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Freitag, 13. Februar 2026

Roman: Tod im Hexenwinkel

Tod im Hexenwinkel

von John Dickson Carr

Der junge Amerikaner Tad Rampole lernt bei einer zufälligen Begegnung auf einem Bahnsteig Dorothy Starberth kennen, die nach Chattenham unterwegs ist.

Deren Bruder Martin muss einem alten Familienritual folgen, denn als Erbe der Familie Starberth muss er den Abend seines 25. Geburtstags im Zimmer des Direktors des verlassenen Chattenham-Gefängnisses verbringen, da die Familie auf eine lange Geschichte als Direktoren des Gefängnisses zurückblicken kann.

Rampole ist mit Dr. Gideon Fell ebenfalls nach Chattenham unterwegs, der dort zusammen mit seiner Frau im Yew Cottage wohnt, wo der Amerikaner zu Besuch ist.

In der Nacht wird Dorothys Bruder mit gebrochenem Genick und eingeschlagenen Schädel neben dem Brunnen, direkt unterhalb des Balkons des Zimmers des Direktors gefunden, in dem er die Nacht verbringen sollte.

Dr. Fell nimmt daraufhin die Ermittlungen auf, um sicherzustellen, dass der Mörder von Martin nicht ungestraft davonkommt…

Mit „TOD IM HEXENWINKEL“ präsentiert der Autor JOHN DICKSON CARR einen unterhaltsamen Kriminalroman, indem der Ermittler DR. GIDEON FELL seinen ersten Fall löst, der durch seine gradlinige Handlung sowie durch seine atmosphärisch dichte Handlung und gruselige Atmosphäre punkten kann.

Anfangs etwas langatmig geschrieben, nimmt der klassische Kriminalroman von Carr nach der Ermordung von Martin Starberth und mit den Ermittlungen von Dr. Gideon Fell ab dem zweiten Viertel der Kriminalgeschichte an Fahrt auf, wodurch genug Hinweise gestreut werden, so dass der Leser miträtseln und durchaus selbst herausfinden kann, wer Starberth ermordet hat. 

Der Roman erschien als Neuübersetzung unter dem Titel „DAS ZEICHEN IM BRUNNEN“ im Albert Müller Verlag, Zürich.

© by Ingo Löchel

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