Mit Band 70 wurde der
Verkaufspreis der Mythor-Hefte um 20 Deutsche Pfennig von 1,80 DM auf 2,00 DM
erhöht.
Vergleicht man die damaligen
Preise von Serien wie „JOHN SINCLAIR“ oder „PROFESSOR ZAMORRA“; die für 1,50 Deutsche
Mark zu haben waren und deren Verkaufspreis einige Zeit später auf moderate 1,60
DM erhöht wurden, muss man schon sagen, dass der Verlag Pabel-Moewig kein
‚billiger‘ Verlag für Leser war.
Konkrete Anzeichen für die
Leser, dass die Serie anscheinend nicht so gut lief, war ab Band 89 zu
erkennen, als „MYTHOR“ auf eine 14tägliche Erscheinungsweise umgestellt wurde.
Ich zitiere hier einmal die
Begründung für diese Umstellung aus Band 90:
„Liebe Fantasy-Freunde, zu
unser aller Bedauern sah sich der Verlag aus Grün-den der Wirtschaftlichkeit
genötigt, die MYTHOR-Serie ab Nr. 89 vorübergehend auf I4tägiiche
Erscheinungsweise umzustellen.
Wie lange dieses
‚vorübergehend‘ dauert, wird nicht zuletzt auch von euch, den Lesern; abhängen
- davon nämlich, in welchem Maße ihr uns weiterhin die Treue haltet und die
Arbeit der Redaktion in Form von Leserbriefen, durch konstruktive Kritik,
Verbesserungsvorschlägen und offener Meinungsäußerung unterstützt.
Wir jedenfalls wollen die
zwangsweise Atempause dazu nützen, MYTHOR noch besser, spannender und
inhaltsreicher zu gestalten.“
Das Wort VORÜBERGEHEND war
damals im Text fettgedruckt, was man durchaus unterschiedlich deuten konnte.
Doch bei dem VORÜBERGEHEND blieb es dann auch bis zur endgültigen Einstellung
der Serie, weil die Verkaufszahlen nicht besser wurden, was durchaus seine
Gründe hatte.