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Montag, 16. Februar 2026

Diabolo

Dorian Hunter 195

Diabolo

Dario Vandis (Dennis Ehrhardt)

Larissa verfolgt in Isbrants Auftrag Van Vlothen, um ihn aus dem Weg zu räumen. Dabei trifft sie auch auf dessen Begleiter Hunter und Coco, die sie jedoch ausdrücklich verschonen soll.

Zakum hat inzwischen das Logbuch der „Diabolo“ gefunden und erfährt von einem Irrwisch von Larissas Aktivitäten.

Der gelingt es, Van Vlothen zu töten, bevor Zakum sie fassen und seinen Plan fortsetzen kann, der sie als neue Fürstin der Hölle vorsieht.

Hunter verfolgt die Spur seines Sohnes und gelangt schließlich an Bord der Diabolo, wo er Isbrant in die Falle geht. Dieser steuert auf Krakatau zu, wo der neue Fürst der Finsternis gewählt werden soll.

Nachdem er Hunter betäubt hat, erinnert dieser sich im Traum wieder an sein siebtes Leben...

In diesem Roman wird erneut das centro terrae erwähnt, aus dem offenbar die Schlangendämonen stammen. Dieses Thema wurde damals bereits von Vlcek als mögliches Konzept für einen Zyklus nach Band 150 geplant, wozu es dann nicht mehr kam. In der dritten Auflage wurde es bisher es nur ansatzweise behandelt, was nach den eher mittelmäßigen Romanen in der Zamis Serie hoffentlich auch so bleibt.

Die Handlung rund um Isbrant, Hunters Sohn und dessen Schicksal strebt dagegen einem ersten Höhepunkt entgegen, da auf Krakatau wohl die Fäden zusammenlaufen, sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Dabei spielen dort erneut die rätselhaften Augen des Kalifen eine Rolle, wobei auch hier Isbrant die zentrale Figur darstellt.

Dessen Herkunft ist zwar nach wie vor ein Rätsel, allerdings gibt es Hinweise, dass die Lösung unmittelbar mit Hunter und Coco zusammenhängt, da er sie und vor allem Martin immer wieder verschont und seltsame Andeutungen macht.

Das ganze wird wieder sehr spannend und ohne Längen erzählt und am Ende gibt es in dem Vergangenheits-Abschnitt einen fiesen Cliffhanger, da hier Hendrick und Isbrant scheinbar gehängt werden.

© by Stefan Robijn

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