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Dienstag, 24. März 2026

Das Erbe der Dämonen

Der Hexer 1

Das Erbe der Dämonen

von Wolfgang Hohlbein

16. April 1885. Nachdem er einen Brief seines Mentors Howard Lovecraft erhalten hat, verlässt Robert Craven England und reist nach Amerika.

Nach einem Zwischenfall in Innsmouth, Neu-England, erreicht Craven schließlich die Stadt Arkham, wo er sich in einem Hotel einquartiert, indem Lovecraft für ihn ein Zimmer reserviert hat.

Doch das Hotel in Arkham erweist sich als Todesfalle, wo Craven von einem Shoggoten angegriffen wird.

Als er droht zu verlieren, wird er von einem jungen Mann mit Namen Shannon gerettet...

...der das Monster mit einem Shoggotenstern vernichtet.Trotz seiner Rettung hat Robert ein  ungutes Gefühl und stellt sich Shannon deshalb als Jeff Williams vor.

Shannon erzählt ihm, dass er in Arkham auf der Suche nach seinem  guten Freund Robert Craven ist.

Da er Shannon nicht kennt, spielt Robert  das Spiel des jungen Mannes mit, mit dem er sich zusammen zur Miscatonic-Universität aufmacht.

Als sie den Miscatonic mit einem Boot überqueren wollen, kommt es zu einem weiteren Zwischenfall, denn der Fluss scheint ein gefährliches Eigenleben zu entwickeln.

Robert gelingt es, sich mit seinen Kräften zu befreien. Doch Shannon scheint verloren zu sein.

Da taucht Roderick Andaras Geist auf, der seinem Sohn erklärt, dass Shannon von einem Mann namens Necron ausgesandt wurde, ihn zu töten. Doch Robert vertreibt den Geist seines Vaters, so dass es ihm gelingt, Shannon zu retten.

Danach bringt Craven den verletzten Shannon in die Miscatonic-Universität, wo ihm Howard Lovecraft und Professor Lengley erzählen, dass die Rückkehr weiterer Großer Alter bevorsteht…

  • Erschienen am 16. April 1985
  • Titelbild: Maren
  • Erster Auftritt von Shannon, Necron und DeVries

Mit dem Horror-Roman „DAS ERBE DER DÄMONEN“ zelebriert der Autor WOLFGANG HOHLBEIN im Grunde einen Neustart der Serie „DER HEXER“. Der Grund hierfür war damals vermutlich, um  neue Leser zur Serie zu locken.

Der Roman spielt ein Jahr nach den Ereignissen von „TAGE DES WAHNSINNS“ (Gespenster-Krimi 595), indem der Autor weder auf die vergangenen Ereignisse aus den „GESPENSTER-KRIMI“-Romanen, noch auf deren vergangenen Abenteuer mit Robert Craven eingeht.

Hier hätte ich mir als Leser der „HEXER“-„GESPENSTER-KRIMIS“ doch eine nahtlose Weiterführung der Abenteuer dieser Romane gewünscht. Denn wenn man den Roman „DAS ERBE DER DÄMONEN“ als ‚Altleser‘ liest, hat man das Gefühl, das die Ereignisse aus dem Vorgänger-Romanen nie passiert sind.

Insgesamt ist „DAS ERBE DER DÄMONEN“ zwar unterhaltsam geschrieben, der aber viele Fragen aufwirft, insbesondere auch was die Auftritte von Shannon, Necron und DeVries betrifft.

 © by Ingo Löchel

2 Kommentare:

Matthias Glombik hat gesagt…

Irgendwie komme ich mit DEM HEXER nicht voran. Wobei ich hier nicht die Heftserie lese, sondern die komplette Weltbild-Ausgabe.
Aber ich empfinde die Schreibweise von dem so gefeierten Wolfgang Hohlbein recht langatmig. Der Mann schwafelt gerne.
Ich jedenfalls habe das Lesen der Serie mehmals angefangen und mehrmals abgebrochen.
Alles natürlich rein subjektiv!

Stefan Robijn hat gesagt…

Ging mir bei meinem zweiten zweiten Durchgang ähnlich.
Noch schlimmer fand ich das "Geschwafel" in den Büchern