Ingo Löchel: Herr Kelsner, wie sind Sie zum Zeichnen gekommen und was waren bzw. sind dabei Ihre Vorbilder?
Alfred Kelsner: Gezeichnet (gekritzelt) habe ich, wie die meistern Kinder, bereits im Vorschulalter auf den Tapeten unserer Wohnung, bis mir meine Eltern endlich einen Zeichenblock schenkten.
Im Kindesalter zeichnete ich mit Vorliebe Ritter und Burgen, inspiriert durch die fantastisch gezeichneten Prinz EisenherzHefte von Harold Foster, dessen Zeichnungen ich für unübertroffen halte. Sehr inspiriert haben mich früher auch die Nick-Hefte von Hans Rudi Wäscher.
Als Jugendlicher stieß ich dann
auf Perry Rhodan, Atlan & Co. Die Titelbilder von Johnny Bruck haben mich
dann wohl dazu gebracht, ohne dass ich es ahnte, später selber für die Serie zu
zeichnen.
Ingo Löchel: Wann und wo wurden Ihre ersten Zeichnungen veröffentlicht?