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Samstag, 2. September 2023

Zum 10. Todestag - SF-Autor Frederik Pohl

Der SF-Autor Frederik Pohl wurde  am 26. November 1919 in New York City, New York, USA, geboren.

Ab Mitte der 1930er Jahre begann Pohl mit dem Schreiben. 1937 erschien mit „ELEGY TO A DEAD SATELLITE: LUNA“ unter dem Pseudonym ELTON ANDREWS sein erstes Gedicht in der Oktober-Ausgabe des Pulp-Magazins „AMAZING STORIES“.

Seine erste Kurzgeschichte „BEFORE THE UNIVERSE“ schrieb Pohl zusammen mit C. M. Kornbluth, die 1940 unter dem Pseudonym S. D. GOTTEMAN veröffentlicht wurde.

Weitere Erzählungen unter Pohls Pseudonymen erschienen bis in die 1940er Jahren hinein.

Donnerstag, 27. April 2023

Frank Belknap Long

Frank Belknap Long wurde am 27. April 1903 in New York City geboren und wuchs im Viertel von Harlem auf. 

Als Jugendlicher war er Mitglied der „United Amateur Press Association“. In dessen Zeitschrift "THE UNITED AMATEUR" veröffentlichte er 1921 seine Geschichte "THE EYE ABOVE MANTEL". 

Diese Geschichte brachte ihm die Aufmerksamkeit von H. P. Lovecraft ein und zwischen den beiden entwickelte sich mit den Jahren eine enge Freundschaft und rege Korrespondenz, die erst mit Lovecrafts Tod endete. 

1920 begann Long Journalismus an der "New York University" zu studieren.  Ein Jahr später erkrankte er jedoch an einer schweren Blinddarmentzündung, die zum Durchbruch und zu lebensgefährlichen Komplikationen führte. 

Dienstag, 7. Februar 2023

Zum 35. Todestag: Fantasy-und SF-Autor Lin Carter

Der Mann, der "Thongor" erfand

Lin(wood) Carter wurde am 9. Juni 1930 in St. Petersburg in Florida, USA,  geboren. Während seiner Jugend wuchs er mit Pulp-Magazinen  wie "PLANET STORIES", "WEIRD TALES" und "UNKNOWN" sowie mit den Helden "DOC SAVAGE" und "CAPTAIN FUTURE" auf.

Carters große Vorbilder waren u. a. die Schriftsteller ROBERT E. HOWARD, H. P. LOVECRAFT, JAMES BRANCH CABELL und EDGAR RICE BURROUGHS. So war es kein Wunder, dass Carter sich irgendwann selbst der Schreiberei zuwandte.

Von 1951 bis 1953 diente er während des Korea Krieges in der Armee und besuchte danach ein Jahr lang die Columbia Universität (1953-1954), bis er schließlich in der Buchbranche landete.

Donnerstag, 8. Dezember 2022

SF- und Fantasy-Autor Gene Wolfe

Gene Wolfe wurde am 7. Mai 1931 in New York City, New York, USA, geboren. Als er sechs Jahre alt war, zog er mit seiner Familie nach Houston, wo er die „Lamar High School“ besuchte und aufs College ging.

Während seines Studiums an der „Texas A&M University“ veröffentlichte er seine ersten Arbeiten in der Studentenzeitschrift „The Commentator“.

Wolfe brach seinStudium während seines ersten Studienjahres ab und wurde anschließend zum Koreakrieg eingezogen. Nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten erwarb er einen Abschluss an der „University of Houston“ und wurde Wirtschaftsingenieur.

Zudem war viele Jahre lang leitender Redakteur der Zeitschrift „Plant Engineering“, bevor er sich zur Ruhe setzte, um hauptberuflich zu schreiben.

Mittwoch, 23. November 2022

SF-Autor Greg Bear gestorben

Gregory Dale Bear wurde am 20. August 1951 in San Diego, Kalifornien, USA, geboren. Von 1968 bis 1973 besuchte er die „San Diego State University“, wo er sein Studium mit einem „Bachelor of Arts“ abschloss.

1967 verkaufte Bear mit „DESTROYERS“ seine erste SF-Geschichte an das Magazin „Famous Science Fiction“.  1975 heiratete er Christina M. Nielson, von der er sich aber wieder 1981 scheiden ließ .

Ab Mitte der 1970er Jahre begann er hauptberuflich zu schreiben und veröffentlichte Romane wie „DIE OBELIKSEN VON HEGIRA“ (1979), „PSYCHLONE“ (1979), „BEYOND HEAVEN’S RIVER“ (1980) und „DIE MACHT DER STEINE“ (1981) sowie seinen „SONGS OF EARTH AND POWER“-Zweiteiler „DAS LIED DER MACHT“ (1984) und „DER SCHLANGENMAGIER“ (1986).

1983 veröffentlichte Greg Bear die Kurzgeschichte „BLOOD MUSIC“, die er 1985 zu einem Roman erweiterte, in dem er sich Bear als erster in der Science Fiction mit Nanotechnologie beschäftigte.

Der Roman „BLUTMUSIK“ wurde 1984 mit dem „HUGO AWARD“ und mit dem NEBULA AWARD“ in der Kategorie „Bester Kurzroman“ ausgezeichnet.

Montag, 7. November 2022

Fantasy- und SF-Autor William King

William King wurde am 7. Dezember 1959 in Stranraer in Schottland geboren. Er besuchte die „Dalrymple Primary School“ und die „Stranraer Academy“, bevor er 1977 begann, an der „University of Edinburgh“ Englisch zu studieren.

Während seines Studiums an der „University of Edinburgh kam er mit Rollenspielen und Tabletops in Berührung, was sich nachhaltig auf seine weitere berufliche Laufbahn auswirken sollte.

Nachdem er in verschiedenen Branchen gearbeitet hatte, kam King 1989 schließlich zum Spielehersteller Games Workshop, dem Vertreiber der Tabletopsysteme „Warhammer Fantasy“ und „Warhammer 40,000“.

1999 gab William King mit den beiden „WARHAMMER“-Büchern, dem „GOTREK & FELIX“-Fantasy-Abenteuer „SCHICKSALSGEFÄHRTEN“ sowie dem „SPACE WOLF“-Abenteuer „WOLFSKRIEGER“ sein Debüt als Romanautor.

Mittwoch, 21. September 2022

SF-Autor Hubert Haensel

Hubert Haensel wurde am 9. August 1952 in Waldershof geboren. Er war acht Jahre alt, als er neben Comics auch die ersten utopischen Romane in Händen hielt und sie mit Begeisterung verschlang.

Während seiner Zeit auf dem Gymnasium kamen die Hefte der “TERRA“-Reihe sowie die SF-Serien “PERRY RHODAN“, „REN DHARK“ sowie „REX CORDA“  hinzu. 
Das alles weckte sein Interesse an Raumfahrt, Astronomie und seinen  Wunsch selbst einmal Romane zu schreiben.

Neben der SF las er aber  auch Fantasy- und Abenteuerromane. Haensels Vorbilder waren E. E. Smith und Robert E. Howard sowie Clark Darlton, K.H. Scheer und William Voltz.

Mittwoch, 7. September 2022

SF-Autor Philipp Mann gestorben

Phillip Mann  wurde am 7. August 1942 in Northallerton, Yorkshire, England, geboren.

Mann studierte Englisch und Schauspielkunst an der University of Manchester. 

Nach seinem Studium-Abschluss arbeitete er zwischen 1968 und 1970 als Co-Herausgeber bei der „New China News Agency“ in Peking.

In dieser Zeit schrieb er seinen ersten SF-Roman „DAS AUGE DER KÖNIGIN“, der aber erst 1982 veröffentlicht wurde.

1970 zog Mann nach Neuseeland, wo er den ersten Lehrstuhl für Schauspielkunst an einer neuseeländischen Universität, an der „Victoria University of Wellington“, einrichtete.

Nach seinem erfolgreichen Roman-Debüt „DAS AUGE DER KÖNIGIN“ (1982), folgte 1986 und 1987 sein SF-Zweiteiler „PAWL DER GÄRTNER“ „DER HERR VON PAXWAX“ und „DER FALL DER FAMILIEN“, mit denen er ebenfalls Erfolge feiern konnte.

Samstag, 25. Juni 2022

Ein Interview mit dem SF-Autor Stefan Burban

Ingo Löchel: Herr Burban, können Sie kurz etwas über Ihre Person erzählen?

Stefan Burban: Ich tu mich immer schwer, über mich selbst zu schreiben, da ich eigentlich ein eher zurückhaltender Mensch bin, aber ich versuche es. Meine berufliche Laufbahn begann recht unspektakulär als ausgebildeter Industriekaufmann.

Nach meiner Ausbildung arbeitete ich fast zehn Jahre in diesem Beruf, aber richtig glücklich war ich nie dabei. Etwas hat mir gefehlt. Eine Leseratte war ich schon, solange ich mich zurück erinnern kann. Irgendwann fasste ich den Entschluss, dass sich etwas ändern muss. Also fing ich an, meinen Traum zu leben und selbst Bücher zu schreiben.

Das war der Beginn meiner schriftstellerischen Laufbahn. Schon bald darauf, hängte ich meinen bisherigen Beruf an den Nagel und konzentrierte mich voll aufs Schreiben. Eine Entscheidung, die ich seit damals nicht eine Sekunde bereut habe.

Sonntag, 5. Juni 2022

Zum 10. Todestag - SF-Autor Ray Bradbury

Ray Bradbury wurde am 22. August 1920 in Waukegan, Illinois, USA, geboren. Bradbury war eine Leseratte und verschlang vor allem Werke von Edgar Allan Poe, Jules Vernes sowie die Tarzan- und Mars-Romane von Edgar Rice Burroughs.

Im Januar 1938 veröffentlicht er mit „HOLLERBOCHEN’S DILEMMA“ seine erste Geschichte in dem Fanzine „IMAGINATION“.

Ein Jahr später brachte er mit „FUTURIA FANTASIA“ sein eigenes Fanzine heraus, das es jedoch nur auf vier Ausgaben brachte.

1941 verkaufte Bradbury mit „PENDULUM“ (die er zusammen mit Henry Hasse verfasste) seine erste Geschichte in der November-Ausgabe des  Pulp-Magazin „SUPER SCIENCE STORIES“, für die er 15 US-Dollar erhielt.

In den 1940er Jahren machte Bradbury seine Schreiberei zum Beruf. Seine erste Anthologie erschien 1947 im Verlag ARKHAM HOUSE.

Der Durchbruch als SF-Schriftsteller gelang Ray Bradbury im Jahr 1950 mit dem Roman „DIE MARS-CHRONIKEN“, einem sozialkritischen Werk, in dem es um die Besiedlung des Mars geht.

Donnerstag, 12. Mai 2022

SF-Autor H. G. Wells

H(erbert) G(eorge) Wells wurde am 21. September 1866 in bescheidenen Verhältnissen in Bromley (heute ein Stadtteil Londons), England, geboren.

Er ging in Bromley zur Schule und  besuchte danach die „Morley's Academy“. 1880 begann Wells eine Lehre in einer Tuchhandlung in Windsor, die er jedoch schon nach einem Monat wieder beendete.

Kurze Zeit später arbeitete er als Hilfslehrer an einer Schule in Somerset, und war im Januar 1881 einen Monat Apothekergehilfe in Midhurst.

Im April 1881 versuchte er es nochmals als Lehrling im Tuchhandel, dieses Mal in Southsea. Aber nach zwei Jahren ertrug er die Lehre nicht mehr länger und ging wieder seiner Wege.

Mit 16 Jahren erhielt Wells eine Stellung als Hilfslehrer im Progymnasium in Midhurst. 1884 bekam er ein Stipendium von einem Guinee in der Woche für die „Normal School of Science“ (heutiges „Imperial College of Science“) in South Kensington, London.

Donnerstag, 5. Mai 2022

SF-Autor Michael McCollum

Michael McCollum wurde 1946 in Phoenix, Arizona, USA, geboren. Er studierte an der „Arizona State University“, die er mit Abschlüssen in Luftfahrt- und Nukleartechnik verließ. 

McCollum ist bei Honeywell in Tempe, Arizona, als leitender Ingenieur angestellt. Er arbeitete während seiner Laufbahn unter anderem am Vorläufer des Space Shuttle-Triebwerks, an verschiedenen Lenkraketen sowie an unterschiedlichen Flugzeugtypen.

Ab Ende der 1970er Jahre erschienen mit „BEER RUN“ (1979), „DUTY, HONOR, PLANET“ (1979), „SCOOP“ und „GIFT“ (1980) seine ersten SF-Kurzgeschichten.

1982 wurde mit „GRÖSSERE UNENDLICHKEIT“ McCollums erster SF-Roman veröffentlicht. Ein Jahr danach erschien mit „LEBENSSONDEN“ der erste Band seines „LEBENSSONDEN“-Zweiteilers.

Dienstag, 15. Februar 2022

Ein Interview mit dem SF-Autor Jo Romic

Ingo Löchel: Herr Romic, können Sie den Lesern kurz etwas über Ihre Person erzählen? 

Jo Romic: Hallo, ich schreibe unter meinem Pseudonym Jo Romic Romane und mag es dabei am liebsten mich in phantastische Welten herumzutreiben.

Ich lebe seit über 13 Jahren in München, wo ich auch meiner beruflichen Tätigkeit nachgehe. Das Schreiben ist also nicht mein Beruf, ehr ein Hobby, dem ich in meiner Freizeit nachgehe.

Ingo Löchel: 2018 gaben Sie meines Wissens mit "Florence Fanning und die Steampirates" Ihr Roman-Debüt. Wie kam es dazu?

Jo Romic: Richtig, im Januar 2018 hab ich meinen ersten Roman um Florence Fanning selber veröffentlicht. Ich hab schon in meiner Kindheit gerne Geschichten auf das Papier gebracht.

Freitag, 14. Januar 2022

SF-Autor Kurt Brand

Kurt Brand  wurde am 10. Mai 1917 in Wuppertal geboren. Während des Krieges war er in Peenemünde stationiert und kam 1945 in russische Kriegsgefangenschaft. 

Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft ging er nach Köln, baute dort die größte private Leihbücherei auf (die gegen des Ende Leihbuch-Booms in Konkurs ging) und entschied sich Schriftsteller zu werden.

1951 erschien mit "TÜRME DER SAHARA" sein erster SF-Roman im Anker Romanvertrieb. 1956 folgte mit "AUSSENSTATION VII EXPLODIERT“" die Fortsetzung.

Zwischen 1951 und 1959 verfasste Kurt Brand 21 Science Fiction-Romane und 128 Romane, hauptsächlich Western (unter anderem als Cherry Moss).

Am 27. April 1962 gab Brand mit dem "PERRY RHODAN“ - Roman # 34 "LEVTAN “DER VERRÄTER" sein Perry Rhodan Debüt.

Montag, 3. Januar 2022

SF-Autor Paul Alfred Müller

Paul Alfred Müller wurde am 18. Oktober 1901 in Halle geboren. Nach dem Besuch der  Technischen Hochschule begann er anschließend sein Studium an der Universität Leipzig, das er als Gewerbelehrer abschloss.

Bis 1930 arbeitete Müller als Berufsschullehrer und wurde dann Leiter der Abteilung Bau an der Meisterschule des Deutschen Handwerks in Leipzig.

Ab 1933 gelang  ihm mit  seiner  Serie ”SUN KOH“ (1933-1936), die  unter dem Pseudonym LOK MYLER im Bergmann Verlag erschien,  ein großer Erfolg, mit der er noch Jahrzehnte danach angehende SF-Autoren beeinflusste.

Bis 1936 erschienen 150 Bänden, bis die Serie mit dem Roman "ATLANTIS" von Paul Alfred Müller abgeschlossen wurde.

Freitag, 20. August 2021

SF- und Hörspiel-Autor H. G. Francis (Hans Gerhard Franciskowsky)

Der Autor H. G. Francis wurde am 14. Januar 1936 als Hans Gerhard Franciskowsky in Itzehoe geboren.

Während er hauptberuflich in einem Pharma-Unternehmen tätig war, veröffentlicht er 1962 mit "DIE FÜNF OLIGOS" (UTOPIA GROSSBAND # 166) seinen ersten Roman und gab damit sein Debüt als Schriftsteller im Pabel Verlag.

Kurz darauf veröffentlichte er unter dem Pseudonym TED SCOTT mit Utopia # 352 "DIE SCHLAFENDE GEFAHR" seinen ersten "MARK POWERS"-Roman.

1966 konzipierte er zusammen mit Manfred Wegener die SF-Serie "REX CORDA" für den Bastei Verlag, die es vom 7. November 1966 bis zum 28. August 1967 allerdings nur auf 38 Bänden brachte.

Sonntag, 11. Juli 2021

Autor Hans Kneifel

Heute vor 85 Jahren wurde der Schriftsteller Hans Kneifel geboren. Ein sehr guter Grund an dieser Stelle an den deuschen Fantasy- und SF-Autor zu erinnern... 

Han(n)s Kneifel wurde am 11. Juli 1936 als Johannes Wilhelm Rudolf Kneifel in Gleiwitz/Oberschlesien, heutiges Polen, geboren. 

Kneifel wuchs in München auf und erlernte den Beruf eines Konditors. In den 1960er Jahre begann er ein Studium der Pädagogik, das er 1965 mit dem Staatsexamen abschloss. 

Mit 18 begann er seine ersten Romane zu schreiben, darunter auch "FÜNF MANN IM KOSMOS", den Kneifel an den Weiss-Verlag schickte, der den 95seitigen Roman allerdings ablehnte und zurückschickte. 

Mittwoch, 16. Juni 2021

SF-Autor Murray Leinster

Heute vor 125 Jahren wurde  der US-Schriftsteller Murray Leinster geboren. Ein guter Grund an dieser Stelle an den SF-Autor zu erinnern...

Murray Leinster wurde am 16. Juni 1896 als William Fitzgerald Jenkins in Norfolk, Virginia, USA, geboren. 

Im Mai 1916 veröffentlichte er im Magazin "THE SMART SET" mit "THE FOREIGNER" seine erste Geschichte. 

Während des Ersten Weltkrieges diente Leinster im "Committee of Public Information" und von 1917 bis 1918 in der United States Army. 

Nach Ende des Ersten Weltkrieges setzte Murray Leinster seine schriftstellerische Tätigkeit fort, so dass am 22. Februar 1919 im Magazin "ARGOSY" mit "THE RUNAWAY SKYSCRAPER" seine erste SF-Geschichte veröffentlicht wurde. 

In den 1920er Jahren folgten weitere Geschichten in "ARGOSY ALL-STORY WEEKLY", "THE NOVEL MAGAZIN" und "THE THRILL BOOK".

Sonntag, 9. Mai 2021

Fantasy- und SF-Autor Michael Moorcock

Michael Moorcock wurde am 18. Dezember 1939 in Mitcham, Surrey, in der Nähe von London geboren. Einer seiner frühesten Kindheitserinnerungen ist und bleibt das ausgebombte London des Zweiten Weltkrieges, das in der einen oder anderen Form immer wieder in seinen Werken auftauchte.

Seit seinem dritten Lebensjahr war Moorcock eine Leseratte. Zu seinem Lieblingsautoren zählten unter anderem  Henry Rider Haggard, George Bernard Shaw, H. G. Wells und Charles Dickens.

Michael Moorcocks absoluter Favorit unter den Autoren war jedoch Edgar Rice Burroughs. Als Kind erfand er Geschichten, in denen er John Carter war, und fing noch während seiner Schulzeit  mit der Herausgabe eines Edgar Rice Burroughs-Magazins an, das "Burroughsania" hieß.

Samstag, 1. Mai 2021

Robert Kraft

Heute vor 105 Jahren verstarb der Schriftsteller Robert Kraft. Ein guter Grund an dieser Stelle an den deutschen Abenteuer-, Krimi- und SF-Autor zu erinnern...

Emil Robert Kraft wurde am 3. Oktober 1869 in Leipzig geboren, wo sein Vater eine äußerst gutgehende Weinhandlung mit angeschlossenem Restaurant  betrieb. Sehr friedlich ging es im Haus der Familie Kraft allerdings nicht zu. Der Vater kümmerte sich fast nur ums Geschäft und die Mutter überließ die Erziehung ihrer Kinder einer Kinderfrau. 1873 trennten sich das Ehepaar Kraft aufgrund permanenter Ehestreitigkeiten.

Auch an seiner Schulzeit in der Leipziger Thomasschule hatte Robert Kraft wenig Freude. Die Mitschüler hänselten ihn, weil er nervös war und stotterte. Schon bald kam es zur Katastrophe. Der zehnjährige Robert versuchte sich mit Arsenik das Leben zu nehmen, wurde aber gerettet.

1881 wurden die Eltern geschieden unddie Mutter verließ nach der Scheidung für immer das elterliche Haus. Zum Vater hatte Kraft keinen besonders guten Draht, denn dieser konnte sich weder mit den Sonderlichkeiten noch mit dem Freiheitsdrang seines Sohnes umgehen und abfinden. Verschiedentlich unternahm Robert Kraft, der vom Meer fasziniert war, der Seeman werden wollte, kleinere Ausreißversuche.

Doch der Vater hatte andere Pläne für seinen Sohn. So machte der junge Kraft zwischen 1885 und 1887 eine Lehre in der Leipziger Maschinenfabrik von Scheele und Mark.