John Sinclair 411
Der Herold des Satans (Teil 1)
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Laut den Informationen des Reporters Gerald Gress (eines Bekannten von Bill Conolly) scheint ein Unsichtbarer im Dorf Medoque an
der Loire sein Unwesen zu treiben.
Daraufhin begibt sich John Sinclair nach Frankreich, wo
der Unsichtbare auf dem Markplatz von Medoque
eine Rede hält, die weder der Geisterjäger noch Gress verstehen, da diese in
Altfranzösisch abgehalten wird.
Als der Unsichtbare seine Rede beendet hat, verlässt er den Markplatz, woraufhin John und Gress seinen Schritten folgen.
Um
herauszufinden, was es mit dem Unsichtbaren auf sich hat, setzt der
Geisterjäger sein Kreuz ein, woraufhin der Unbekannt sichtbar wird und John
Sinclair mit einem Werwolf in einer mittelalterlichen Rüstung konfrontiert
wird. Sekunden
später wird der Herold wieder unsichtbar und verschwindet.
Nachdem
ein weiterer Werwolf im Dorf auftaucht und John Sinclair von einer Reiterin mit
zwei Bluthunden verfolgt und angegriffen wird, ist sich der Geisterjäger sicher,
dass die Besitzer des Château Medoque irgendetwas mit den Vorfällen zu tun
haben.
Als
sich Geisterjäger zusammen Gerald Gress zum Schloss begibt, kommen die beiden
Männer vom Regen in die Traufe.
Denn sie werden von einem Mann namens Jean überwältigt, der sie zu Manon Medoque, der Besitzerin des Schlosses, bringt, die die Nachfolge von Lupina antreten will…
- Erschienen am 19. Mai 1986
- Titelbild: Vicente Ballestar
- Erster Auftritt von Manon Medoque
Mit „DER HEROLD DES SATANS“ präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD einen eher minder unterhaltsamen „JOHN SINCLAIR“-Roman, dessen biswelen
recht spannungsarme Handlung nicht nur ziemlich in die Länge gezogen wird, sondern die
auch noch mit diversen Ungereimtheiten zu kämpfen hat.
Hinzu kommt, dass das ganze Szenario mit dem unsichtbaren
Werwolf-Herold sowie mit Manon Medoque
und mit dem ganzen unglaubwürdigen Werwolf-Gedöns nicht sehr stimmig wirkt.
Zudem weiß man am Ende des Romans immer noch nicht, was
der Auftritt des unsichtbaren Werwolf-Herolds,
der sich als Vorfahr von Manon Medoque herausstellt, überhaupt bezwecken
sollte.
© by Ingo Löchel

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