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Sonntag, 10. Mai 2026

Der Zehrer in der Gruft

Der Zehrer in der Gruft

von Clark Asthon Smith

König Famorgh von Mirab, der 59. Throninhaber von Tasuun, erteilt seinen drei Gefolgsleuten Yanur, Grotara, Thirlain Ludoch den Befehl, nach Chaon Gacca, den längst verwaisten Herrschersitz der Könige von Tasuun, zu reisen.

Dort sollen sie die Grüfte unterhalb des Palastes aufsuchen und nach den Überresten der Mumie von König Tnepreez’, des Begründers der Königsdynastie, suchen und sie nach Miraab bringen.

Nachdem die drei Männer mit ihren Kamelen die Stadt Chaon Gacca erreicht haben, setzen sie ihren Weg bis zum Königspalast fort, der ebenfalls einer Ruine gleicht.

Bevor sie die Grüfte betreten, trinken sie sich mit Wein Mut an, wobei sie feststellen müssen, dass alle Mumien aus ihren Gräbern verschwunden sind und die Grüfte anscheinend durch Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Durch ein weiteres Erdbeben werden Yanur und Thirlain Ludoch getötet. Grotara überlebt zwar das Unglück, ist aber zu schwach sich zu befreien.

Er entdeckt jedoch eine leuchtende, farblose Kugel, die ihre Kraft aus den Körpern der Toten bezieht, die darauf wartet, dass Grotara ebenfalls stirbt…

  • Zothique 3
  • Originaltitel: The Weaver in the Vault
  • Erschienen im Januar 1934 in “Weird Tales”
  • Deutsche Übersetzung:
  • Der Zehrer in der Gruft (in „Totenbeschwörer von Naat“, Festa Verlag, 2016)

Nach der Erzählung „INSEL DER FOLTERER“ erschien im Januar 1934 mit „DER ZEHRER IN DER GRUFT“ die dritte „ZOTHIQUE“-Geschichte im Pulp-Magazin „WEIRD TALES".

Leider konnte mich diese Erzählung des Autors CLARK ASTHON SMITH  in keiner Weise überzeugen. Das lag vor allem an dem völlig spannungsarmen Szenario, dessen langweilige Handlung sich trotz der Kürze der Geschichte auch noch wie ein Kaugummi zog, so dass man das Gefühl hatte, die Erzählung sei doppelt oder dreifach so lang.

Selbst das Ende der Geschichte, in dem Yanur und Thirlain Ludoch durch ein Erdbeben getötet werden und Grotara auf die Kugel, den Zehrer, trifft, sorgte für keinerlei Höhepunkte und rief bei mir die befreiende Reaktion aus, dass damit die langweilige Erzählung „DER ZEHRER IN DER GRUFT“ endlich ihr Ende gefunden hatte.

© by Ingo Löchel

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