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Donnerstag, 26. Februar 2026

Parker lässt den "Toro" platzen

Butler Parker 124

Parker lässt den "Toro" platzen

von Günter Dönges

Butler Parker hat seinen jungen Herrn, den  Anwalt Mike Rander, nach Valencia, begleitet, wo dieser beruflich zu tun hat.

Dort wird Rander von seinem Geschäftspartner zu einer Corrida, zu einem Stierkampf, eingeladen, dem auch Parker beiwohnt. Randers Sekretärin, Vivi Carlson, ist dagegen  im Hotel geblieben.

Bei dem Stierkampf passiert jedoch etwas ungewöhnliches, denn der Stier verletzt den Matador während der Corrida schwer, der sich wie in Trance verhalten hat.

Als sie ihr Hotel erreichen, werden sie von Senor Laserna, dem Präsidenten der Matador-Vereinigung, dringend gebeten, ins Unfallkrankenhaus zu kommen.

Denn dort hat Carlos Amurro, der schwer verletzte Matador, vor seinem Tod eine Aussage gemacht und gesagt, dass er ermordet wurde.

Daraufhin bittet Präsident Laserna, den Anwalt Mike Rander in diesem ungewöhnlichen  Fall zu ermitteln, denn die Autopsie ergab, dass sich Amurro unter dein Einfluss von LSD befand.

Als Josuah  Parker der Wohnung des gestorbenen Matadors einen Besuch abstatten will, um dort nach Beweisen zu suchen, wird er dort von einem Bewaffneten bedroht, während ein zweiter Mann im Beisein des Butlers die Wohnung durchsucht.

Doch Parker gelingt es mit Hilfe seines Schirms den Pistolenträger zu entwaffnen und den  zweiten Mann mit seiner stahlgefütterte Melone auszuschalten.

Nachdem er die beiden Einbrecher ausgeschaltet hat, findet er bei der Dursuchung der Wohnung im Schlafzimmer eine gefesselte Frau, die sich als Lucy Melway und Amurros Freundin entpuppt.

Von ihr erfährt Parker, dass die beiden Männer nach einem Kassettenrekorder gesucht haben, den Arruro allerdings mitgenommen hat.

Doch wo befindet sich dieser ominöse Kassettenrekorder?

Zudem wird Lucy Melway von zwei Frauen, einer älteren Dame samt ihrer jungen, Begleiterin, die Parker schon beim Stiefkampf aufgefallen sind, entführt, von denen der Butler niedergeschlagen wird…

  • Erschienen im Jahr 1973
  • Titelbild: Lonati

Mit “PARKER LÄSST DEN ‚TORO‘ PLATZEN” präsentiert Günter Dönges einen sehr unterhaltsamen Kriminalroman, der mir persönlich besser gefallen hat, als der „BUTLER PARKER“-Roman „PARKER STÜRMT DEN LUNA-PARKER“, auch weil darin die Handlung nicht so übertrieben und unrealistisch dargestellt ist, wie in dem Vorgänger-Abenteuer des Butlers.

Zudem legt der Autor im  Gegensatz zu der Krimi-Parodie „PARKER STÜRMT DEN LUNA-PARKER“, den Fokus in “PARKER LÄSST DEN ‚TORO‘ PLATZEN”, der zwar auch seine witzigen Momente hat, auf eine knifflige und interessante Krimi-Handlung, ohne dass sie ins parodistische abgleitet, was der Krimi-Geschichte sehr zugute kommt.

© by Ingo Löchel

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