1942 schrieb der Autor Léo Malet (1909-1996) mit "L'Homme qui mourut au Stalag" seinen ersten Roman, der allerdings von mehreren Verlagen abgelehnt wurde.
Ein Jahr später wurde der Kriminalroman unter dem Titel "Hundertzwanzig, Rue de la Gare" (Originaltitel: "120, rue de la Gare") im Verlag S.E.P.E. veröffentlicht, mit dem Léo Malet sein Debüt als Kriminalschriftsteller gab.
Doch "Hundertzwanzig, Rue de la Gare" ist nicht nur Léo Malets Romandebüt, sondern ist auch das erste Krimi-Abenteuer mit dem Pariser Privatdetektiv Nestor Burma.
"Hundertzwanzig, Rue de la Gare" wurde zudem ein Verkaufsschlagen, von dem innerhalb einer Woche 10.000 Exemplare verkauft wurden. Vierzehn Tage später kaufte die Filmproduktionsfirma Sirius die Rechte an dem Roman, der 1946 mit René Dary als Nestor Burma verfilmt wurde.
Aufgrund des Erfolges seines ersten Kriminalromans folgte mit "Nestor Burma in der Klemme" (Originaltitel: Nestor Burma contre C.Q.F.D.) das zweite Krimi-Abenteuer mit dem Pariser Privatdetektiv, das 1945 veröffentlicht wurde.
