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Mittwoch, 12. April 2023

Krimi-Autorin Josephine Tey

Josephine Tey wurde am 25. Juli 1896 als Elizabeth MacKintosh in Inverness, Schottland, geboren.

Sie besuchte die „Inverness Royal Academy“ und 1914 das „Anstey Physical Training College“ in Erdington, einem Vorort von Birmingham.

Nach ihrem Abschluss arbeitete Tey in einer physiotherapeutischen Klinik in Leeds und unterrichtete danach Sport an verschiedenen Schulen in England und Schottland.

Zudemarbeitete während ihrer Ferien in einem Genesungsheim in Inverness als Krankenschwester der „Voluntary Aid Detachment“. Ihre Jugendliebe starb im Ersten Weltkrieg während der Kämpfe an der Somme.

1923 kehrte Josephine Tey nach Inverness zurück, um ihre kranke Mutter zu pflegen, und blieb auch nach ihrem Tod dort, um den Haushalt ihres Vaters zu führen.

Während sie sich um ihren Vater kümmerte, begann sie ihre Karriere als Schriftstellerin. Ihr erstes veröffentlichtes Werk erschien 1925 in der „Westminster Gazette“ unter dem Pseudonym GORDON DAVIOT.

Dienstag, 20. Dezember 2022

Krimi-Autorin Anne Perry

Anne Perry wurde am  28. Oktober 1938 als Juliet Marion Hulme in Blackheath, London, England geboren.

Als Kind erkrankte sie  an Tuberkulose und wurde in die Karibik und nach Südafrika geschickt, in der Hoffnung, dass ein wärmeres Klima ihre Gesundheit verbessern würde.

1948 kehrte sie nach Neuseeland zurück,  nachdem ihr Vater eine Stelle als Rektor des „Canterbury University College“ in Neuseeland angenommen hatte. Dort besuchte sie die „Christchurch Girls' High School“.

Als sie 15 Jahre alt war, standen ihre Eltern kurz vor der Scheidung. Perry hoffte, nach der Scheidung gemeinsam mit ihrer Freundin Pauline Parker ihren Vater zurück nach England begleiten zu können.

Parkers Mutter Honora Parker missbilligte allerdings die enge Bindung zu Perry. Daraufhin entwarf Pauline Parker einen Mordplan, den die beiden Freundinnen 1954 ausführten.

Donnerstag, 21. April 2022

Krimi-Autorin Ursula Curtiss

Ursula Curtiss wurde am 8. April 1923 als Ursula Kieran Reilly in Yonkers, New York, USA, geboren. 

Nach dem Besuch der High School "Lauralton Hall" in Milford, Connecticut, und ihrem Studium am "Westport Connecticut College" arbeitete sie als Reporterin und heiratete 1947 John Curtiss Jr., mit dem sie fünf Kinder zusammen hatte.

1948 gab Ursula Curtiss mit dem Roman "VOICE OUT OF DARKNESS" ihr Debüt als Kriminalschriftstellerin, für den sie 1948 mit dem "Red Badge Mystery Prize" in der Kategorie "Best New Mystery" ausgezeichnet wurde, der 1955 unter dem Titel "STIMME AUS DEM DUNKELN" im Scherz Verlag erschien.

Zwei Jahre danach wurde mit "THE SECOND SICKLE" der zweiter Kriminalromane  von Curtiss veröffentlicht, der 1954 unter dem Titel "EIN MÖRDER SCHLEICHT UMS HAUS" als erster von ihren 22 Romanen in Deutschland im Scherz Verlag veröffentlicht wurde.

1965 wurde ihr Debütroman "OUT OF DARKNESS" unter dem Titel "I SAW WHAT YOU DID" (Deutscher Titel:  "ES GESCHAH um 8 UHR 30") für das Kino verfilmt.

Donnerstag, 14. April 2022

Krimi-Autorin Margaret Scherf

Margaret Scherf wurde am 1. April 1908 in Fairmont, West Virginia, USA, geboren. Sie besuchte Schulen in New Jersey, Wyoming und Montana bevor sie im Jahr 1928 ihren Abschluss am Antioch College machte.

Danach zog Scherf nach New York, wo sie ein Jahr als Sekretärin bei der Firma Robert McBride & Company arbeitete.

 Nachdem sie die Firma McBride wieder verlassen hatte, arbeitete Scherf einige Jahre für das "Camp Fire Girls National Magazine" und als Sekretärin für die Wise Book Company.

Während des Zweiten Weltkrieges war sie Sekretärin bei der Bethlehem Steel Shipyard in Brooklyn. Im Jahr 1940 gab Margaret Scherf mit dem Roman "THE CORPSE GROWS A BEARD" ihr Debüt als Kriminalschriftstellerin.

Mittwoch, 13. April 2022

Ein Interview mit der Krimi-Autorin A. W. Benedict

Ingo Löchel: Frau Benedict, können Sie den Lesern kurz etwas über Ihre Person erzählen? 

A. W. Benedict: Ich gehöre als Autorin zu den Späteinsteigern. Ich habe in der Werbebranche als Schaufensterdesignerin begonnen. Ich bin 1956 geboren und mein großer Traum war es Kinderbücher zu illustrieren. Geschichten waberten immer schon durch meine Gedanken. Ich hatte eine wunderbare Kindheit und irgendwie immer schon zu viel Fantasie.

Mein erstes Buch erschien 2015. Zwei Jahre davor hatten meine zwei Söhne gemeint, ich hätte ihnen immer so tolle Geschichten erzählt. Warum diese Stories nicht aufschreiben. Gesagt-getan. Seltsamerweise fand ich schnell einen Verlag, vielleicht hätte mich das warnen sollen.

Freitag, 11. März 2022

Krimi-Autorin Elizabeth Linington

Heute vor 110 Jahren wurde die Autorin Elizabeth Linington geboren. Ein guter Grund an dieser Stelle an die US-amerikanische Kriminalschriftstellerin zu erinnern… 

Barbara Elizabeth Linington wurde am 11. März 1912 in Aurora, Illinois, USA, geboren.Nach dem Besuch der High School, begann sie ein Studium am "Glendale College", das sie 1942 mit einem Bachelor in Kunst abschloss.

Während ihrer Zeit an der High School begann sie auch mit dem Schreiben und gab 1955 mit dem historischen Roman "THE PROUD MAN" ihr Debüt als Schriftstellerin.

Nach weiteren historischen Romanen wie "THE LONG WATCH" (1956) und "THE KINGBREAKER" (1958), veröffentlichte Elizabeth Linington im Jahr 1960 unter dem Pseudonym DELL SHANNON mit "CASE PENDING" (Deutscher Titel: DIE GOLDBLONDE PUPPE) ihren ersten Kriminalroman, der auch das erste Krimi-Abenteuer mit ihrem Protagonisten, dem Polizisten Lieutenant Luis Mendoza markiert.

Dienstag, 28. Dezember 2021

Ein Interview mit der Krimi-Autorin Irene Rodrian

Ingo Löchel: 1967 wurde ihr Kriminalroman "Tod in St. Pauli" im Goldmann Verlag veröffentlicht? Wie kam es dazu?

Irene Rodrian: Ich hatte jahrelang die Post finanziert, indem ich ein Krimimanuskript an alle Verlage schickte und immer wieder zurückbekam. Ich wollte mir schon ein männliches oder englisches Pseudonym zulegen, da veranstaltete Goldmann den Edgar-Wallace- Preis.

Man reichte anonym ein. Ich schrieb zwei Krimis, einen so, wie ich schreiben wollte, Bis morgen, Mörder; einen so, als hätte ihn ein Mann geschrieben. Tod in St. Pauli. Der erste wurde mir zurückgeschickt und von mir sofort an Rowohlt weiter geschickt. Der zweite bekam den ersten Preis.

Ingo Löchel: Worum geht es in dem Roman?

Irene Rodrian: Die Barcelona-Krimis sind meine einzigen WhoDonIts. Also 'Detektivromane'. In allen meinen anderen Krimis geht es um die Frage, was bringt einen Menschen dazu, einen anderen zu töten, immer gerät ein 'Unschuldiger' in mörderische Umstände.

Ingo Löchel: Auf ihrer Seite habe ich gelesen, dass sie für "Tod in St. Pauli" zwar den ersten Preis des Edgar-Wallace-Preises des Goldmann Verlages gewannen, aber nicht die gesamte Summe in Höhe von 5.000 DM für den Preis bekamen, weil man Ihnen nicht glauben wollte, dass eine Frau diesen Roman geschrieben hat. Stimm das?