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Freitag, 4. Februar 2022

Moewig Western

1969 startete der Moewig Verlag mit dem Roman „DER DRITTE SCHULDSCHEIN“ von WERNER J. EGLI  die Western-Heftromanreihe „MOEWIG WESTERN". 

Die Heftromanreihe war ein Mix aus Erstausgaben und Nachdrucken diverser deutscher Westernautoren wie Dietmar Kügler, Werner J. Egli, Uwe Hans Wilken und Heinz Squarra.

Neben einer Vielzahl von Einzelromanen wurden in „MOEWIG WESTERN“ auch Romanzyklen wie

  • „Die Shannons“ von Robert Ullmann (Werner J. Egli)
  • und „Sharlock“ von U. H. Wilken (Uwe Hans Wilken)           

veröffentlicht.

Ab den 60er Bänden, stammten die neuen Romane (also die Erstausgaben) fast nur noch vom Autor U. H. WILKEN. Der Rest der Heftromane waren Neuausgaben.

Cheyenne, der Mann aus der Wüste

Moewig Western Band 7

Cheyenne, der Mann aus der Wüste

von U. H. Wilken (Uwe Hans Wilken)

Dave Tabor wird von Banditen, die er nach einem Bankraub verfolgt hat, niedergeschossen und schwer verwundet in der Wüste zurückgelassen.

Doch der Verwundete hat Glück. Tabor wird von Cheyenne gerettet, der den verletzten Mann nach Tucumcari bringen will. Doch bevor sie die kleine Ortschaft erreichen, entdeckt Cheyenne eine verlassene Ranch.

Dort muss Cheyenne Dave Tabor allerdings zurücklassen, da er nach Tucumcari reiten muss, um dort einen Arzt für den angeschossenen Mann zu holen. Als er aber die Ortschaft erreicht, muss er feststellen, dass Doktor Baverly Gee nicht in Tucumcari ist.

Denn der Arzt ist mit einem gewissen Jonas Bannister zur Ranch unterwegs, einen der Banditen, die Dave Tabor niedergeschossen haben, der nicht will, dass der Mann stirbt. Während Baverly die Kugel herausholt, verschwindet Bannister wieder.

Nachdem Cheynne zur Ranch zurückgekehrt ist, bringen er und Baverly Dave Tabor nach Tucumcari, wo sich Lynn, die Tochter des Arztes, um den Verletzten kümmert.

Samstag, 29. Januar 2022

Cheyenne von U. H. Wilken

1965 und 1967 veröffentlichte der Western-Autor U. H.WILKEN mit „DER GROSSE FREMDE“ (in „Bastei Western TB 6“) und mit „EINSAME RACHE“ (in „Arizona Star 117“ (Nachdruck als Leihbuch: „Sie nannten ihn Cheyenne, Paul Feldmann Verlag 1468/Nachdruck: Marshal Western 36) zwei Western-Romane in denen mit Marshal John Lodge und John Armstrong Stacy zwei Protagonisten im Fokus standen, die beide den Spitznamen „Cheyenne“ trugen. 

Doch erst mit dem Roman „TRAIL DER RAUCHENDEN COLTS (nachgedruckt als Feldmann-Leichbuch „HÖLLE DES SÜDENS“), gab im Jahr 1968 der richtige CHEYENNE  in „WESTMANN 1244“  sein Roman-Debüt.

Darin lernt Cheyenne den alten Satteltramp Tennessee kennen, der ihn in einigen Abenteuern als Partner begleitet.

In den ersten „CHEYENNE“-Romanen hatte der Protagonist noch den Vornamen Rascal, der aber in späteren „CHEYENNE“-Abenteuern vom Autor U. H. Wilken weggelassen wurde.

1971 ließ Wilken den gealterten Revolverhelden am Ende des Romans „CHEYENNES TOD“ (nachgedruckt als Feldmann-Leihbuch „DAS LIED VOM STERBEN“) sogar sterben.

Doch damit war das Ende von CHEYENNE noch lange nicht gekommen. Denn im Jahr 1972 kehrte der Revolverheld mit dem Western-Roman „CHEYENNE JAGT DIE BRUT DES BÖSEN“ (Western Hit 554) als verjüngte Version zurück.

Samstag, 16. Oktober 2021

Zum 20. Todestag - Westernautor U. H. Wilken

Uwe Hans Wilken wurde  am 22. Januar 1937 in Hamburg geboren. Nach einer Lehre als Spediteur volontierte Wilken bei einer Hamburger Morgenzeitung und lernte dort die Praxis des Schreibens kennen. 

Nach einiger Zeit  fühlte sich Wilken jedoch in der Redaktion der Zeitung nicht mehr wohl  und  wechselte für sechs Jahre als Magazinverwalter zur Lufthansa. 

Danach entschloss er sich Berufssoldat bei der Luftwaffe der Bundeswehr zu werden und landete schließlich 1963 beim Heer. 

"Western zu schreiben, das war für mich von Anfang an ein heißgeliebtes Hobby. Während der Zeit bei der Luftwaffe gab es abends und am Wochenende die große Langeweile, die ich aber mit Westemschreiben nutzte. Das war der Beginn des eigentlichen Erfolges." (1)

Laut Hamburger Abendblatt veröffentlichte Wilken mit 19 Jahren seinen ersten Western-Roman.