Der Hexer 1
Das Erbe der Dämonen
von Wolfgang Hohlbein
16.
April 1885. Nachdem er einen Brief seines Mentors Howard Lovecraft erhalten
hat, verlässt Robert Craven England und reist nach Amerika.
Nach
einem Zwischenfall in Innsmouth, Neu-England, erreicht Craven schließlich die
Stadt Arkham, wo er sich in einem Hotel einquartiert, indem Lovecraft für ihn ein
Zimmer reserviert hat.
Doch
das Hotel in Arkham erweist sich als Todesfalle, wo Craven von einem Shoggoten
angegriffen wird.
Als er droht zu verlieren, wird er von einem jungen Mann mit Namen Shannon gerettet...
...der das Monster mit einem Shoggotenstern vernichtet.Trotz
seiner Rettung hat Robert ein ungutes Gefühl und stellt sich Shannon deshalb als
Jeff Williams vor.
Shannon
erzählt ihm, dass er in Arkham auf der Suche nach seinem guten Freund Robert Craven ist.
Da
er Shannon nicht kennt, spielt Robert das Spiel des jungen Mannes mit, mit dem er
sich zusammen zur Miscatonic-Universität aufmacht.
Als
sie den Miscatonic mit einem Boot überqueren wollen, kommt es zu einem weiteren
Zwischenfall, denn der Fluss scheint ein gefährliches Eigenleben zu entwickeln.
Robert
gelingt es, sich mit seinen Kräften zu befreien. Doch Shannon scheint verloren
zu sein.
Da
taucht Roderick Andaras Geist auf, der seinem Sohn erklärt, dass Shannon von
einem Mann namens Necron ausgesandt wurde, ihn zu töten. Doch Robert vertreibt
den Geist seines Vaters, so dass es ihm gelingt, Shannon zu retten.
Danach
bringt Craven den verletzten Shannon in die Miscatonic-Universität, wo ihm
Howard Lovecraft und Professor Lengley erzählen, dass die Rückkehr weiterer
Großer Alter bevorsteht…
- Erschienen am 16. April 1985
- Titelbild: Maren
-
Erster Auftritt
von Shannon, Necron und DeVries
Mit dem Horror-Roman „DAS ERBE DER DÄMONEN“ zelebriert
der Autor WOLFGANG HOHLBEIN im Grunde einen Neustart der Serie „DER HEXER“. Der
Grund hierfür war damals vermutlich, um neue Leser zur Serie zu locken.
Der Roman spielt ein Jahr nach den Ereignissen von „TAGE DES WAHNSINNS“ (Gespenster-Krimi 595), indem der Autor weder auf die
vergangenen Ereignisse aus den „GESPENSTER-KRIMI“-Romanen, noch auf deren
vergangenen Abenteuer mit Robert Craven eingeht.
Hier hätte ich mir als Leser der „HEXER“-„GESPENSTER-KRIMIS“
doch eine nahtlose Weiterführung der Abenteuer dieser Romane gewünscht. Denn
wenn man den Roman „DAS ERBE DER DÄMONEN“ als ‚Altleser‘ liest, hat man das
Gefühl, das die Ereignisse aus dem Vorgänger-Romanen nie passiert sind.
Insgesamt ist „DAS ERBE DER DÄMONEN“ zwar unterhaltsam
geschrieben, der aber viele Fragen aufwirft, insbesondere auch was die Auftritte
von Shannon, Necron und DeVries betrifft.
© by Ingo Löchel

2 Kommentare:
Irgendwie komme ich mit DEM HEXER nicht voran. Wobei ich hier nicht die Heftserie lese, sondern die komplette Weltbild-Ausgabe.
Aber ich empfinde die Schreibweise von dem so gefeierten Wolfgang Hohlbein recht langatmig. Der Mann schwafelt gerne.
Ich jedenfalls habe das Lesen der Serie mehmals angefangen und mehrmals abgebrochen.
Alles natürlich rein subjektiv!
Ging mir bei meinem zweiten zweiten Durchgang ähnlich.
Noch schlimmer fand ich das "Geschwafel" in den Büchern
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