Teufel im Leib (Teil 1)
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Die
Aktion D, die von einer Frau namens Reva angeführt wird, soll in einer Mulde in
einem Waldgebiet in der Nähe eines kleinen Ortes bei Würzburg ein geheimes
Waffenversteck haben.
Das BKA schickt Gerd Bode dorthin, der auch fündig wird. Doch statt eines Waffenverstecks, findet er einen vergrabenen Sarg. Kurz danach taucht die Vampirin Reva auf, die Bode beißt und ihm das Blut aussaugt.
Zu dem kleinen Ort bei Würzburg ist auch der BKA-Kommissar Will Mallmann unterwegs, wo das BKA eine Einsatzzentrale eingerichtet hat.
Da
sich Bode nach dem Fund in der Mulde nicht mehr gemeldet hat, beschließt
Mallmann zusammen mit dem Einsatzleiter Scholz und einem SEK-Team dorthin zu fahren.
Als
sie die Mulde erreichen, finden sie zwar das Loch, das Gerd Bode gegraben hat, und
Blutspuren, aber von dem BKA-Beamten fehlt jede Spur.
Nachdem
das SEK-Team eine Stunde lang die Umgebung nach Bode durchsucht hat, rücken die
Beamten zusammen mit Scholz ab.
Will
Mallmann bleibt jedoch in der Ortschaft zurück, da er John Sinclair in London
anrufen will, um ihn über die Ereignisse zu unterrichten, woraufhin der
Geisterjäger beschließt, zusammen mit Suko nach Deutschland zu kommen.
Als
der BKA-Kommissar nach Wiesbaden zurückzufahren will, muss er feststellen, dass
sein Wagen nicht anspringt, da jemand an dem Motor des Autos herummanipuliert hat.
Daraufhin
quartiert sich Mallmann in der Gaststätte „Zum Goldenen Schwan“ ein und wird
während eines Spaziergangs durch den Ort von Gerd Bode überwältigt, der zum
Vampir geworden ist, der ihn in ein altes Schloss verschleppt, wo ihn Reva bereits
erwartet...
- Erschienen am 29. Mai 1989
- Titelbild: Vicente Ballestar
- Ein Roman mit Will Mallmann
Mit „TEUFEL IM LEIB“ präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD einen unterhaltsamen „JOHN SINCLAIR“-Roman, in dem sich die Fans und
Leser der Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ von dem ‚alten‘ Will Mallmann
verabschieden müssen.
Denn nach seiner Entführung durch Gerd Bode, wird der
BKA-Kommissar zur Vampirin Reva gebracht, die sich als Malerin entpuppt und ein
Gemälde von Will Mallmann anfertigt, worauf der Kommissar als Vampir zu sehen
ist.
Zwar gelingt Mallmann kurzfristig die Flucht aus dem
Atelier der Vampirin, doch er wird von Gerd Bode angeschossen und so schwer verletzt,
dass er aufgrund des Blutverlustes das Bewusstsein verliert.
Als Will Mallmann wieder erwacht, muss er feststellen,
dass er von der Vampirin Reva gebissen wurde, wodurch das Schicksal des
Kommissars besiegelt ist.
Leider hat der Roman „TEUFEL IM LEIB“ mit einigen Ungereimtheiten
zu kämpfen. Denn während der Handlung stellt man sich unter anderem schon die Frage,
wieso ausgerechnet Will Mallmann von Reva als Nachfolger von Dracula auserkoren
wurde, was insgesamt nicht sehr glaubwürdig und realistisch erscheint.
Hinzu kommt, dass sich die Nebenhandlung mit John
Sinclair und Suko in London als völlig überflüssig entpuppt, die zudem den Lesefluss
der Mallmann-Geschichte unnötig stört, die anscheinend nur dazu diente, den
Roman mit Seiten zu füllen.
© by Ingo Löchel

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