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Samstag, 23. Juli 2022

Die Reihe »Pabel Taschenbücher«

1960 startete der Pabel Verlag mit dem Roman "Hanna Reitsch" von Bertold K. Jochim die Reihe "Pabel Taschenbücher", in der neben Krimis, Kriegs- und Lieberomanen auch Western- und SF-Romane veröffentlicht wurden.

1961 erschien mit dem Roman "EINER WEISS ALLES" von Karl-Heinz Günther, dem 27. Band der Reihe, das erste "KOMMISSAR X" Taschenbuch. Bis zur Einstellung der "Pabel Taschenbücher" sollten 151 weitere "Kommissar X"-Romane diverser Autoren folgen, bis die "Kommissar X" Taschenbücher in einer eigenen Taschenbuchreihe fortgesetzt wurde.

1965 wurde in der Taschenbuch-Reihe mit dem Roman "MORGEN KÜSST EUCH DER TOD" (Band 212) die "MISTER DYNAMIT"-Serie von KARL-HEINZ GÜNTHER gestartet, die es auf insgesamt 19 Taschenbücher brachte, bis die Serie "Mister Dynamit" ebenfalls ihre eigene Taschenbuchreihe.

Krimi-Rezenson: Der Schnüffler

 Tony Rome 1

Der Schnüffler

von Anthony Rome (Marvin H. Albert)

Es scheint ein einfacher Job für den Privatdetektiv Tony Rome zu sein. Sein Ex-Partner Ralph Turpin braucht Hilfe. In dem billigen Motel, indem Turpin als Hausdetektiv arbeitet, liegt eine betrunkene Frau ohnmächtig in einem der Zimmer.

Um das Hotel aus den Schlagzeilen zu halten, bringt der Privatdetektiv die junge Frau zu ihrem Vater, dem Millionär Rudolph Kosterman, der hocherfreut ist, seine Tochter Diane wiederzusehen.

Am nächsten Tag erhält Tony Rome überraschend Besuch von Diane, die ihre diamantbesetzte goldene Anstecknadel zurückhaben haben will, die sie anscheinend verloren hat.

Als Rome sie davon überzeugen will, doch lieber  zur Polizei gehen sollte, beauftragt sie ihn, nach der verlorenen Anstecknadel zu suchen, die ein Geschenk ihres Vaters gewesen ist.

Kurz darauf wird er von zwei ihm unbekannten Männern in seinem Büro überfallen und mit Chloroform außer Gefecht gesetzt. Als er wieder aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, muss er feststellen, dass die beiden Unbekannten alles durchsucht haben. Selbst die Telefone im Büro wurden von ihnen auseinandergenommen.

Freitag, 16. Juli 2021

Mister Dynamit: Morgen küßt euch der Tod

 Mister Dynamit 1 (Pabel Taschenbuch 212)

Morgen küsst euch der Tod

von C. H. Guenter (Karl-Heinz Günther)

Brigadegeneral B. Burch und seine Kollegen von der U.S Airforce sind in höchster Aufregung. Denn wie Burch feststellen musste, fehlt im Bestand des  Depot "New Mexico 17/4" ein Vier-Megatonnen-Atomsprengkopf.

Zudem erfährt der Brigadegeneral und seine Abteilungsleiterin Lu Forester von Colonel Stikker, dass der Militärposten am Eingang 3 A des Verteidigungsministeriums in Washington von unbekannten Killern erschossen wurde. 

Auf dem Rücken der Leiche von Sergeant Sam Suller haben die unbekannten Mörder ein Malteserkreuz aus weißer Ölfarbe gemalt.

Nachdem der US-amerikanischer Fernaufklärer vom Typ U-2 während eines Routineflugs die Moskitoküste in der  Karibischen See überflogen hat, entdecken die 

die Experten der "National Photographie Interpretation Center" (NPIC) in Washington auf dem gemachten Filmmaterial, dass auf der Insel Misericordia (auf der sich während des Zweiten Weltkrieges die 1946 geräumte Nachschubbasis der achten Luftflotte befunden hat) irgendetwas merkwürdigen vor sich geht. 

Mister Dynamit

Mister Dynamit

von C. H. Guenter

Nach dem Erfolg der Krimi-Serie "KOMMISSAR X", begann der Autor Karl-Heinz Günther 1963 nicht nur über eine neue Romanfigur nachzudenken, sondern auch in aller Ruhe zu entwickeln. 

Doch im Gegensatz zu "KOMMISSAR X", wollte Günther diesmal die Rechte an der Romanfigur nicht an den Pabel Verlag abtreten. Denn genau das hatte der Autor KARL-HEINZ GÜNTHER mit seiner Romanfigur Kommissar X erleben müssen, da es damals allgemein üblich gewesen war, dass die alleinigen Rechte an einem Serienhelden bei den Heftverlagen blieben.

"Nachdem ich die Figur entwickelt hatte, habe ich mir Zeit gelassen. Denn ich wollte Mister Dynamit nicht in die Hände des Verlegers geben. Hätte ich seinerzeit gesagt, ich schreibe euch monatlich einen Roman, dann wäre die Antwort gewesen: O. K., Sie schreiben, alle Rechte bei uns. Das stand für mich nicht zur Debatte." (1)

Für die Verlage war diese Regelung auch deshalb vorteilhaft, weil sie dadurch auch verschiedene Autoren für dieselbe Serie einsetzen konnten.