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Donnerstag, 29. Januar 2026

Der Herold des Satans (Teil 1)

John Sinclair 411

Der Herold des Satans (Teil 1)

von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Laut den Informationen des Reporters Gerald Gress (eines Bekannten von Bill Conolly)  scheint ein Unsichtbarer im Dorf Medoque an der Loire sein Unwesen zu treiben.

Daraufhin begibt sich John Sinclair nach Frankreich, wo der Unsichtbare auf dem Markplatz von Medoque eine Rede hält, die weder der Geisterjäger noch Gress verstehen, da diese in Altfranzösisch abgehalten wird.

Als der Unsichtbare seine Rede beendet hat, verlässt er den Markplatz, woraufhin John und Gress seinen Schritten folgen.

Um herauszufinden, was es mit dem Unsichtbaren auf sich hat, setzt der Geisterjäger sein Kreuz ein, woraufhin der Unbekannt sichtbar wird und John Sinclair mit einem Werwolf in einer mittelalterlichen Rüstung konfrontiert wird. Sekunden später wird der Herold wieder unsichtbar und verschwindet.

Nachdem ein weiterer Werwolf im Dorf auftaucht und John Sinclair von einer Reiterin mit zwei Bluthunden verfolgt und angegriffen wird, ist sich der Geisterjäger sicher, dass die Besitzer des Château Medoque irgendetwas mit den Vorfällen zu tun haben.

Als sich Geisterjäger zusammen Gerald Gress zum Schloss begibt, kommen die beiden Männer vom Regen in die Traufe.

Denn sie werden von einem Mann namens Jean überwältigt, der sie zu Manon Medoque, der Besitzerin des Schlosses, bringt, die die Nachfolge von Lupina antreten will…

  • Erschienen am 19. Mai 1986
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Erster Auftritt von Manon Medoque

Mit „DER HEROLD DES SATANS“ präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD einen eher minder unterhaltsamen „JOHN SINCLAIR“-Roman, dessen biswelen recht spannungsarme Handlung nicht nur  ziemlich in die Länge gezogen wird, sondern die auch noch mit diversen Ungereimtheiten zu kämpfen hat.

Hinzu kommt, dass das ganze Szenario mit dem unsichtbaren Werwolf-Herold sowie  mit Manon Medoque und mit dem ganzen unglaubwürdigen Werwolf-Gedöns nicht sehr stimmig wirkt.

Zudem weiß man am Ende des Romans immer noch nicht, was der Auftritt  des unsichtbaren Werwolf-Herolds, der sich als Vorfahr von Manon Medoque herausstellt, überhaupt bezwecken sollte.

© by Ingo Löchel

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