John Sinclair Taschenbuch 62
Das Erbe der Templer
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Der
Geheimdienst-Agent Nelson Nye, der offiziell als Angestellter für die britische
Botschaft arbeitet, entdeckt auf dem
alten Juden-Friedhof von Jerusalem eine alte Schriftrolle die per Kurier nach
London geflogen wird.
Am
nächsten Tag, einem Sonntagmorgen, wird Oberinspektor John Sinclair von seinem
Vorgesetzten Sir James Powell angerufen, der ihn auffordert, in sein Büro im
Yard zu kommen.
Dort zeigt Sir Powell dem Geisterjäger die Schriftrolle aus Jerusalem, auf dessen Pergament nicht nur eine Abbildung von Johns Kreuz zu sehen ist...
...ondern in einem
lateinischen Text auch der Templer Hector de Valois erwähnt wird, ein Träger von
Johns Kreuz.
Da Nelson
Nye (auch aufgrund eines Angriffs auf ihn) fest davon überzeugt ist, dass es
auf dem alten Judenfriedhof noch mehr Geheimnisse und Rätsel zu entdecken gibt,
die mit John Sinclair und seinem Kreuz in einem unmittelbaren Zusammenhang
stehen, fliegt der Geisterjäger nach Jerusalem
Dort
erforscht John Sinclair gemeinsam mit Nye die unterirdischen Kavernen des
Friedhofes, wo sie auf sie auf einige abtrünnige Tempelritter stoßen, welche den
Dämon Baphomet dienen.
Nachdem
Nye von ihnen getötet wurde, gelingt es John Sinclair nicht nur sie und ihre
dämonischen Bluthunde zu töten, sondern auch eine Statue des Dämons Baphomet
mit Hilfe seines Kreuzes zu vernichte.
Zudem
führt ihn eine Inschrift in einem geheimen Raum nach Chateau Croix in
Frankreich, wo sich die Burg von Hector de Valois befindet.
Dort wird er mit einigen untoten Rittern unter Führung des Comte de Melville konfrontiert, ehemaligen Gefolgsleute des Hector de Valois, die sich jedoch von dem Tempelritter abgewandten, um Baphomet zu dienen…
- Erschienen am 13. Mai 1986
- Titelbild: Vicente Ballestar
Mit „DAS ERBE DER TEMPLER“ präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD einen unterhaltsamen „JOHN SINCLAIR“-Roman, dessen Anfangsszene in Jerusalem,
in der Nelson Nye auf dem Friedhof von drei Buthunden angegriffen wird, sehr
stark an die Friedhofsszene aus dem Horrorfilm „DAS OMEN“ (1976) erinnert.
Nachdem sich die erste Hälfte von „DAS ERBE DER TEMPLER“ auf
Jerusalem bzw. auf den alten jüdischen Friedhof konzentriert, spielt die Handlung
der zweiten Hälfte des Romans in Frankreich, wo wiederum diverse Szenen an den
Horrorfilm „DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN“ (1971) erinnern, denn dort bekommt
es John Sinclair mit einigen skelettierten Tempelrittern zu tun, die den Dämon Baphomet
anbeten.
Allerdings bleibt eine Frage ungeklärt, die auch von dem Autor
HELMUT RELLERGERD nicht beantwortet wird, die bereits der Titel des „JOHN
SINCLAIR“-Romans aufwirft.
Was ist denn nun DAS ERBE DER TEMPER? Die Schriftrolle?
Die Inschrift in der geheimen Kammer? Hector de Valois‘ Burg oder doch etwas
ganz anderes?
© by Ingo Löchel

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