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Sonntag, 29. Juni 2025

Temple of Crime

The Shadow 234

Temple of Crime

von Maxwell Grant (Walter B. Gibson)

„Seltsam und feierlich war die Prozession, die sich unter den Bäumen bewegte.

Die weiß gekleideten Gestalten, die in der Dunkelheit wie Gespenster wirkten, wurden erst dann als Menschen erkannt, als der Schein der Fackeln ein schwankendes Licht auf ihre strengen, starren Gesichter warf.

Oben raschelten die Blätter des Pappelhains und grüßten mit einem unheimlichen Rauschen. Unten zogen sich phantastische Gestalten zwischen den Baumstämmen zurück wie schleichende Gespenster, die von den Fackeln erschreckt wurden.

Sonntag, 11. Dezember 2022

Pulp-Zeichner Graves Gladney

James Francis Graves Gladney wurde am 11. Dezember 1907 in St. Louis, Missouri, USA, geboren.

Nach der High School und seinem Abschluss am „Amherst College“, reiste er 1928 durch Europa und studierte an der  „Academie Julian“.   

Danach ging er auf die „Slade School of Fine Art“ am „University College“ in  London. Dort traf er Janina Czarkowska, eine Studentin aus Polen, die er im August 1930 in Warschau heiratete.

1932 kehrte Gladney mit Frau und Tochter Vanda nach St. Louis zurück. Nach der Geburt von Natalie, ihrer zweiten Tochter, zog die Familie nach New Rochelle, New York.

1936, im Jahr der Geburt seines Sohnes Frank, verkaufte Gladney seine erste Illustration ans „“FORTUNE MAGAZINE“. Ein Jahr später folgte sein erstes Cover, dass er 1927 an Fiction House für Februar-Ausgabe des “LARIAT STORY MAGAZINES“ verkaufte.

Montag, 12. September 2022

Zum 125. Geburtstag: Krimiautor Walter B. Gibson

Walter Brown Gibson wurde am 12. September 1897 in Germantown, Pennsylvania, USA, geboren. Schon früh zeigte sich das Interesse des Jungen zu Büchern. Er nannte sich selbst einen Bücherwurm. Hinzu kam Gibsons Interesse zur Kunst der Magie und zu Zaubertricks.

1912 schrieb Walter B. Gibson eine Mystery-Erzählung für das "Wissahickon School Magazine" der  "Chestnut Hill Academy"  in Philadelphia. Vier Jahre später gewann er einen Literaturpreis an der „"Peddie School" in Hightstown, New Jersey, für seine Mystery-Geschichte "THE ROMUDA"“.

Nach dem Abschluss von der "Peddie School" ging Gibson auf  die "Colgate University". Danach arbeitete kurze Zeit in der Versicherungsbranche, setzte aber während dieser Zeit  seine Schreiberei fort. 

Sonntag, 10. Juli 2022

Zum 35. Todestag – Pulpzeichner Jerome Rozen

Jerome Rozen, der Zwillingsbruder von George Rozen, wurde am 16. Oktober 1895 in Chicago, Illinois, USA, geboren.

Nach dem Schlulabschluss der  beiden Zwillingsbrüder, kehrte die Familie Rozen nach Arizona zurück, wo Jerome Unterricht bei einem lokalen Kunstlehrer nahm, während sein Bruder George einen Job als Telegrafist bei der Western Union annahm.

1918 wurde Jerome in die Armee einberufen und diente während des Ersten Weltkrieges in Frankreich. Nach seiner Entlassung besuchte er das Louvre Museum in Paris und entschied sich danach Kunst am „Chicago Art Institute“ zu studieren.

1923 hatte er die dortigen Kurse abgeschlossen und wurde  als Lehrer „Chicago Art Institute“ angestellt, wo er während eines Semesters auch seien Zwillingsbruder George unterrichtete.

Auf der Kunstschule traf er zudem Della aus Chicago, die er 1923 heiratete. Das Paar zog  danach nach New York City, wo ihre Tochter Helen und ihr Sohn Jerome geboren wurden.

Sonntag, 11. April 2021

Die Pulp-Serie "The Shadow"

 "Who knows what evil lurks in the hearts of men? -

The Shadow knows!”

"Wer weiß welches Böse in den Herzen der Menschen lauert?

Der Schatten weiß es!“

Um den Verkauf ihres Pulp-Magazins "DETECTIVE STORY MAGAZINE"” anzukurbeln, engagierten die Verantwortlichen des Verlages Street & Smith Publications, David Chrisman und William Sweets von der Werbeagentur Ruthrauff & Ryan, um eine Radio-Sendung, basierend auf den Geschichten des Pulp Magazins, auf die Beine zu stellen.

Der Name "PULP" kommt nicht von Schund, wie viele glauben, sondern leitet sich von dem billigen Papier ab, mit denen die Pulp-Magazine gedruckt wurden. Magazine mit besserer Papierqualität, die meistens Familienorientiert waren, nannte man "GLOSSIES" oder "SLICKS".