Ingo
Löchel: Marc, wie würdest Du die Stadt Twilight City, in der die Serie "Dark
Land" spielt, beschreiben? Eine
Mischung aus Film Noir und Sin City im Stile der 1950er Jahre, gewürzt mit
einer Menge Horror und Fantasy? Oder ist Die Serie doch noch etwas anderes?
Marc
Freund: Twilight City ist zunächst einmal eine Welt für sich. Eine Art Mikrokosmos
und das Zentrum für diejenigen, die dort leben. Sie erinnert an eine
amerikanische Großstadt aus den 50er Jahren, was z. B. den Stand der Technik
angeht. TC ist aber noch weitaus mehr und beherbergt viele Bezirke, in denen
wiederum ganz eigene Gesetze gelten.
Die Serie spielt mit allen Elementen und Facetten, die
sich aus dieser Konstellation ergeben. Es wird immer wieder Charaktere und
Ereignisse geben, die die Stadt bedrohen. Auch ist nicht jeder in TC der, der
er vorgibt zu sein.
Ich glaube, gerade dieses Rätselhafte, das von uns
Autoren immer weiter vorangetrieben wird, macht einen großen Reiz der Serie
aus.
In „Dark Land“ laufen viele Handlungsfäden parallel
zueinander, manche werden miteinander verknüpft und viele davon auch zum
Abschluss gebracht, wie die aktuellen Entwicklungen in der Serie auch gerade
zeigen. Ich spreche hier zum Beispiel vom Richter, von der Schwarzen Göttin,
von Soraja Tyrone, etc.
Ich denke, „Dark Land“ ist vor allem die Chronik einer
Stadt, in der es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt und in der es
(hoffentlich) nie langweilig wird. Und wer weiß, ob Twilight City wirklich der
Nabel der Welt ist, für den sie viele ihrer Einwohner halten?