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Freitag, 18. April 2025

Westernautor Heinz Squarra

Heinz Squarra wurde am 25. Oktober 1931 in Leipzig geboren. 
 
Nach seiner Ausbildung zum Wagenbauer, arbeitete er als Fernfahrer, bis er 1958 nach Westdeutschland zog, wo er begann Western-Romane für  Leihbuch-Verlage wie Bethke, Dörner, Heros und Merceda zu schreiben.

Darunter auch den Roman „DAS GESETZ DER DAKOTA“ (1958) unter dem Pseudonym H. S. SHARON für den Bewin Verlag.

Ab den 1960er Jahre wandte sich Heinz Squarra vermehrt dem Heftroman-Genre zu und veröffentlichte seine Romane unter anderem in Western-Reihen und Western-Serien wie „ARIZONA STAR“ (wo seine „BILL JACKSON“-Serie erschien),...

Dienstag, 21. Januar 2025

Autor Rainer Delfs gestorben (1941-2025)

Rainer Delfs wurde am 13. Februar 1941 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur studierte er Germanistik, Kunstgeschichte und Archäologie.

Nach einem Semesterferienjob beim Kelter-Verlag in Hamburg, arbeitete Delfs er dort bis Ende der 1960er Jahre als Redakteur.

Im Jahr 1969 wechselte er zum Bastei-Verlag, bis er 1972 zum Pabel-Verlag ging. Dort betreute Rainer Delfs diverse Western-Serien, darunter auch „RONCO“ und „LOBO" sowie Serien wie „DIE VIER MUSKETIERE“, „FRANCO SOLO“, „KOMMISSAR X“ und „SEEWÖLFE“, für die er auch einige Romane schrieb.

Zudem übernahm er im Auftrag des damaligen Pabel-Chefredakteur Kurt Bernhardt die „VAMPIR-HORROR“-Reihe sowie die beiden Taschenbuchreihen „VAMPIR-HORROR“ und die „DÄMONENKILLER“.

Donnerstag, 10. Februar 2022

Marshal Western

1972 startete der Moewig Verlag nach dem Zusammenschluss mit dem Pabel Verlag und der Einstellung der Western-Reihe „MOEWIG WESTERN“ mit dem Roman „DAS HARTE LAND“ von SCOTT F. SCOTT die Western-Heftroman-Reihe „MARSHAL WESTERN“. 

Die Heftromanreihe war ein Mix aus Erstausgaben und Nachdrucken diverser deutscher wie U. H. WILKEN, Günther Bajob, Dietmar Kügler, Herbert C. Nagel, Rainer Delfs, Heinz Squarra, Werner J. Egli und Karl Wasser. 

Hinzu kamen Werke englischsprachiger Western-Autoren.

Neben einer Vielzahl von Einzelromanen wurden in „MARSHAL WESTERN“ auch Romanzyklen bzw. Romanserien wie

  • „Zurdo“ von U. H. Wilken (Uwe Hans Wilken) (32 Bände)
  • „Cheyenne“ von U. H. Wilken (Uwe Hans Wilken)  (5 Bände)
  • „Büffeljäger O’Brien“ von Ralph Hayes (4 Bände)
  • „Delgado“ von Jefferson Parker (Werner J. Egli) (4 Bände)
  • „Sundance“ von Peter McCurtin (7 Bände)

Brasada

Marshal Western Band 57

Brasada

von U. H. Wilken (Uwe Hans Wilken)

Während der Mexikaner Chico in der Zelle auf seine Verurteilung wartet, wird Sheriff John Maverick in den Saloon des Ortes gerufen, wo es anscheinend zu einer Schießerei gekommen ist. 

Da der Deputy Stewart Donahue noch nicht im Sheriff-Büro ist, lässt Maverick seinen Sohn Mike zurück, um den Banditen zu bewachen.

Während der Sheriff zum Saloon geht, wo er feststelle muss, dass die Schießerei nur eine Finte war, um ihn vom Gefangenen wegzulocken, tauchen die Banditen unter Führung von McKenzie im Sheriff-Büro auf, erschießen Mike und befreien Chico.

Sheriff John Maverick gelingt es zwar noch zwei Banditen zu töten, wird dabei aber selbst niedergeschossen, und stirbt danach an seinen Verletzungen.

Kurze Zeit später taucht ein Mann namens Cheyenne in der Stadt auf, der hinter McKenzies Bande her ist. Nach einem kurzen Aufenthalt, verlässt er den Ort wieder und begibt sich in die Brasada, wo die Banditen vor der Verhaftung des Mexikaners Chico ihr Unwesen getrieben haben.

Samstag, 29. Januar 2022

Cheyenne von U. H. Wilken

1965 und 1967 veröffentlichte der Western-Autor U. H.WILKEN mit „DER GROSSE FREMDE“ (in „Bastei Western TB 6“) und mit „EINSAME RACHE“ (in „Arizona Star 117“ (Nachdruck als Leihbuch: „Sie nannten ihn Cheyenne, Paul Feldmann Verlag 1468/Nachdruck: Marshal Western 36) zwei Western-Romane in denen mit Marshal John Lodge und John Armstrong Stacy zwei Protagonisten im Fokus standen, die beide den Spitznamen „Cheyenne“ trugen. 

Doch erst mit dem Roman „TRAIL DER RAUCHENDEN COLTS (nachgedruckt als Feldmann-Leichbuch „HÖLLE DES SÜDENS“), gab im Jahr 1968 der richtige CHEYENNE  in „WESTMANN 1244“  sein Roman-Debüt.

Darin lernt Cheyenne den alten Satteltramp Tennessee kennen, der ihn in einigen Abenteuern als Partner begleitet.

In den ersten „CHEYENNE“-Romanen hatte der Protagonist noch den Vornamen Rascal, der aber in späteren „CHEYENNE“-Abenteuern vom Autor U. H. Wilken weggelassen wurde.

1971 ließ Wilken den gealterten Revolverhelden am Ende des Romans „CHEYENNES TOD“ (nachgedruckt als Feldmann-Leihbuch „DAS LIED VOM STERBEN“) sogar sterben.

Doch damit war das Ende von CHEYENNE noch lange nicht gekommen. Denn im Jahr 1972 kehrte der Revolverheld mit dem Western-Roman „CHEYENNE JAGT DIE BRUT DES BÖSEN“ (Western Hit 554) als verjüngte Version zurück.

Samstag, 16. Oktober 2021

Zum 20. Todestag - Westernautor U. H. Wilken

Uwe Hans Wilken wurde  am 22. Januar 1937 in Hamburg geboren. Nach einer Lehre als Spediteur volontierte Wilken bei einer Hamburger Morgenzeitung und lernte dort die Praxis des Schreibens kennen. 

Nach einiger Zeit  fühlte sich Wilken jedoch in der Redaktion der Zeitung nicht mehr wohl  und  wechselte für sechs Jahre als Magazinverwalter zur Lufthansa. 

Danach entschloss er sich Berufssoldat bei der Luftwaffe der Bundeswehr zu werden und landete schließlich 1963 beim Heer. 

"Western zu schreiben, das war für mich von Anfang an ein heißgeliebtes Hobby. Während der Zeit bei der Luftwaffe gab es abends und am Wochenende die große Langeweile, die ich aber mit Westemschreiben nutzte. Das war der Beginn des eigentlichen Erfolges." (1)

Laut Hamburger Abendblatt veröffentlichte Wilken mit 19 Jahren seinen ersten Western-Roman.