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Dienstag, 24. Februar 2026

Die Fledermaus schlägt zu


Pabel Kriminalroman 100

Die Fledermaus schlägt zu

von G. Wayman Jones (Norman A. Danberg)

Einst war Tony Quinn ein bekannter und gefürchteter Staatsanwalt. Doch an einem einzigen Tag änderte  sich sein ganzes Leben mit einem Schlag.

Denn einer seiner Feinde schüttete ihm vor Gericht eine Flasche Säure ins Gesicht, so dass er von einer Sekunde zur anderen erblindete.

Nachdem sich Tony Quinn sich aus dem Staatsdienst zurückgezogen hatte, um mit diesem Schicksalsschlag fertig werden zu können...

...lernte, er mit Hilfe eines weißen Stockes zu gehen und Blindenschrift zu lesen. Dabei bemerkte er bald, dass durch einen seltsamen Ausgleich der Natur seine anderen Sinne erstaunlich geschärft wurden.

Er konnte Geräusche hören, die gewöhnliche Menschen nicht wahrnahmen. Auch sein Tastsinn entwickelte sich zu einer unvorstellbaren Vollkommenheit. Die Dunkelheit bereitete ihm keine Schwierigkeiten mehr.

Und doch gab es immer wieder Tage, in denen ihn die Verzweiflung packte, dass er zeit seines Lebens zur Untätigkeit verdammt war und er sein Lebenswerk, den Kampf gegen das Böse nicht mehr fortsetzen konnte.

Eines Tages lernte er Carol Baldwin kennen, die Tochter eines Polizeisergeanten, der in einem Krankenhaus einem langsamen Tode entgegenging, der Tony Quinn ein seltsames Angebot machte.

Baldwin wollte sich vor seinem sicheren Tode einer Operation unterziehen, um seine Augen Tony zu überlassen.

Die Operation glückte. Tony Quinn konnte wieder sehen. Einem Zufall hatte er es zu verdanken, dass er sogar in der Nacht sehen konnte.

Um seine Fähigkeiten wirkungsvoller im Kampf gegen das Verbrechertum einsetzen zu können, verschwieg er seine Heilung.

Danach war entschlossen, sein Leben zur Bekämpfung des Bösen einzusetzenm, womit er gleichzeitig das Vermächtnis des verstorben Baldwin erfüllte, der ihm zu diesem Zweck das Augenlicht geschenkt hatte.

Doch um das Böse wirksam bekämpfen zu können, schuf Tony Quinn den maskierten Verbrechensbekämpfer  die Schwarze Fledermaus…

  • Erschienen im Jahr 1960
  • Die schwarze Fledermaus
  • Originaltitel: The League of the Faceless Men (in "Black Book Detective”, Winter 1951)

Der Wachmann und Ex-Polizist Mike Riley will dem Bankangestellten Will Overman um 8 Uhr 40 die Tür öffnen, als dieser von zwei unbekannten Männern zu Boden gestoßen wird, die Riley mit einer Waffe bedrohen und nach dem Raub mit einem Dumdum-Geschoss niederschießen.

Im Krankhaus erkennt der schwer verletzte Riley im Beisein von Inspektor McGrath und dem ‚blinden‘ Staatsanwalt Tony Quinn, Willie Burke als einen der Täter wieder, woraufhin die Fahndung nach dem Verbrecher beginnt.  

Doch noch während sich McGrath und Quinn im Krankenhaus aufhalten, meldet sich die Mordkommission bei dem Inspektor, denn ein Toter wurde in der Nähe der Bank gefunden, der  offensichtlich durch einen Wagen zerquetscht wurde.

Dem unbekannten Toten wurden aus allen Teilen seiner Kleidung und Wäsche die Firmen- und Wäschereizeichen entfernt. Zudem wurden in  den Taschen nichts, als eine Pistole, die mit Dumdum-Geschossen geladen war, gefunden.

Während Inspektor nach Willie Burke sucht, nimmt Tony Quinn zusammen mit seinen drei Mitstreitern Silk Kirby, Carol Baldwin und Butch O’Leary als die Schwarze Fledermaus separate Ermittlungen auf, um unter anderem herauszufinden, wer der unbekannte Tote ist…

Im Jahr 1960 erschien mit „DIE FLEDERMAUS SCHLÄGT ZU“, der erste „SCHWARZE FLEDERMAUS“-Roman als Deutscher Erstdruck in der Krimi-Reihe „PABEL KRIMINALROMAN“.

Mit „DIE FLEDERMAUS SCHLÄGT ZU“ präsentiert der Autor NORMAN A. DANBERG einen sehr unterhaltsamen Kriminalroman, der insbesondere durch seine gradlinige und logisch aufgebaute Handlung sowie durch die gut gezeichneten Protagonisten und Figuren punkten kann, deren Verhalten durchweg nachvollziehbar beschrieben sind.

Hinzu kommen einige überraschende Wendungen während der Ermittlungen von Tony Quinn und seinen Mitarbeitern, wodurch Abwechslung in die Kriminalgeschichte kommt, so dass beim Lesen des Romans keine Langeweile aufkommt.

 © by Ingo Löchel

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