Der Zehrer in der Gruft
von Clark Asthon Smith
König
Famorgh von Mirab, der 59. Throninhaber von Tasuun, erteilt seinen drei
Gefolgsleuten Yanur, Grotara, Thirlain Ludoch den Befehl, nach Chaon Gacca, den
längst verwaisten Herrschersitz der Könige von Tasuun, zu reisen.
Dort
sollen sie die Grüfte unterhalb des Palastes aufsuchen und nach den Überresten
der Mumie von König Tnepreez’, des Begründers der Königsdynastie, suchen und
sie nach Miraab bringen.
Nachdem die drei Männer mit ihren Kamelen die Stadt Chaon Gacca erreicht haben, setzen sie ihren Weg bis zum Königspalast fort, der ebenfalls einer Ruine gleicht.
Bevor
sie die Grüfte betreten, trinken sie sich mit Wein Mut an, wobei sie
feststellen müssen, dass alle Mumien aus ihren Gräbern verschwunden sind und
die Grüfte anscheinend durch Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Durch
ein weiteres Erdbeben werden Yanur und Thirlain Ludoch getötet. Grotara
überlebt zwar das Unglück, ist aber zu schwach sich zu befreien.
Er entdeckt jedoch eine leuchtende, farblose Kugel, die ihre Kraft aus den Körpern der Toten bezieht, die darauf wartet, dass Grotara ebenfalls stirbt…
- Zothique 3
- Originaltitel: The Weaver in the Vault
- Erschienen im Januar 1934 in “Weird Tales”
- Deutsche Übersetzung:
- Der Zehrer in der Gruft (in „Totenbeschwörer von Naat“, Festa Verlag, 2016)
Nach der Erzählung „INSEL DER FOLTERER“ erschien im
Januar 1934 mit „DER ZEHRER IN DER GRUFT“ die dritte „ZOTHIQUE“-Geschichte im Pulp-Magazin „WEIRD TALES".
Leider konnte mich diese Erzählung des Autors CLARK ASTHON SMITH in keiner Weise überzeugen.
Das lag vor allem an dem völlig spannungsarmen Szenario, dessen langweilige
Handlung sich trotz der Kürze der Geschichte auch noch wie ein Kaugummi zog, so
dass man das Gefühl hatte, die Erzählung sei doppelt oder dreifach so lang.
Selbst das Ende der Geschichte, in dem Yanur und Thirlain
Ludoch durch ein Erdbeben getötet werden und Grotara auf die Kugel, den Zehrer,
trifft, sorgte für keinerlei Höhepunkte und rief bei mir die befreiende Reaktion
aus, dass damit die langweilige Erzählung „DER ZEHRER IN DER GRUFT“ endlich ihr
Ende gefunden hatte.
© by Ingo Löchel

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