Butler Parker 124
Parker lässt den "Toro" platzen
von Günter Dönges
Butler
Parker hat seinen jungen Herrn, den Anwalt
Mike Rander, nach Valencia, begleitet, wo dieser beruflich zu tun hat.
Dort
wird Rander von seinem Geschäftspartner zu einer Corrida, zu einem Stierkampf,
eingeladen, dem auch Parker beiwohnt. Randers Sekretärin, Vivi Carlson, ist
dagegen im Hotel geblieben.
Bei dem Stierkampf passiert jedoch etwas ungewöhnliches, denn der Stier verletzt den Matador während der Corrida schwer, der sich wie in Trance verhalten hat.
Als
sie ihr Hotel erreichen, werden sie von Senor Laserna, dem Präsidenten der
Matador-Vereinigung, dringend gebeten, ins Unfallkrankenhaus zu kommen.
Denn
dort hat Carlos Amurro, der schwer verletzte Matador, vor seinem Tod eine
Aussage gemacht und gesagt, dass er ermordet wurde.
Daraufhin
bittet Präsident Laserna, den Anwalt Mike Rander in diesem ungewöhnlichen Fall zu ermitteln, denn die Autopsie ergab,
dass sich Amurro unter dein Einfluss von LSD befand.
Als
Josuah Parker der Wohnung des
gestorbenen Matadors einen Besuch abstatten will, um dort nach Beweisen zu
suchen, wird er dort von einem Bewaffneten bedroht, während ein zweiter Mann im
Beisein des Butlers die Wohnung durchsucht.
Doch
Parker gelingt es mit Hilfe seines Schirms den Pistolenträger zu entwaffnen und
den zweiten Mann mit seiner stahlgefütterte
Melone auszuschalten.
Nachdem
er die beiden Einbrecher ausgeschaltet hat, findet er bei der Dursuchung der
Wohnung im Schlafzimmer eine gefesselte Frau, die sich als Lucy Melway und Amurros
Freundin entpuppt.
Von
ihr erfährt Parker, dass die beiden Männer nach einem Kassettenrekorder gesucht
haben, den Arruro allerdings mitgenommen hat.
Doch
wo befindet sich dieser ominöse Kassettenrekorder?
Zudem wird Lucy Melway von zwei Frauen, einer älteren Dame samt ihrer jungen, Begleiterin, die Parker schon beim Stiefkampf aufgefallen sind, entführt, von denen der Butler niedergeschlagen wird…
- Erschienen im Jahr 1973
- Titelbild: Lonati
Mit “PARKER LÄSST DEN ‚TORO‘ PLATZEN” präsentiert Günter
Dönges einen sehr unterhaltsamen Kriminalroman, der mir persönlich besser
gefallen hat, als der „BUTLER PARKER“-Roman „PARKER STÜRMT DEN LUNA-PARKER“, auch weil
darin die Handlung nicht so übertrieben und unrealistisch dargestellt ist, wie
in dem Vorgänger-Abenteuer des Butlers.
Zudem legt der Autor im Gegensatz zu der Krimi-Parodie „PARKER STÜRMT
DEN LUNA-PARKER“, den Fokus in “PARKER LÄSST DEN ‚TORO‘ PLATZEN”, der zwar auch
seine witzigen Momente hat, auf eine knifflige und interessante Krimi-Handlung,
ohne dass sie ins parodistische abgleitet, was der Krimi-Geschichte sehr zugute
kommt.
© by Ingo Löchel

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