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Samstag, 26. Februar 2022

Der Tyrann von Guatemala und Der Rinderbaron

Die Abenteurer Band 37

Der Tyrann von Guatemala

von Marten Veit

Tom Ericsen und Gudrun Heber sind nach Yucatan zurückgekehrt. Dort wollen sie noch einmal die steinerne Templer-Stele untersuchen, die die beiden Wissenschaftler dort vor einem halben Jahr entdeckt haben (siehe "Band 8 - Der Goldkopf von Yucatan" und "Band 9 - Das Tor der Rätsel").

Doch die Stele ist verschwunden. 

Aus diesem Grund begeben sich  beiden Wissenschaftler zum Ort Mani, um näheres über ihr Verschwinden in Erfahrung zu bringen.

Durch den Halunken Thornton erfährt Tom, dass ein gewisser Don Sebastian die Templer-Stele erworben hat…

Besonderheiten:  

  • Mythen, Fakten und Legenden, Teil 37: König Salomos Baumeister

  Die Abenteurer Band 38

Der Rinderbaron 

von Marten Veit

Tom und Gudrun sind ‚Gäste‘ von Don Sebastian, der sich als Herr über Leben und Tod gebärdet. Beide genießen zwar weiterhin dessen Gastfreundschaft und können sich frei auf seiner Hazienda bewegen, doch in Wirklichkeit sind sie seine Gefangene.

Denn die beiden Abenteurer sollen für ihn den  Maya-Schatz finden, hinter dem Don Sebastian her ist. 

Durch die junge Isabella Camozza, einer direkten Nachfahrin der Mayas, erfährt Tom von einer alten Legende. Diese erzählt von weißen Fremden, die  einst aus dem Osten über das Meer gekommen sind. Ihr Zeichen war das rote Kreuz auf weißem Stoff.

Einige Jahre lebten diese Fremden im Norden unter dem Schutz der alten Könige. Doch dann gingen sie eines Tages mit dem Heiligtum ihres Gottes nach Süden und kehrten nicht mehr zurück.

Zudem berichtet die alte Legende von zwei Fremden, ein Mann und eine Frau, Freunde der Maya, die eines Tage kommen würden, um  das Heiligtum ihres Gottes zurückzuholen und einen fremden Despoten zu vertreiben, der die Kinder des Volkes der Maya unterdrücke.

Als die beiden Abenteurer die Hazienda verlassen, um auf die Suche nach der Bundeslade zu gehen, werden sie von Don Sebastian eingeholt.  Er bindet Tom an einen Baum, übergießt ihn mit Benzin und droht ihn anzuzünden, wenn er ihm nicht verrät, wo der Maya-Schatz versteckt ist...

  • Besonderheiten: Mythen, Fakten und Legenden, Teil 38: Die Kreise schließen sich
  • Letzter Band der Heftroman-Serie „Die Abenteurer“. Die Serie wurde danach eingestellt.

Die beiden letzten Romane der Serie „DIE ABENTEURER“ sind wirklich nicht gerade das Gelbe vom Ei, da sie von dem Autor MARTEN VEIT ziemlich langatmig und ereignislos geschrieben sind.

Erst am Ende von „DER RINDERBARON“ passiert mal wirklich etwas Interessantes. Da wird Tom nämlich an einen Baum gebunden und mit Benzin übergossen. Ansonsten dümpeln die beiden Romane so ziemlich ereignislos vor sich hin.

Daher hätte man die beiden Romane ruhig zu einem Roman zusammenfassen und kürzen können, dann wäre vielleicht ein leidlich spannendes Werk herausgekommen.

Alles in allem keine überzeugenden Romane von Marten Veit, aber auch kein toller und überzeugender ‚Abschluss‘ der Serie „DIE ABENTEURER“, die vom Bastei Verlag vorzeitig eingestellt wurde, weil die Verkaufszahlen nicht stimmten. Laut Michael Schönenbröcher fehlten der Serie zur Weiterführung insgesamt 4.000 Leser.

"Die Gründe für die Einstellung sind so banal wie einleuchtend: Die Serie hat es nicht geschafft, genügend Käufer zu finden, und ist damit in die roten Zahlen abgerutscht. 4000 Leser mehr, und sie hätte eine Chance gehabt.

Ich bin trotz allem sicher, daß das Konzept richtig war und die Autoren ihr Bestes getan haben. Aber offensichtlich haben anspruchsvollere Zyklen-Serien in der heutigen, durch elektronische Medien geprägten Zeit keine Chance mehr, genügend Leser zu binden.“

© by Ingo Löchel

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