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Mittwoch, 28. Januar 2026

Das Erbe der Templer

John Sinclair Taschenbuch 62

Das Erbe der Templer

von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Der Geheimdienst-Agent Nelson Nye, der offiziell als Angestellter für die britische Botschaft arbeitet,  entdeckt auf dem alten Juden-Friedhof von Jerusalem eine alte Schriftrolle die per Kurier nach London geflogen wird.

Am nächsten Tag, einem Sonntagmorgen, wird Oberinspektor John Sinclair von seinem Vorgesetzten Sir James Powell angerufen, der ihn auffordert, in sein Büro im Yard zu kommen.

Dort zeigt Sir Powell dem Geisterjäger die Schriftrolle aus Jerusalem, auf dessen Pergament nicht nur eine Abbildung von Johns Kreuz zu sehen ist...

...ondern in einem lateinischen Text auch der Templer Hector de Valois erwähnt wird, ein Träger von Johns Kreuz.

Da Nelson Nye (auch aufgrund eines Angriffs auf ihn) fest davon überzeugt ist, dass es auf dem alten Judenfriedhof noch mehr Geheimnisse und Rätsel zu entdecken gibt, die mit John Sinclair und seinem Kreuz in einem unmittelbaren Zusammenhang stehen, fliegt der Geisterjäger nach Jerusalem

Dort erforscht John Sinclair gemeinsam mit Nye die unterirdischen Kavernen des Friedhofes, wo sie auf sie auf einige abtrünnige Tempelritter stoßen, welche den Dämon Baphomet dienen.

Nachdem Nye von ihnen getötet wurde, gelingt es John Sinclair nicht nur sie und ihre dämonischen Bluthunde zu töten, sondern auch eine Statue des Dämons Baphomet mit Hilfe seines Kreuzes zu vernichte.

Zudem führt ihn eine Inschrift in einem geheimen Raum nach Chateau Croix in Frankreich, wo sich die Burg von Hector de Valois befindet.

Dort wird er mit einigen untoten Rittern unter Führung des Comte de Melville konfrontiert, ehemaligen Gefolgsleute des Hector de Valois, die sich jedoch von dem Tempelritter abgewandten, um Baphomet zu dienen…

Mit „DAS ERBE DER TEMPLER“ präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD einen unterhaltsamen „JOHN SINCLAIR“-Roman, dessen Anfangsszene in Jerusalem, in der Nelson Nye auf dem Friedhof von drei Buthunden angegriffen wird, sehr stark an die Friedhofsszene aus dem Horrorfilm „DAS OMEN“ (1976) erinnert.

Nachdem sich die erste Hälfte von „DAS ERBE DER TEMPLER“ auf Jerusalem bzw. auf den alten jüdischen Friedhof konzentriert, spielt die Handlung der zweiten Hälfte des Romans in Frankreich, wo wiederum diverse Szenen an den Horrorfilm „DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN“ (1971) erinnern, denn dort bekommt es John Sinclair mit einigen skelettierten Tempelrittern zu tun, die den Dämon Baphomet anbeten.

Allerdings bleibt eine Frage ungeklärt, die auch von dem Autor HELMUT RELLERGERD nicht beantwortet wird, die bereits der Titel des „JOHN SINCLAIR“-Romans aufwirft.

Was ist denn nun DAS ERBE DER TEMPER? Die Schriftrolle? Die Inschrift in der geheimen Kammer? Hector de Valois‘ Burg oder doch etwas ganz anderes?

© by Ingo Löchel

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