Ein Virus – so tödlich, dass Ebola dagegen wie ein leichter Schnupfen wirkt – rafft die amerikanische Bevölkerung in Rekordgeschwindigkeit dahin. Als ob das noch nicht schlimm genug wäre, kehren die an der Krankheit Verstorbenen zurück, bedrohen die wenigen Überlebenden und hinterlassen eine Spur des Chaos und der Verwüstung.
In der zerstörten Zivilisation gilt nun nur noch eine Regel: Überleben, koste es, was es wolle! Die letzte Hoffnung der Regierung ist eine strategisch geplante Militäroperation. Als diese scheitert, breitet sich das Virus über den gesamten Erdball aus und der Untergang der Menschheit hat begonnen...
Um die Leser nicht mit einer ellenlangen Vorgeschichte zum Morgenstern-Virus zu langweilen, gibt der Autor Z. A. Recht in den ersten drei Kapiteln seines Romans "DIE JAHRE DER TOTEN" einen Informationsüberblick in Form des Email-Verkehrs zwischen Lt. Colonel Anna Demilio (vom medizinischen Forschungsinstitut für Infektionskrankheiten der US-Army) und dem US-Army Major-General Francis Sherman. Dadurch wird der Leser vollumfänglich über den Virus und dessen Ausbreitung informiert.
Hinzu kommt, dass der Leser - im Gegensatz zu vielen anderen Zombie-Romanen - den Ausbruch der Seuche von Anfang an hautnah miterlebt. Dies löst der Autor Z. A. Recht, indem er den Ausbruch der Katastrophe aus mehreren Perspektiven beschreibt, wobei das anfängliche Geschehen nicht allein auf die USA beschränkt ist.
Und während die Beschreibungen von Gefechten zwischen dem Militär und den Zombies und von Kämpfen in den Städten, die von den Zombiehorden überrannt werden, in anderen Romanen des Genres, wenn überhaupt, nur am Rande Erwähnung finden, werden diese in "DIE JAHRE DER TOTEN" detailliert beschrieben, und gehören zur Romanhandlung einfach dazu.
Dadurch gelingt es dem Autor Z. A. Recht das Zombie-Szenario auch viel glaubwürdiger und realistischer zu gestalten und darzustellen. Denn um zu verhindern, dass sich das Morgenstern-Virus von Ägypten aus weiter ausbreitet, wird eine Militäroperation am Suez-Kanal gestartet, und die Übergänge über den Kanal gesprengt.