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Samstag, 5. August 2023

Heyne-Western: Der Fremde von Louis L'Amour

Niemand wußte, woher er kam, der schlanke, drahtige Mann mit dem typischen Gang des Westerners.

Die Männer und Frauen der Wagenkolonne haßten ihn, obwohl er sie mit seinen Waffen vor einem blutigen Massaker durch die Indianer gerettet hatte.

Sie nannten ihn einen Verräter, einen Wegelagerer.

Erst als zahlreiche Tote auf der Strecke geblieben waren, wurde ihnen klar, daß es auf die Taten eines Mannes ankommt und nicht auf das, was man über ihn spricht…

1957 erschien der Westernroman „THE TALL STRANGER“ von LOUIS L’AMOUR der in Deutschland unter dem Titel „DER FREMDE“ in der Taschenbuchreihe „HEYNE WESTERN“ des Heyne Verlage veröffentlicht wurde.

Samstag, 1. Oktober 2022

Die Plünderer von Louis L‘Amour

Das Jahr 1864. Zweihundert Meilen westlich von Fort Laramie bietet sich den Reitern der Kavallerieabteilung unter Führung von Major Mark Devereaux ein Anblick des Grauens.

Keine tausend Meter von ihnen entfernt liegen die Reste des Wagenzuges  aus Fort Laramie sowie die Leichen von neun Frauen, vierzehn Kinder und einundzwanzig Männer.

Auf den ersten Blick scheint es, als hätten Indianer die Wagenkolonne überfallen und geplündert und die Menschen getötet.

Doch wie die Soldaten feststellen müssen, fehlt ein ganz bestimmter Wagen. Der Ambulanzwagen, indem sich neben einigen Soldaten und Belle Renick, der Frau von Captain John Renick, auch Mary, die Tochter des Majors, befunden haben.

Doch mit diesem Wagen wurden auch sechzigtausend Dollar transportiert, Geld, das der Armee der Union gehört und von dem nur eine Handvoll ausgewählter Männer gewusst hatten. 

Unter ihnen auch Leutnant Leutnant Tenadore Brian, der eigentlich nach einem einwöchigen Urlaub bei seiner Einheit hätte sein müssen, aber nicht zurückgekehrt ist.

Sonntag, 6. März 2022

Western-Rezension: Hondo

Hondo

von Louis L‘Amour

Nachdem Hondo Lane durch einen Angriff der Apachen sein Pferd verloren hat, muss er am nächsten Morgen zusammen mit dem Hund Sam, der nie von seiner Seite weicht, zu Fuß weiter gehen.

Auf seinem Marsch stößt Hondo auf eine kleine Ranch, auf der Angie Lowe mit ihrem Sohn Johnny lebt. Schnell merkt er, dass Angies Ehemann Ed Lowe schon vor längerer Zeit die Ranch verlassen hat, da unter anderem die Farm schon seit Monaten nicht mehr instandgesetzt wurde und unter anderem auch die beiden Ackerpferde seit Monaten nicht beschlagen worden sind.

Hondo Lane, der fünf Jahre bei den Apachen gelebt hat und mit Destarte, einer Mescalero verheiratet war, bis sie gestorben ist, ist Scout und Meldereiter der Armee zu General Crook.

Nachdem er sich ein Pferd von Angie Lowe ausgeliehen hat,  und die Ranch am nächsten Tag die Ranch wieder verlassen hat, stößt er auf die Überreste der Company C der United States Kavallerie unter Führung von Leutnant Creyton C. Davis, deren Soldaten bei einem Kampf mit den Apachen alle getötet wurden.

Als Hondo das Hauptquartier der United States Kavallerie erreicht, unterrichtet er Major Sherry von der Vernichtung der Company C durch die Apachen. Im Fort trifft Lane auf einen fremden Mann, der Ärger sucht und sich mit ihm anlegt, der sich als Ed Lowe herausstellt und mit einem Spieler namens Phalinger herumhängt.  

Mittwoch, 1. September 2021

Heyne Western

1960 erschien mit dem Taschenbuch 43 der Allgemeinen Reihe des Heyne Verlages der Roman "DER LETZTE ZUG VON GUN HILL" von Gordon D. Shirreffs.

Nach weiteren Veröffentlichungen vereinzelter Westernromane in der Allgemeinen Reihe von Heyne, startete der Verlag 1962 mit dem Roman "DER LETZTE MANN" von Clay Fisher (Henry Wilson Allen, Heyne-Nummer 2007) die Western-Taschenbuchreihe "HEYNE WESTERN".

In der Tachenbuchreihe wurden unter anderem Werke der Westernautoren Max Brand, Zane Grey, Ernest Haycox, Henry Wilson Allen (Pseudonyme Clay Fisher und Will Henry), Loren D. Estleman, Elmer Kelton, Louis L'Amour, Wayne D. Overholser, Lewis B. Patten, Gordon D. Shirreffs, Luke Short (Frederick D. Glidden), Matt Braun, Owen Wister, Frank Gruber, Clarence B. Kelland, Conrad Richter sowie auch von Robert E. Howard veröffentlicht.

Der letzte Showdown von Louis L'Amour

Wir Sacketts halten zusammen wie Pech und Schwefel. Das hatte der Kerl erfahren, der meinen Bruder killen wollte. 

Ich halte ihn getötet – aber es war ein fairer Kampf gewesen. Orrin und ich mussten nach Westen ziehen, in ein Land, das von Indianern, Viehdieben und Banditen wimmelte. 

Wir hatten hier Glück, wir fanden Freunde – und ich fand Dru, das spanische Mädchen, es hatte Feuer im Blut. Sie mochte mich vom ersten Augenblick an.

Der letzte ShowdownAber darf ich mir überhaupt Hoffnungen machen, ich, Tye Sackett, der Farmerboy aus Tennessee, dem der Colt locker im Halfter sitzt?

1960 erschien mit dem Roman "THE DAYBREAKER" der erste Sackett des Westernautors LOUIS L'AMOUR, der im Jahr 1965 in Deutschland unter dem Titel "DER LETZTE SHOWDOWN" in der Taschenbuchreihe "Heyne Western" des Heyne Verlages veröffentlicht wurde.

Ich persönlich mag die Westernromane von Louis L'Amour, weil die meisten von ihnen flott und zeitlos geschrieben sind, was auch auf den Sackett-Roman "DER LETZTE SHOWDOWN" zutrifft, in dem bis zum Ende keine Langeweile aufkommt, auch weil die Protagonisten immer wieder mit diversen Gefahren konfrontiert werden, die sie sich stellen müssen.

Dienstag, 30. März 2021

Der Western-Autor Louis L'Amour

Louis L'Amour wurde am 22. März 1908 als Louis Dearborn LaMoore in Jamestown, North Dakota, USA, geboren.

Aufgrund der desolaten wirtschaftlichen Situation des Landes verließen sein Vater Louis Charles LaMoore und seine Mutter Emily Dearborn LaMoore im Jahr 1923 North Dakota und zogen mit ihrer gesamten Familie durch die USA, bis sie sich in den 1930er Jahren in Oklahoma niederließen.

Auch Louis L'Amour erfasste das Wanderleben. Während er die USA sowie  Länder wie England, Japan, China, Indien und Ägypten bereiste, verdiente er sich mit Gelegenheitsarbeiten (unter anderem als Obstpflücker, Goldsucher, Hafenarbeiter, Holzfäller, Minenarbeiten, Profiboxer und Seemann) seinen Lebensunterhalt. 

In den 1930er Jahren kehrte er in den USA, nach Choctaw in Oklahoma, zurück, wo seine Familie lebte. Dort wollte er seinen Traum verwirklichen und Schriftsteller werden. In dieser Zeit änderte er auch seinen Namen in Louis L'Amour um.