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Dienstag, 10. Februar 2026

Wolfsmond

Gespenster-Krimi 453

Wolfsmond

von A. F. Morland (Friedrich Tenkrat)

Ein Werwolf macht die Stadt London unsicher, dem schon vier Menschen zum Opfer gefallen sind.

Aus diesem Grund legt sich Tony Ballard zusammen mit Mr. Silver auf die Lauer, um dem Monster das Handwerk zu legen.

Nach drei Nächten werden sie schließlich im Stadtteil Clerkenwell fündig, wo die Bestie in dem kleinen Park schon mehrere Male gesehen wurde. Nach einem Geräusch im Park, scheuchen sie dort aber nur einen Obdachlosen auf.

Unterdessen muss Paula Blackburn, die in Clerkenwell wohnt, feststellen...

...dass ihr Ehemann James, der vor vier Tagen verschwunden ist und plötzlich wieder in der gemeinsamen Wohnung auftaucht,  ein Werwolf ist, der sie angreift und tötet.

Als Charlotte Lane bei den Blackburns auftaucht, die sich Sorgen um ihre Freundin macht, wird sie dort ebenfalls von der Bestie angegriffen.

Durch die Schreie von Charlotte werden Tony Ballard und Mr. Silver auf den Angriff des Werwolfs aufmerksam gemacht.

Sie kommen zwar noch rechtzeitig, um Charlotte zu retten, doch dem Werwolf gelingt die Flucht, obwohl ihn Mr. Silver noch verfolgt…

  • Erschienen am 18. Mai 1982
  • Tony Ballard 61
 „WOLFSMOND“ war mein erster „TONY BALLARD“-Roman, den ich in den 1980er Jahren gelesen habe, den ich damals so interessant fand, das ich auch die nachfolgenden „GESPENSTER-KRIMIS“ mit TONY BALLARD sowie die Romane der eigenständigen Serie las.

Nach fast 44 Jahren ist der gradlinig geschriebene und logisch aufgebaute Horror-Roman von FRIEDRICH TENKRAT immer noch sehr unterhaltsam, der sehr gut gealtert ist.

Doch die Frage, die ich mir damals als Anfänger im Bereich des Heftromans überhaupt nicht gestellt habe, ist, wieso Tony Ballard und Mr. Silver solche Probleme haben, einem einzelnen Werwolf das Handwerk zu legen.

Gerade wenn man bedenkt, mit welchen mächtigen Gegnern es die beiden schon zu tun bekommen haben.

Die Frage wird im weiteren Verlauf der Handlung des Romans geklärt, denn James Blackburn entpuppt sich als Diener des Dämons Lathor, der den Mann mit seinem Wolfsschwert in einen Werwolf verwandelt hat.

Nachdem der Werwolf Blackburn auf seiner Flucht von einem Lastwagen angefahren wird und sich danach zurückverwandelt, wird er schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

Dort erwacht er wieder völlig genesen auf der Intensivstation der „St. James Klinik“, wo er dem schwerkranken Rex Rhodes ein Angebot macht.

Als Rhodes einwilligt, ruft Blackburn den Dämon Lathor, der den Mann  mit seinem Wolfschwert zu seinem Diener macht, also ebenfalls in einen Werwolf verwandelt.

Tony Ballard und Mr Silver kommen Lathor und seinen beiden Werwölfen auf die Spur, als sie Tucker Peckinpah in der „St. James Klinik“ besuchen und die Ärzte sich dort darüber wundern, dass bei Blackburn sämtliche schweren Brüche über Nacht geheilt sind.

© by Ingo Löchel

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