John Sinclair 412
Ein Grab aus der Vergangenheit (Teil 2)
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Nachdem
es John Sinclair gelungen ist, neben Maurice de Medoque, dem Herold des Satans,
und einem Werwolf auch Jean zu töten, verfolgt der Geisterjäger Manon Medoque, die mit den übrigen elf Werwölfen
aus dem Schloss geflohen ist.
Im Dorf trifft er auf den Pfarrer Abbé Bloch, der annimmt, dass Medoque und die Werwölfe zu einer Insel auf der Loire unterwegs sind, wo die Ruine einer alten Burg steht, die einst dem Templer Hector de Valois gehört hat
Auf
der Insel befindet sich auch ein alter Friedhof, auf dem Hector de Valois
begraben wurde.
Zusammen
mit Bloch macht sich John Sinclair mit einem Boot auf den Weg zur Insel und zum
Grab des Templers.
Dabei
gesteht der Abbé, dass er selbst zu dem Templern gehört, der – ohne Kenntnis
der Kirche – zusammen mit anderen Ordensleuten den Templer-Orden neu gegründet
hat, um gegen die Mächte der Finsternis zu kämpfen.
Als
die Werwölfe unter Führung von Manon Medoque auf der Insel auftauchen, hindern sie Bloch und John Sinclair nicht
daran, das Grab von Hector de Valois zu öffnen...
- Erschienen am 26. Mai 1986
- Titelbild: Vicente Ballestar
- Erster Auftritt von Abbé Bloch
- Erster Auftritt des silbernen Skeletts von Hector de Valois
-
Ein Roman mit
Manon Medoque
Nach dem etwas sehr gewöhnungsbedürftigen ersten Teil,
ändert sich im Roman „EIN GRAB AUS DER VERGANGENHEIT“ glücklicherweise die
Richtung des Zweiteilers.
Denn aus dem actionreichen Werwolf-Szenario des zweiten
Teils, wird ab der zweiten Hälfte des „JOHN SINCLAIR“-Abenteuers überraschenderweise
ein Templer-Szenario, in dem die Thematik mit Hector de Valois fortgesetzt
wird, mit der der Autor HELMUT RELLERGERD in „DAS ERBE DER TEMPLER“ begonnen
hat.
Merkwürdigerweise wird dieses Abenteuer von John Sinclair
in Jerusalem (aus welchen Gründen auch immer) auf keiner Seite des Romans „EIN GRAB AUS DER VERGANGENHEIT“ erwähnt.
Durch den Templer und Pfarrer Abbé Bloch erfährt der
Geisterjäger von der Insel auf der Loire auf der sich die Ruine der Burg von
Hector de Valois sowie ein alter Friedhof befindet, auf der der Templer
begraben wurde, auf dessen steinerner Grabplatte dessen Gesicht und eine
Abbildung von Johns Kreuz zu sehen sind, die auf dem Titelbild von VICENTE BALLESTAR zu sehen ist.
Nachdem der Handlungsort des Romans zur Insel auf der
Loire gewechselt hat, sind auch wieder Manon Medoque und ihre Werwölfe mit von
der Partie, die das Grab von Hector de Valois öffnen, die dabei aber eine
Überraschung erleben.
Denn im Grab befindet sich nicht nur das silberne Skelett
des Templers, sondern es tauchen auch zwölf Templer auf der Insel auf, die die
Werwölfe mit silbernen Pflöcken (warum eigentlich keine silbernen Schwerter)
vernichten. Und auch Manon Medoque erwischt es, die am Ende des
Romans ihr Leben aushaucht.
Unterdessen bergen die Templer unter Führung von Abbé
Bloch das silberne Skelett von Hector de Valois und nehmen es mit sich.
© by Ingo Löchel

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