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Montag, 25. April 2022

Krimi-Rezension: Teuflisches Versprechen

Julia Durant 8

Teuflische Versprechen

von Andreas Franz

In der Praxis der Psychologin Verena Michel taucht eines Tages die völlig verängstigte Maria Volescu aus Moldawien auf. Sie wurde als Sexsklavin in einer alten Villa gehalten. Während des Besuches in einer Boutique, konnte sie ihren beiden Bewachern Carlos und Mischa jedoch entkommen.

Nachdem sie der Psychologin Michels alles erzählt hat, nimmt sie Kontakt zu der befreundeten Anwältin Rita Hendriks auf. Die verspricht zu helfen, unterschätzt aber die Gefahr, in die sie sich begibt, denn Marias Peiniger Marco gibt nicht auf, um Maria ausfindig zu machen.

Währenddessen kontaktiert Rita Hendriks den befreundeten Journalisten Dietmar Zaubel, der sich mit dem organisierten Verbrechen bestens auskennt. Der empfiehlt ihr, mit der Hauptkommissarin Julia Durant von der Mordkommission zu sprechen. Aber nur mit ihr.

Doch da Durant einen Gerichtstermin wahrnehmen muss, erreicht Hendriks die Kommissarin nicht. Sie hinterlässt aber bei Durants Vorgesetzten Berger, der den Anruf entgegennimmt, eine Nachricht, sie dringend zurück zu rufen.

Doch dazu kommt die Kommissarin nicht mehr. Denn nachdem Rita Hendriks mit einem Kollegen in ihrer Kanzlei gesprochen hat, wird sie kurz danach am Abend ermordet. Die Tat bekommt Verena Michels über das Handy von Hendriks mit, die die Polizei anonym verständigt.

Samstag, 19. Juni 2021

Krimi-Rezension: Das Syndikat der Spinne

Julia Durant 5

Das Syndikat der Spinne

von Andreas Franz

An einem heißen Juniwochenende werden in einer Frankfurter Wohnung die unbekleideten Leichen von Andreas Wiesner und der Edelprostituierten Irina gefunden. Offenbar hatte Wiesner erst seine Geliebte und dann sich selbst durch Kopfschuss umgebracht. 

Bei der Besichtigung der Leichen kommen der Hauptkommissarin Julia Durant erste Zweifel, dass Wiener erst Irina und dann sich selbst erschossen haben soll.

Wie Durant nach der ersten Autopsie von Brock erfährt, hatte Puschkin 2,3 Promille und Wiesner 1,9 Promille im Blut. 

Die Untersuchung der Leber, der Nieren und Bauchspeicheldrüsen ergeben jedoch, dass Wiesner kein Alkoholiker war. Hinzu kommt, dass Wiesner und Puschkin keinen Geschlechtsverkehr hatten. 

Nach dem Telefongespräch mit Brock, besucht Julia Durant Ramona Wiesner, die Ehefrau des Toten. Die Befragung bringt interessantes zutage. Zum einen war Wiesner überzeugter Abstinenzler, dem schon der Geruch von Alkohol anekelte.  Zum anderen war Wiesner Linkshänder, so dass er  aufgrund des Einschusswinkels nicht Selbstmord begangen haben kann. 

Dienstag, 25. Mai 2021

Krimi-Rezension: Letale Dosis

Julia Durant 3

Letale Dosis

von Andreas Franz

Innerhalb kürzester Zeit werden drei angesehene Mitglieder der Religionsgemeinschaft "Kirche des Elohim" ermordet aufgefunden. 

Als Hauptkommissarin Julia Durant und ihre Kollegen Nachforschungen über die Toten anstellen, erfahren sie, dass sich hinter deren Maske der Wohlanständigkeit Machtmissbrauch und Demütigungen, Misshandlungen und Lügengebäude verbargen. 

Mit eigenwilligen Methoden verfolgt die Kommissarin eine Spur, an deren Ende ein tragisches Schicksal und eine völlig überraschende Lösung steht...

Mit dem Kriminalroman "LETALE DOSIS" von Andreas Franz wurden im Jahr 2000 das dritte Buch mit der Hauptkommissarin JULIA DURAN im Droemer Knaur Verlag veröffentlicht, der sich nach "JUNG, BLOND, TOT" erneut mit dem Thema "Serientäter" beschäftigt.

Opfer des unbekannten Gift-Mörders sind Mitglieder der "Kirche des Elohim", die nur nach außen hin ein christliches Leben geführt haben, aber in Wirklichkeit genau das Gegenteil tatet.

Samstag, 8. Mai 2021

Krimi-Rezension: Das achte Opfer

 Julia Durant 2

Das achte Opfer 

von Andreas Franz

Hauptkommissarin Julia Durant bekommt zwei ominöse Briefe von einem Unbekannten ins Präsidium zugestellt, die beide Bibel-Zitate aus dem Johannes Evangelium enthalten. 

Am späten Nachmittag findet eine Putzfrau die Leiche des Bankdirektors Doktor Matthäus in dessen Büro. Hauptkommissar Berger, der Leiter der Mordkommission, schickt Hauptkommissarin Julia Durant und Oberkommissar Hellmer zum Tatort.

Wie sie am Tatort feststellen müssen, wurde Matthäus nicht nur die Kehle durchgeschnitten, sondern auch seine Genitalien abgeschnitten und auf seiner Stirn die Zahl 666 geschrieben.  

Zudem liegt neben der Leiche ein Zettel mit dem gleichen Bibelzitat, den Julia Durant am Vortag erhalten hat.

Am nächsten Morgen beginnen Durant und Hellmer mit den Vernehmungen der Angestellten der Bank. Von Marianne Rohmer, der Leiterin der Personalabteilung, erfahren sie, dass Matthäus hinter jedem Rock her gewesen war. Nur jung mussten seine 'Opfer' sein.

Als sie ins Präsidium zurückkehren, wartet ein weiterer Brief des mutmaßlichen Mörders auf Julia Durant, der ein weiteres Zitat aus der Bibel enthält...

1999 erschien mit Kriminalroman "DAS ACHTE OPFER" das zweite Buch mit JULIA DURANT, in dem sich der Autor Andreas Franz gegenüber seinem Roman-Debüt "JUNG, BLOND, TOT" positiv steigern konnte, auch weil  in seinem zweiten Julia Durant-Roman die Protagonisten, insbesondere Julia Durant & Co. viel lebendiger, glaubwürdiger und sympathischer dargestellt sind, was sich sehr positiv auf den die Handlung des Romans auswirkt.

Freitag, 30. April 2021

Krimi-Rezension: Jung, blond, tot

 Julia Durant 1

Jung, blond, tot

von Andreas Franz

Eine Serie mysteriöser Mädchenmorde beunruhigt die Bevölkerung von Frankfurt am Main. Alle Ermordeten sind blond. Der Mörder vergewaltigt seine Opfer, tötet sie und vollzieht sodann ein Ritual, bei dem er die Haare der Mädchen zu zwei Zöpfen mit roten Schleifchen bindet. 

Die Polizei steht vor einem Rätsel. Fast hilflos jagen Kommissarin Durant und ihre Kollegen scheinbar hinter einem Phantom her - bis ein nahezu unglaublicher Zufall den Täter enttarnt...

1996 gab der Autor Andreas Franz mit dem Roman "JUNG, BLOND, TOT" seine Debüt als Kriminalschrifteller.

Der erste Kriminalroman mit der Hauptkommissarin Julia Durant ist ganz schön harter Tobak, denn in dem Buch geht es nicht nur um einen Serien- und Triebtäter, der blonde Mädchen auf bestialische Weise umbringt, sondern auch um organisierten Kindermissbrauch im großen Stil.

Zum einen haben wir Eltern, die ihre minderjährigen Kinder für Sexparties verkaufen und zum anderen mächtige und bekannte Persönlichkeiten, die die Drogen-, Alkohol- und Sexparties organisieren und sie besuchen, um dort minderjährigen Mädchen zu vergewaltigen und zu missbrauchen.

Sonntag, 28. März 2021

Zum 10. Todestag von Andreas Franz

Vor 10 Jahren verstarb der Krimi-Autor Andreas Franz. Ein sehr guter Grund bei diesem runden Jubiläum an dieser Stelle an diesen Meister der deutschen Kriminalliteratur zu erinnern...

Andreas Franz wurde am 12. Januar 1954 in Quedlinburg/Sachsen-Anhalt geboren. Nach der Trennung der Eltern zog Franz im Oktober 1967 nach Frankfurt am Main und besuchte dort noch drei Jahre das Gymnasium. 

Mit siebzehn machte er seinen Abschluss in  Wirtschaftsenglisch und frönte danach lieber seinem Hobby, der Musik. Er war Drummer in verschiedenen Bands und lernte dabei 1971 seine Frau Inge kennen, mit der er seit 1974 verheiratet war. Die Ehepaar hatte fünf Kinder, davon zwei aus Inges erster Ehe.

Nach verschiedenen Jobs, unter anderem als LKW-Fahrer und in einer Werbeagentur, machte Franz eine kaufmännische Ausbildung. Seit Anfang der 1980er erstellte er graphologische Gutachten und eröffnete 1990 sein eigenes Übersetzungsbüro.

1985 kam Andreas Franz durch einen Kriminalroman, den er geschenkt bekommen hatte, zum ersten mal mit dem Krimi-Genre in Berührung, was ihn veranlasste, es selbst einmal zu versuchen. 

"Das war ganz einfach: Ich bekam zu Weihnachten 1985 einen Kriminalroman geschenkt, der in der Bestenliste ganz oben stand. Ich fand ihn einfach nur schrecklich und beschloss, selbst einen zu schreiben. Seitdem bin ich diesem Metier ‚verfallen’. " (1)

1986 schrieb er mit "DER FINGER GOTTES" seinen ersten Roman und schickte diesen an diverse Verlage. Jedoch ohne Erfolg. Franz bekam aber nur Absagen.