-Verlages“ vier weitere monatliche Titel.

Bis zur Aufgabe des Verlages Mitte der 1970er Jahre, brachte es der Paul Feldmann Verlag auf über 2.000 veröffentlichte Titel. Der Hauptfokus lag dabei auf Frauen-, Kriminal- und Westernromane.

Dienstag, 1. März 2022

Die Leihbuch-Ära: Der Paul Feldmann Verlag – Bücherliste: Teil 3

1950 gründete Paul Feldmann, ursprünglicher Beruf Schuster,  den Verlag „Paul Feldmann“ als OHG in Marl, der unter der Adresse Ovelheider Weg 9-11, 437 Marl 2, seinen Sitz hatte. 

Neben dem „Hermann Borgsmüller Verlag“ in Münster, dem „Bewin Verlag“ in Menden und dem „Gebrüder Zimmermann Verlag“ in Balve, avancierte der „Paul Feldmann Verlag“ zu einen der größten Leihbuchverlage im deutschsprachigen Raum.

Zudem war der Paul Feldmann Verlag der Verlag, der die meisten Titel veröffentlichte. Nach der Etablierung des Verlages erschienen monatlich zwölf Leihbuchtitel. 

Hinzu kamen nach der Übernahme des „Zwei Schwalben-Verlages“ vier weitere monatliche Titel.

Bis zur Aufgabe des Verlages Mitte der 1970er Jahre, brachte es der Paul Feldmann Verlag auf über 2.000 veröffentlichte Titel. Der Hauptfokus lag dabei auf Frauen-, Kriminal- und Westernromane.

Dienstag, 22. Februar 2022

Krimi- und Western-Autor Hasso Plötze

Hasso Plötze  wurde am 19. September 1921 in Hannover geboren. In Kiel studierte er Germanistik, Geschichte und Psychologie und arbeitete anschließend als Journalist und freier Schriftsteller.

Ab 1953 schrieb er Hörspiele für das Radio, darunter auch die Kriminalhörspiel-Serien „TRUMPF IN DER HINTERHAND“ (1954), „AUS DEN AKTEN DES FBI“ (1955-1956) und „POLIZEIAKTE X“ (1956-1957).

Mitte der 1950er Jahre begann Plötze unter dem Pseudonym KING COLT Westernromane für einige Leihbuch-Verlage zu schreiben. Später verfasste er auch Western unter den Pseudonymen FRANK WELLS, NORMAN LLOYD und H. P. WELLINGTON

In den 1960er Jahren folgten  unter dem Pseudonym BOB HAY und CLARK JONES Kriminalromane für den Paul Feldmann Verlag, deren Protagonist der FBI-Agent "ROCKY MAXIM war, von denen die vier Romane

Samstag, 19. Februar 2022

Die Leihbuch-Ära: Der Paul Feldmann Verlag – Bücherliste: Teil 2

1950 gründete Paul Feldmann, ursprünglicher Beruf Schuster,  den Verlag „Paul Feldmann“ als OHG in Marl, der unter der Adresse Ovelheider Weg 9-11, 437 Marl 2, seinen Sitz hatte.

Neben dem „Hermann Borgsmüller Verlag“ in Münster, dem „Bewin Verlag“ in Menden und dem „Gebrüder Zimmermann Verlag“ in Balve, avancierte der „Paul Feldmann Verlag“ zu einen der größten Leihbuchverlage im deutschsprachigen Raum.

Zudem war der Paul Feldmann Verlag der Verlag, der die meisten Titel veröffentlichte. 

Nach der Etablierung des Verlages erschienen monatlich zwölf Leihbuchtitel. Hinzu kamen nach der Übernahme des „Zwei Schwalben-Verlages“ vier weitere monatliche Titel.

Bis zur Aufgabe des Verlages Mitte der 1970er Jahre, brachte es der Paul Feldmann Verlag auf über 2.000 veröffentlichte Titel. Der Hauptfokus lag dabei auf Frauen-, Kriminal- und Westernromanen.

Montag, 7. Februar 2022

Die Leihbuch-Ära: Der Paul Feldmann Verlag – Bücherliste: Teil 1

1950 gründete Paul Feldmann, ursprünglicher Beruf Schuster,  den Verlag „Paul Feldmann“ als OHG in Marl, der unter der Adresse Ovelheider Weg 9-11, 437 Marl 2, seinen Sitz hatte.

Neben dem „Hermann Borgsmüller Verlag“ in Münster, dem „Bewin Verlag“ in Menden und dem „Gebrüder Zimmermann Verlag“ in Balve, avancierte der „Paul Feldmann Verlag“ zu einen der größten Leihbuchverlage im deutschsprachigen Raum.

Zudem war der Paul Feldmann Verlag der Verlag, der die meisten Titel veröffentlichte. 

Nach der Etablierung des Verlages erschienen monatlich zwölf Leihbuchtitel. Hinzu kamen nach der Übernahme des „Zwei Schwalben-Verlages“ vier weitere monatliche Titel.

Bis zur Aufgabe des Verlages Mitte der 1970er Jahre, brachte es der Paul Feldmann Verlag auf über 2.000 veröffentlichte Titel. Der Hauptfokus lag dabei auf Frauen-, Kriminal- und Westernromanen.

Samstag, 16. Oktober 2021

Zum 20. Todestag - Westernautor U. H. Wilken

Uwe Hans Wilken wurde  am 22. Januar 1937 in Hamburg geboren. Nach einer Lehre als Spediteur volontierte Wilken bei einer Hamburger Morgenzeitung und lernte dort die Praxis des Schreibens kennen. 

Nach einiger Zeit  fühlte sich Wilken jedoch in der Redaktion der Zeitung nicht mehr wohl  und  wechselte für sechs Jahre als Magazinverwalter zur Lufthansa. 

Danach entschloss er sich Berufssoldat bei der Luftwaffe der Bundeswehr zu werden und landete schließlich 1963 beim Heer. 

"Western zu schreiben, das war für mich von Anfang an ein heißgeliebtes Hobby. Während der Zeit bei der Luftwaffe gab es abends und am Wochenende die große Langeweile, die ich aber mit Westemschreiben nutzte. Das war der Beginn des eigentlichen Erfolges." (1)

Laut Hamburger Abendblatt veröffentlichte Wilken mit 19 Jahren seinen ersten Western-Roman.

Freitag, 4. Juni 2021

Der Leihbuch-Ära - Hans-Joachim von Koblinski

Joachim von Koblinski war wohl einer der produktivsten Autoren der Leihbuch-Ära. Von 1950 bis 1976 veröffentlichte er über 1.700 Romane quer durch alle Genres. Angefangen vom Westernroman über den Frauenroman bis hin zum Kriminalroman.

Hans Joachim von Koblinski wurde 1921 in Berlin geboren. Nach dem Abitur verpflichtete sich von Koblinski bei der Wehrmacht und studierte Pharmazie. 

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges hielt er sich mit Aushilfstätigkeiten bei Bayer in Leverkusen über Wasser, bis er einen Job beim Kölner Stadtanzeiger als Lokalreporter erhielt.

Seine Bekanntschaft mit dem früheren Rodeoreiter Billy Jenkins (Erich Rudolf Otto Rosenthal, verstarb am 21. Januar 1954 in Köln), der damals in Köln in einem Wohnwagen hauste, brachte Koblinski 1952 in Kontakt mit dem Uta-Verlag. 

Montag, 31. Mai 2021

Die Leihbuch-Ära - Der Paul Feldmann Verlag

1950 gründete Paul Feldmann, ursprünglicher Beruf Schuster,  den Verlag Paul Feldmann als OHG in Marl, der unter der Adresse Ovelheider Weg 9-11, 437 Marl 2, seinen Sitz hatte. 

Neben dem Hermann Borgsmüller Verlag in Münster, dem Bewin Verlag in Menden und dem Gebrüder Zimmermann Verlag in Balve, avancierte der Paul Feldmann Verlag zu einen der größten Leihbuchverlage im deutschsprachigen Raum. 

Zudem war der Paul Feldmann Verlag der Verlag, der die meisten Titel veröffentlichte. Nach der Etablierung des Verlages erschienen monatlich zwölf Leihbuchtitel. Hinzu kamen nach der Übernahme des Zwei Schwalben-Verlages vier weitere monatliche Titel. 

Bis zur Aufgabe des Verlages Mitte der 1970er Jahre, brachte es der Paul Feldmann Verlag auf über 2.000 veröffentlichte Titel. Der Hauptfokus lag dabei auf Frauen-, Kriminal- und Westernromane. 

Freitag, 28. Mai 2021

Die Leihbuch-Ära - Berndt Guben

Berndt Guben wurde am 2. März 1923 als Karl-Heinz Berndt in Guben, Niederlausitz, geboren. 

Berndt besuchte ein Gymnasium in Drossen, an dem er 1941 das Abitur machte. Danach wurde Berndt zur Luftwaffe eingezogen und geriet im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges in amerikanische Kriegsgefangenschaft, die er größtenteils in den Vereinigten Staaten verbrachte. 

1946 wurde Berndt nach Freiberg/Sachsen entlassen. Ein Jahr später zog er aus der Sowjetischen Besatzungszone nach Frankfurt am Main. 

Dort begann er ein Studium der Germanistik und Klassischen Philologie, das er jedoch nach kurzer Zeit zugunsten journalistischer Tätigkeit abbrach. 

Sonntag, 23. Mai 2021

Die Leihbuch-Ära - K. H. Scheer und seine Romane

Nachdem Scheers Roman-Debüt "STERN A FUNKT HILFE" (1948) im Jahr 1952 im Reihenbuch-Verlag neu aufgelegt worden war, folgten dort der SF-Roman "PIRATEN ZWISCHEN MARS UND ERDE" sowie die beiden Kriminalromane "BAKTERIEN" (1952) und "JOHN BRAND GREIFT EIN" (1953) mit dem FBI-Mann JOE BRAND.

1953 veröffentlichte der Autor mit der "RAHERA"-Trilogie, dem vierbändigen Zyklus um die "WELTRAUMSTATION" sowie den "VENUS"-Zweiteiler weitere SF-Romane im Reihenbuch Verlag. 

Im selben Jahr erschien unter dem Verlagspseudonym DIEGO EL SANTO mit "MENSCHEN IN KETTEN" auch Scheers erster Abenteuerroman im Verlag.  

Für die vierzehnbändige Abenteuer-Serie "KÖNIG DER MEERE schrieb Scheer mit 

Mittwoch, 19. Mai 2021

Die Leihbuch-Ära - Pat Wilding und Mac Driving

Als der NETSCH Verlag in Osnabrück (vermutlich 1953) in Konkurs ging, verließ der Autor GÜNTER DÖNGES (1923-2001), der dort sieben Kriminalromane unter dem  Pseudonym PAT WILDING geschrieben hatte, den Verlag.  

"Ich bin tatsächlich der ‚Erfinder‘ dieses Namens. Insgesamt schrieb ich 7 Texte des frühen Wilding, dann ging der Netsch-Verlag in Konkurs. Danach wurde der Name Wilding sozusagen ‚mißbraucht‘. Ich glaube, auch Günter Netsch schrieb welche unter diesem Pseudonym."  (1)

Nachdem mit "FRACHT FÜR KEY WEST" sowie "FEHLBETRAG 600 MILLE" zwei weitere Pat Wilding-Romane im ILTIS VERLAG in Düsseldorf erschienen waren, wurde das Pseudonym in MAC DRIVING unbenannt.

Zum einen weil es Schwierigkeiten mit dem Wilding-Pseundonym gab. Zum anderen weil auch noch andere Autoren (Günter Netsch und Karl Theodor Horschelt) Kriminalromane unter dem Namen Pat Wilding schrieben, die in den Verlagen SABA, DANKWART sowie REIHENBUCH und SCHMIDT veröffentlicht wurden. Doch viele dieser neuen Wilding-Titel landeten auf der Indizierungsliste. 

Montag, 17. Mai 2021

Die Leihbuch-Ära in Deutschland

Die Ära der Leihbücher in Westdeutschland begann kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Bereits 1948 erfreuten sich Kriminal-, Western- und Frauenromane bei den Lesern sehr großer Beliebtheit.

Mitte der 1950er belief sich ihr Bestand auf 20 Millionen Exemplare. Auch die Zahl der Leihbüchereien stieg ab Mitte der 1950er Jahre von 20.000 auf knapp 28.000 zu Anfang der 1960er Jahre. 

Dabei war der Anteil der Voll-Leihbüchereien weit geringer als die der Neben-Leihbüchereien, wie Tabakläden oder Zeitschriften- und Schreibwarengeschäfte, die wie Pilze aus den Böden sprossen, denn für das Betreiben einer ‚Leihbücherei‘ war (mit Ausnahme von Westberlin).keine Konzession  notwendig. Somit konnte jedermann eine ‚Leihbücherei‘ Betreiben. 

Es bedurfte auch keinerlei besonderen Kenntnisse bzw. Vorkenntnisse für diesen zusätzlichen Nebenerwerb.