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Dienstag, 1. Juli 2025

Die Heftroman-Reihe "Geister-Western"

Am 25. Februar 1975 startete der Bastei Verlag mit dem Roman „DIE NACHT DER BESTIEN“ von U. H. WILKEN die Heftroman-Reihe „GEISTER-WESTERN“, in der versucht wurde, die beiden Genres Western und Horror miteinander zu verbinden. 

Autoren der Serie waren unter anderem

Bis Band 20 wurde die Western-Grusel-Reihe von dem „JOHN SINCLAIR“-Autor HELMUT RELLERGERD redaktionell betreut. Danach übernahm der Western-Autor KARL WASSER die Redaktion der Heftroman-Reihe.

Freitag, 18. April 2025

Blutige Säbel

Silber Western 1043

Blutige Säbel (Dan Oakland 2)

von U. H. Wilken

Dan Oakland lebt bei dem Sioux-Stamm seiner Frau Jill, der von Häuptling Großer Wolf angeführt wird. Da der Winter naht, muss der Stamm nach Süden ziehen, um nicht zu verhungern.

Oakland beschließt am nächsten Morgen ins nahegelegene Fort zu reiten, um mit dem befehlshabenden Captain zu sprechen, da der Häuptling sich sicher ist, dass die Soldaten die Verträge, die die Weißen mit den Sioux geschlossen werden, brechen werden.

Doch das Gespräch mit dem Captain verläuft nicht so, wie es sich Dan gedacht hat. 

Montag, 14. April 2025

Die Heftroman-Reihe „Silber Western“ – Teil 2

Im Jahr 1952 startete der Zauberkreis Verlag mit dem Roman „DER GEHEIMNISVOLLE VON BADEN-BADEN“ von PETER DANDO die Heftroman-Reihe „SILBER-ROMAN“, den späteren „SILBER-KRIMI“.

Von Band 27 bis Band 93 war jeder zweite Roman dieser Heftroman-Reihe ein Western-Roman, die unter der Bezeichnung „SILBER-ROMAN WILDWEST-REIHE“ liefen.

Im Jahr 1955 bekamen diese Western-Romane ihre eigene Heftroman-Reihe, die im weiteren Verlauf (ab Band 1026) schließlich in „SILBER WESTERN“ umbenannt wurde.

Zu Beginn überwogen in der Western-Reihe Nachdrucke von Leihbüchern diverser deutscher Westernautoren.

Später wurden aber immer mehr Erstausgaben deutscher Autoren sowie diverse Sub-Serien im „SILBER WESTERN veröffentlicht.

Freitag, 11. April 2025

Die Western-Serie Dan Oakland

Im Jahr 1973 startete der Autor U(we) H(ans) Wilken mit dem Roman „GESETZ DER WILDNIS“ die Serie „DAN OAKLAND“ in der Heftromanreihe „SILBER WESTERN“.

Während der Western-Autor Wilken weitere „DAN OAKLAND“-Romane für diese Western-Reihe schrieb, wurde im Jahr 1976 seitens des Zauberkreis Verlages mit dem Roman „LOCKRUF DER WILDNIS“ von U. H. WILKEN mit der „DAN OAKLAND STORY“ eine eigene „DAN OAKLAND“-Serie gestartet.

Bei dieser Westernserie handelte sich allerdings nicht um eine Fortsetzung der „DAN OAKLAND“-Abenteuer aus dem „SILBER WESTERN“, sondern die Handlung mit dem Protagonisten wurde mit neuen Romanen neu erzählt, wobei einige „DAN OAKLAND“-Romane, die im „SILBER WESTERN“ veröffentlicht wurden, an passenden Stellen chronologisch in die Serie „DAN OAKLAND STORY“ eingefügt wurden.

Gesetz der Wildnis

Silber Western 1026

Gesetz der Wildnis (Dan Oakland 1)

von U. H. Wilken

Joey Lodge versucht Tatanka zu töten, weil er dessen Skalp haben will und alle Indianer hasst.

Als dieser jedoch von seinem Bruder Logan kurz abgelenkt wird, der nach ihm ruft, nutzt der Sioux die Chance und tötet den Weißen mit seinem Messer.

Danach gelingt Tatanka die Flucht, obwohl Logan Lodge auf ihn schießt und ihn mit seinem Pferd verfolgt.

Samstag, 10. Dezember 2022

Die Grausamen vom Rio Grande

Wildwest-Roman Band 1019

Die Grausamen vom Rio Grande

von U. H. Wilken

Don Ricardo de Echague schickt Pablino, um Cheyenne in der Stadt eine Nachricht zu überbringen, der sich danach sofort zusammen mit dem Jungen auf den Weg zu dessen Hazienda macht.

Unterdessen überfällt Sodo Morales mit seinen Bandoleros Don Ricardos Anwesen im Grenzland. Während er de Echague mit einer Machete tötet, ermorden seine Männer die übrigen Bewohner der Hazienda.

Als Rico de Echague, der Adoptivsohn des ermordeten Hazienderos, am Morgen von der Weide zur Hazienda zurückkehren will, werden er und seine Männer ebenfalls von Sodo Morales und seinen mörderischen Banditen überfallen.

Als Cheyenne endlich die Hazienda Don Ricardos erreicht, muss er feststellen, dass alle außer Rico de Echague ermordet wurden.

Cheyenne lässt Pablino in der Obhut von Rico zurück und macht sich danach allein auf den Weg nach Mexiko, um Sodo Morales und seine Bandoleros für immer das Handwerk zu legen…

Dienstag, 6. Dezember 2022

Der Sheriffmörder

Wildwest-Roman Band 1011

Der Sheriffmörder

von U.H. Wilken

Nachdem ihre Bank von Banditen überfallen wurde, stellt Tyrone Moss, der Sheriff von Sunset-City, ein Aufgebot zusammen um die Verbrecher zu verfolgen, von denen sie annehmen, dass die in die Berge geflohen sind.

Doch Cheyenne, der sich während Banküberfalls in der Stadt aufhält, ist da ganz anderer Meinung. 
 
Er nimmt an, dass die Banditen dem ausgetrockneten Flussbett des Arroyo folgen werden, um in  südlicher Richtung über die Grenze von Kansas zu gelangen. So macht sich Cheyenne auf eigene Faust auf, um die Banditen zu verfolgen.

Unterdessen entdeckt auch der Trapper und Fährtensucher Lucky Lobo, der sich unter dem Aufgebot von Sheriff Moss befindet, dass die Banditen nicht in die Berge, sondern dem ausgetrockneten Flussbett des Arroyo entlanggeritten sind.

Doch nach einiger Zeit haben die Männer des Aufgebots genug davon, hinter den Banditen herzujagen und ihre Pferde zuschanden zu reiten und reiten zurück nach Sunset-City, sodass nur noch Sheriff Moss und Lucky Lobo übrigbleiben.

Montag, 5. Dezember 2022

Schlafende Wölfe darfst du nicht wecken

Western-Hit Band 1101

Schlafende Wölfe darfst du nicht wecken

von U.H. Wilken

Nachdem ein Mob in  Willcox City den Banditen Francis Mayo gehängt hat, schwört dessen Bruder Hackett furchtbare Rache an den Bewohner der Stadt.

Und es kommt, wie es kommen muss. Kurze Zeit später taucht Hackett Mayo mit seiner Bande in Willcox City auf und beginnt mit dem Töten. Das erste Opfer der Banditen ist der Sheriff der Stadt.

Doch während sie in Willcox City für Schrecken sorgen, wird der Revolverheld Scope  in seinem Hotelzimmer von dem Lärm aufgeschreckt, der zuerst mit der Sache nichts zu tun haben will. Aber als auch Frauen und Kinder in Gefahr geraten, schreitet Scope ein.

Nachdem Hackett mit der Leiche seines Bruders die Stadt Willcox City wieder verlassen hat, heftet sich Scope an die Fersen der Banditen.

Als Hackett mit seiner Bande entscheidet nach Tucson zu reiten, um dort die Bank zu überfallen, kreuzen sie den Weg von Cheyenne, der die mörderische Bande bis nach Tuscon verfolgt…

Mittwoch, 23. März 2022

Die Leihbuch-Ära: Der Paul Feldmann Verlag – Bücherliste Teil 4

1950 gründete Paul Feldmann, ursprünglicher Beruf Schuster,  den Verlag „Paul Feldmann“ als OHG in Marl, der unter der Adresse Ovelheider Weg 9-11, 437 Marl 2, seinen Sitz hatte.

Neben dem „Hermann Borgsmüller Verlag“ in Münster, dem „Bewin Verlag“ in Menden und dem „Gebrüder Zimmermann Verlag“ in Balve, avancierte der „Paul Feldmann Verlag“ zu einen der größten Leihbuchverlage im deutschsprachigen Raum.

Zudem war der Paul Feldmann Verlag der Verlag, der die meisten Titel veröffentlichte. Nach der Etablierung des Verlages erschienen monatlich zwölf Leihbuchtitel. 

Hinzu kamen nach der Übernahme des „Zwei Schwalben-Verlages“ vier weitere monatliche Titel.

Bis zur Aufgabe des Verlages Mitte der 1970er Jahre, brachte es der Paul Feldmann Verlag auf über 2.000 veröffentlichte Titel. Der Hauptfokus lag dabei auf Frauen-, Kriminal- und Westernromane.

Dienstag, 1. März 2022

Die Leihbuch-Ära: Der Paul Feldmann Verlag – Bücherliste: Teil 3

1950 gründete Paul Feldmann, ursprünglicher Beruf Schuster,  den Verlag „Paul Feldmann“ als OHG in Marl, der unter der Adresse Ovelheider Weg 9-11, 437 Marl 2, seinen Sitz hatte. 

Neben dem „Hermann Borgsmüller Verlag“ in Münster, dem „Bewin Verlag“ in Menden und dem „Gebrüder Zimmermann Verlag“ in Balve, avancierte der „Paul Feldmann Verlag“ zu einen der größten Leihbuchverlage im deutschsprachigen Raum.

Zudem war der Paul Feldmann Verlag der Verlag, der die meisten Titel veröffentlichte. Nach der Etablierung des Verlages erschienen monatlich zwölf Leihbuchtitel. 

Hinzu kamen nach der Übernahme des „Zwei Schwalben-Verlages“ vier weitere monatliche Titel.

Bis zur Aufgabe des Verlages Mitte der 1970er Jahre, brachte es der Paul Feldmann Verlag auf über 2.000 veröffentlichte Titel. Der Hauptfokus lag dabei auf Frauen-, Kriminal- und Westernromane.

Samstag, 19. Februar 2022

Die Leihbuch-Ära: Der Paul Feldmann Verlag – Bücherliste: Teil 2

1950 gründete Paul Feldmann, ursprünglicher Beruf Schuster,  den Verlag „Paul Feldmann“ als OHG in Marl, der unter der Adresse Ovelheider Weg 9-11, 437 Marl 2, seinen Sitz hatte.

Neben dem „Hermann Borgsmüller Verlag“ in Münster, dem „Bewin Verlag“ in Menden und dem „Gebrüder Zimmermann Verlag“ in Balve, avancierte der „Paul Feldmann Verlag“ zu einen der größten Leihbuchverlage im deutschsprachigen Raum.

Zudem war der Paul Feldmann Verlag der Verlag, der die meisten Titel veröffentlichte. 

Nach der Etablierung des Verlages erschienen monatlich zwölf Leihbuchtitel. Hinzu kamen nach der Übernahme des „Zwei Schwalben-Verlages“ vier weitere monatliche Titel.

Bis zur Aufgabe des Verlages Mitte der 1970er Jahre, brachte es der Paul Feldmann Verlag auf über 2.000 veröffentlichte Titel. Der Hauptfokus lag dabei auf Frauen-, Kriminal- und Westernromanen.

Donnerstag, 10. Februar 2022

Marshal Western

1972 startete der Moewig Verlag nach dem Zusammenschluss mit dem Pabel Verlag und der Einstellung der Western-Reihe „MOEWIG WESTERN“ mit dem Roman „DAS HARTE LAND“ von SCOTT F. SCOTT die Western-Heftroman-Reihe „MARSHAL WESTERN“. 

Die Heftromanreihe war ein Mix aus Erstausgaben und Nachdrucken diverser deutscher wie U. H. WILKEN, Günther Bajob, Dietmar Kügler, Herbert C. Nagel, Rainer Delfs, Heinz Squarra, Werner J. Egli und Karl Wasser. 

Hinzu kamen Werke englischsprachiger Western-Autoren.

Neben einer Vielzahl von Einzelromanen wurden in „MARSHAL WESTERN“ auch Romanzyklen bzw. Romanserien wie

  • „Zurdo“ von U. H. Wilken (Uwe Hans Wilken) (32 Bände)
  • „Cheyenne“ von U. H. Wilken (Uwe Hans Wilken)  (5 Bände)
  • „Büffeljäger O’Brien“ von Ralph Hayes (4 Bände)
  • „Delgado“ von Jefferson Parker (Werner J. Egli) (4 Bände)
  • „Sundance“ von Peter McCurtin (7 Bände)

Brasada

Marshal Western Band 57

Brasada

von U. H. Wilken (Uwe Hans Wilken)

Während der Mexikaner Chico in der Zelle auf seine Verurteilung wartet, wird Sheriff John Maverick in den Saloon des Ortes gerufen, wo es anscheinend zu einer Schießerei gekommen ist. 

Da der Deputy Stewart Donahue noch nicht im Sheriff-Büro ist, lässt Maverick seinen Sohn Mike zurück, um den Banditen zu bewachen.

Während der Sheriff zum Saloon geht, wo er feststelle muss, dass die Schießerei nur eine Finte war, um ihn vom Gefangenen wegzulocken, tauchen die Banditen unter Führung von McKenzie im Sheriff-Büro auf, erschießen Mike und befreien Chico.

Sheriff John Maverick gelingt es zwar noch zwei Banditen zu töten, wird dabei aber selbst niedergeschossen, und stirbt danach an seinen Verletzungen.

Kurze Zeit später taucht ein Mann namens Cheyenne in der Stadt auf, der hinter McKenzies Bande her ist. Nach einem kurzen Aufenthalt, verlässt er den Ort wieder und begibt sich in die Brasada, wo die Banditen vor der Verhaftung des Mexikaners Chico ihr Unwesen getrieben haben.

Freitag, 4. Februar 2022

Moewig Western

1969 startete der Moewig Verlag mit dem Roman „DER DRITTE SCHULDSCHEIN“ von WERNER J. EGLI  die Western-Heftromanreihe „MOEWIG WESTERN". 

Die Heftromanreihe war ein Mix aus Erstausgaben und Nachdrucken diverser deutscher Westernautoren wie Dietmar Kügler, Werner J. Egli, Uwe Hans Wilken und Heinz Squarra.

Neben einer Vielzahl von Einzelromanen wurden in „MOEWIG WESTERN“ auch Romanzyklen wie

  • „Die Shannons“ von Robert Ullmann (Werner J. Egli)
  • und „Sharlock“ von U. H. Wilken (Uwe Hans Wilken)           

veröffentlicht.

Ab den 60er Bänden, stammten die neuen Romane (also die Erstausgaben) fast nur noch vom Autor U. H. WILKEN. Der Rest der Heftromane waren Neuausgaben.

Cheyenne, der Mann aus der Wüste

Moewig Western Band 7

Cheyenne, der Mann aus der Wüste

von U. H. Wilken (Uwe Hans Wilken)

Dave Tabor wird von Banditen, die er nach einem Bankraub verfolgt hat, niedergeschossen und schwer verwundet in der Wüste zurückgelassen.

Doch der Verwundete hat Glück. Tabor wird von Cheyenne gerettet, der den verletzten Mann nach Tucumcari bringen will. Doch bevor sie die kleine Ortschaft erreichen, entdeckt Cheyenne eine verlassene Ranch.

Dort muss Cheyenne Dave Tabor allerdings zurücklassen, da er nach Tucumcari reiten muss, um dort einen Arzt für den angeschossenen Mann zu holen. Als er aber die Ortschaft erreicht, muss er feststellen, dass Doktor Baverly Gee nicht in Tucumcari ist.

Denn der Arzt ist mit einem gewissen Jonas Bannister zur Ranch unterwegs, einen der Banditen, die Dave Tabor niedergeschossen haben, der nicht will, dass der Mann stirbt. Während Baverly die Kugel herausholt, verschwindet Bannister wieder.

Nachdem Cheynne zur Ranch zurückgekehrt ist, bringen er und Baverly Dave Tabor nach Tucumcari, wo sich Lynn, die Tochter des Arztes, um den Verletzten kümmert.

Samstag, 29. Januar 2022

Cheyenne von U. H. Wilken

1965 und 1967 veröffentlichte der Western-Autor U. H.WILKEN mit „DER GROSSE FREMDE“ (in „Bastei Western TB 6“) und mit „EINSAME RACHE“ (in „Arizona Star 117“ (Nachdruck als Leihbuch: „Sie nannten ihn Cheyenne, Paul Feldmann Verlag 1468/Nachdruck: Marshal Western 36) zwei Western-Romane in denen mit Marshal John Lodge und John Armstrong Stacy zwei Protagonisten im Fokus standen, die beide den Spitznamen „Cheyenne“ trugen. 

Doch erst mit dem Roman „TRAIL DER RAUCHENDEN COLTS (nachgedruckt als Feldmann-Leichbuch „HÖLLE DES SÜDENS“), gab im Jahr 1968 der richtige CHEYENNE  in „WESTMANN 1244“  sein Roman-Debüt.

Darin lernt Cheyenne den alten Satteltramp Tennessee kennen, der ihn in einigen Abenteuern als Partner begleitet.

In den ersten „CHEYENNE“-Romanen hatte der Protagonist noch den Vornamen Rascal, der aber in späteren „CHEYENNE“-Abenteuern vom Autor U. H. Wilken weggelassen wurde.

1971 ließ Wilken den gealterten Revolverhelden am Ende des Romans „CHEYENNES TOD“ (nachgedruckt als Feldmann-Leihbuch „DAS LIED VOM STERBEN“) sogar sterben.

Doch damit war das Ende von CHEYENNE noch lange nicht gekommen. Denn im Jahr 1972 kehrte der Revolverheld mit dem Western-Roman „CHEYENNE JAGT DIE BRUT DES BÖSEN“ (Western Hit 554) als verjüngte Version zurück.

Samstag, 16. Oktober 2021

Zum 20. Todestag - Westernautor U. H. Wilken

Uwe Hans Wilken wurde  am 22. Januar 1937 in Hamburg geboren. Nach einer Lehre als Spediteur volontierte Wilken bei einer Hamburger Morgenzeitung und lernte dort die Praxis des Schreibens kennen. 

Nach einiger Zeit  fühlte sich Wilken jedoch in der Redaktion der Zeitung nicht mehr wohl  und  wechselte für sechs Jahre als Magazinverwalter zur Lufthansa. 

Danach entschloss er sich Berufssoldat bei der Luftwaffe der Bundeswehr zu werden und landete schließlich 1963 beim Heer. 

"Western zu schreiben, das war für mich von Anfang an ein heißgeliebtes Hobby. Während der Zeit bei der Luftwaffe gab es abends und am Wochenende die große Langeweile, die ich aber mit Westemschreiben nutzte. Das war der Beginn des eigentlichen Erfolges." (1)

Laut Hamburger Abendblatt veröffentlichte Wilken mit 19 Jahren seinen ersten Western-Roman.

Montag, 31. Mai 2021

Die Leihbuch-Ära - Der Paul Feldmann Verlag

1950 gründete Paul Feldmann, ursprünglicher Beruf Schuster,  den Verlag Paul Feldmann als OHG in Marl, der unter der Adresse Ovelheider Weg 9-11, 437 Marl 2, seinen Sitz hatte. 

Neben dem Hermann Borgsmüller Verlag in Münster, dem Bewin Verlag in Menden und dem Gebrüder Zimmermann Verlag in Balve, avancierte der Paul Feldmann Verlag zu einen der größten Leihbuchverlage im deutschsprachigen Raum. 

Zudem war der Paul Feldmann Verlag der Verlag, der die meisten Titel veröffentlichte. Nach der Etablierung des Verlages erschienen monatlich zwölf Leihbuchtitel. Hinzu kamen nach der Übernahme des Zwei Schwalben-Verlages vier weitere monatliche Titel. 

Bis zur Aufgabe des Verlages Mitte der 1970er Jahre, brachte es der Paul Feldmann Verlag auf über 2.000 veröffentlichte Titel. Der Hauptfokus lag dabei auf Frauen-, Kriminal- und Westernromane.