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Samstag, 17. Februar 2024

Westernautor Henry Wilson Allen

Henry Wilson Allen wurde am 12. September 1912 in Kansas City, Missouri, USA, geboren.

Henry Wilson Allen arbeitete zunächst als Stallknecht, Verkäufer und Goldgräber, bis er im Jahr 1937 begann, als Vertragsdrehbuchautor für das Metro-Goldwyn-Mayer-Zeichentrickfilmstudio zu arbeiten, für das sein älterer Bruder Robert als Trickfilmzeichner tätig war.

Während Allen zunächst für die "Barney Bear"-Serie von Harman und Ising arbeitete, war seine längste Zusammenarbeit die mit dem Zeichentrickfilm-Regisseur Tex Avery.

Allen war für viele klassische Avery-Kurzfilme verantwortlich, darunter „Swing Shift Cinderella“, „Northwest Hounded Police“ und „King-Size Canary“.

Texanerblut

Texanerblut

von Clay Fisher (Henry Wilson Allen)

Das Jahr 1866. Ein Jahr nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg stehen die beiden Brüder Ben und Clint Allison zusammen mit Nathan Stark vor einer schwierigen Aufgabe.

Denn mit einer Mannschaft von fünfundzwanzig Texanern wollen sie dreitausend Longhorn-Rinder über fünfzehnhundert Meilen durch die Wildnis und durch Indianerland von Texas aus nach Montana treiben.

Doch neben den Kämpfen gegen die Elemente der Natur, Viehdieben und Indianern kommt es zwischen Ben und Nathan auch noch zu einer Auseinandersetzung... 

Samstag, 10. Februar 2024

Westernautor Gordon D. Shirreffs

Gordon Donald Shirreffs wurde am 15. Januar 1914 in Chicago, Illinois, USA, geboren.

Nach seinem Abschluss von der „Austin High School“ in Chicago, arbeitete er in verschiedenen Jobs, bis seine Einheit der Nationalgarde im Jahr 1940 einberufen wurde.

„Ich arbeitete bei der Union Tank Car Co. und besuchte Abendkurse an der Northwestern University, als mein Regiment der Nationalgarde im September 1940 für den nationalen Notstand einberufen wurde. Ich ging nach Ft. Bliss in der Nähe von El Paso, Texas - ein fabelhafter, hundert Jahre alter Militärposten. Meine Frau und ich wurden dort in der Kapelle der 7. Kavallerie getraut." (1)

Am 7. Februar 1941 heiratete er Alice Johanna Gutwein in El Paso. Sie hatten zwei Kinder, eine Tochter Carole (geboren 1943) und einen Sohn Brian (1946-2015).

Das Geheimnis der spanischen Mission

Das Geheimnis der spanischen Mission

von Gordon D. Shirreffs

Lee Kershaw hatte seinen Kopf schon für weniger als 5000 Dollar in die Schlinge gesteckt. Doch diesmal wurde ihm in Mexiko allmählich der Boden unter den Füßen zu heiß.

Dabei schien der Auftrag ganz einfach zu sein: Er brauchte nur fünf Teile einer auf hauchdünnes Leder gezeichneten Landkarte zu finden und Don Luis zu übergeben.

Der Haken war nur, daß die fünf Leute, von denen jeder ein Stück der Landkarte besaß, die gemeinsten und gefährlichsten Gegner waren, mit denen Lee Kershaw es je zu tun hatte.

Doch nur die vollständige Karte wies den Weg zu der sagenumwobenen Mission Santa Isabel und dem Goldschatz der Jesuiten.

Samstag, 3. Februar 2024

Westernautor Will Cook

Will Cook wurde im Jahr 1921 als William Everett Cook in Richmond, Indiana, USA, geboren.

Im Alter von 16 Jahren lief er von zu Hause weg und schloss sich der Kavallerie der US-Armee an, bevor er während des Zweiten Weltkriegs als Pilot im Pazifik diente. Während des Krieges wurde er schwer am Bein verwundet, kehrte aber später in den aktiven Dienst zurück.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs arbeitete Cook in verschiedenen Jobs, um sich über Wasser zu halten. Darunter als Bergungsarbeiter, Judo-Lehrer, Buschpilot in Alaska und als Hilfssheriff in Kalifornien.

Im Jahr 1951 begann er mit dem Schreiben von Western-Kurzgeschichten, die unter anderem in der „Saturday Evening Post“ veröffentlicht wurden.

Auf verlorenem Posten

Auf verlorenem Posten

von Wade Everett (Will Cook)

 Im Jahre 1890 waren die Apachen ganz aus Arizona vertrieben. Nur der Indianerhäuptling Diablito war geblieben und setzte den Kampf fort. 

Aber er zog es vor, sich zumeist jenseits der Grenze in Mexiko aufzuhalten. Doch dann kam Diablito zurück.

Fort Savage war bereits aufgegeben worden. Nur Fort Starke hielt noch stand, und in seinen Mauern befand sich ein Skalpjäger namens Gentry.

Ein Mann, den Weiße und Indianer gleichermaßen haßten, aber ein Mann von Prinzipien, der streng nach den Gesetzen lebte, die er sich selbst gegeben hatte.

Samstag, 19. August 2023

Heyne Western: Das einsame Fort von Chester William Harrison

Texas im Jahr 1864. Frank Hewitt liebt Stella Letham, doch sie verachtet ihn. Denn in Stellas Augen ist Frank ein Feigling und Verräter.

Sie versteht nicht, dass ein Texaner auf selten der verhassten Yankees kämpft. Deshalb hört sie auch nicht auf seine Warnung vor einem Comanchen-Aufstand.

Auf keinen Fall will sie ihre einsame Farm verlassen und Frank in die Sicherheit folgen.

Erst der Anblick eines von den Comanchen grässlich verstümmelten Mädchens überzeugt sie von der Gefahr, in der sie und die anderen Frauen schweben.

Sie haben nur noch wenige Tage Zeit, um sich auf den Angriff der Indianer vorzubereiten.

Dann bricht für Frank Hewitt und einundzwanzig Frauen die Hölle los. Sie wissen, dass ihr Schicksal besiegelt ist, wenn es ihnen nicht gelingt, auszuhalten, bis Verstärkung kommt…

Samstag, 5. August 2023

Heyne-Western: Der Fremde von Louis L'Amour

Niemand wußte, woher er kam, der schlanke, drahtige Mann mit dem typischen Gang des Westerners.

Die Männer und Frauen der Wagenkolonne haßten ihn, obwohl er sie mit seinen Waffen vor einem blutigen Massaker durch die Indianer gerettet hatte.

Sie nannten ihn einen Verräter, einen Wegelagerer.

Erst als zahlreiche Tote auf der Strecke geblieben waren, wurde ihnen klar, daß es auf die Taten eines Mannes ankommt und nicht auf das, was man über ihn spricht…

1957 erschien der Westernroman „THE TALL STRANGER“ von LOUIS L’AMOUR der in Deutschland unter dem Titel „DER FREMDE“ in der Taschenbuchreihe „HEYNE WESTERN“ des Heyne Verlage veröffentlicht wurde.

Samstag, 29. Juli 2023

Heyne Western: Am Ende der Galgen von Wayne D. Overholser

Die Rancher wollen den Gefangenen befreien, die Farmer wollen ihn lynchen. Und in der Nacht soll die Entscheidung fallen.

Aber Bill Worden, der seit elf Jahren Sheriff vom Grant County ist, ist entschlossen, seinen Gefangenen bis zum Tagesanbruch zu schützen.

Denn der Sheriff kann den zum Tode verurteilten Ed Lake erst im Morgengrauen zum Galgen führen, falls sie beide dann noch am Leben sind…

1953 erschien der Westernroman „LAW MAN“ unter dem Pseudonym LEE LEIGHTON, für den der Autor WAYNE D. OVERHOLSER 1953 mit dem „SPUR AWARD“ in der Kategorie „Bester Western-Roman“ ausgezeichnet wurde,  der in Deutschland unter dem Titel „AM ENDE DER GALGEN“ in der Taschenbuchreihe „HEYNE WESTERN“ des Heyne Verlages veröffentlicht wurde.

Samstag, 1. Oktober 2022

Die Plünderer von Louis L‘Amour

Das Jahr 1864. Zweihundert Meilen westlich von Fort Laramie bietet sich den Reitern der Kavallerieabteilung unter Führung von Major Mark Devereaux ein Anblick des Grauens.

Keine tausend Meter von ihnen entfernt liegen die Reste des Wagenzuges  aus Fort Laramie sowie die Leichen von neun Frauen, vierzehn Kinder und einundzwanzig Männer.

Auf den ersten Blick scheint es, als hätten Indianer die Wagenkolonne überfallen und geplündert und die Menschen getötet.

Doch wie die Soldaten feststellen müssen, fehlt ein ganz bestimmter Wagen. Der Ambulanzwagen, indem sich neben einigen Soldaten und Belle Renick, der Frau von Captain John Renick, auch Mary, die Tochter des Majors, befunden haben.

Doch mit diesem Wagen wurden auch sechzigtausend Dollar transportiert, Geld, das der Armee der Union gehört und von dem nur eine Handvoll ausgewählter Männer gewusst hatten. 

Unter ihnen auch Leutnant Leutnant Tenadore Brian, der eigentlich nach einem einwöchigen Urlaub bei seiner Einheit hätte sein müssen, aber nicht zurückgekehrt ist.

Sonntag, 6. März 2022

Western-Rezension: Hondo

Hondo

von Louis L‘Amour

Nachdem Hondo Lane durch einen Angriff der Apachen sein Pferd verloren hat, muss er am nächsten Morgen zusammen mit dem Hund Sam, der nie von seiner Seite weicht, zu Fuß weiter gehen.

Auf seinem Marsch stößt Hondo auf eine kleine Ranch, auf der Angie Lowe mit ihrem Sohn Johnny lebt. Schnell merkt er, dass Angies Ehemann Ed Lowe schon vor längerer Zeit die Ranch verlassen hat, da unter anderem die Farm schon seit Monaten nicht mehr instandgesetzt wurde und unter anderem auch die beiden Ackerpferde seit Monaten nicht beschlagen worden sind.

Hondo Lane, der fünf Jahre bei den Apachen gelebt hat und mit Destarte, einer Mescalero verheiratet war, bis sie gestorben ist, ist Scout und Meldereiter der Armee zu General Crook.

Nachdem er sich ein Pferd von Angie Lowe ausgeliehen hat,  und die Ranch am nächsten Tag die Ranch wieder verlassen hat, stößt er auf die Überreste der Company C der United States Kavallerie unter Führung von Leutnant Creyton C. Davis, deren Soldaten bei einem Kampf mit den Apachen alle getötet wurden.

Als Hondo das Hauptquartier der United States Kavallerie erreicht, unterrichtet er Major Sherry von der Vernichtung der Company C durch die Apachen. Im Fort trifft Lane auf einen fremden Mann, der Ärger sucht und sich mit ihm anlegt, der sich als Ed Lowe herausstellt und mit einem Spieler namens Phalinger herumhängt.  

Mittwoch, 1. September 2021

Heyne Western

1960 erschien mit dem Taschenbuch 43 der Allgemeinen Reihe des Heyne Verlages der Roman "DER LETZTE ZUG VON GUN HILL" von Gordon D. Shirreffs.

Nach weiteren Veröffentlichungen vereinzelter Westernromane in der Allgemeinen Reihe von Heyne, startete der Verlag 1962 mit dem Roman "DER LETZTE MANN" von Clay Fisher (Henry Wilson Allen, Heyne-Nummer 2007) die Western-Taschenbuchreihe "HEYNE WESTERN".

In der Tachenbuchreihe wurden unter anderem Werke der Westernautoren Max Brand, Zane Grey, Ernest Haycox, Henry Wilson Allen (Pseudonyme Clay Fisher und Will Henry), Loren D. Estleman, Elmer Kelton, Louis L'Amour, Wayne D. Overholser, Lewis B. Patten, Gordon D. Shirreffs, Luke Short (Frederick D. Glidden), Matt Braun, Owen Wister, Frank Gruber, Clarence B. Kelland, Conrad Richter sowie auch von Robert E. Howard veröffentlicht.

Der letzte Showdown von Louis L'Amour

Wir Sacketts halten zusammen wie Pech und Schwefel. Das hatte der Kerl erfahren, der meinen Bruder killen wollte. 

Ich halte ihn getötet – aber es war ein fairer Kampf gewesen. Orrin und ich mussten nach Westen ziehen, in ein Land, das von Indianern, Viehdieben und Banditen wimmelte. 

Wir hatten hier Glück, wir fanden Freunde – und ich fand Dru, das spanische Mädchen, es hatte Feuer im Blut. Sie mochte mich vom ersten Augenblick an.

Der letzte ShowdownAber darf ich mir überhaupt Hoffnungen machen, ich, Tye Sackett, der Farmerboy aus Tennessee, dem der Colt locker im Halfter sitzt?

1960 erschien mit dem Roman "THE DAYBREAKER" der erste Sackett des Westernautors LOUIS L'AMOUR, der im Jahr 1965 in Deutschland unter dem Titel "DER LETZTE SHOWDOWN" in der Taschenbuchreihe "Heyne Western" des Heyne Verlages veröffentlicht wurde.

Ich persönlich mag die Westernromane von Louis L'Amour, weil die meisten von ihnen flott und zeitlos geschrieben sind, was auch auf den Sackett-Roman "DER LETZTE SHOWDOWN" zutrifft, in dem bis zum Ende keine Langeweile aufkommt, auch weil die Protagonisten immer wieder mit diversen Gefahren konfrontiert werden, die sie sich stellen müssen.