Professor Zamorra 3
Die Teufelsklause
von Jason Dark
(Helmut Rellergerd)
Professor
Zamorra bekommt ein ominöses Päckchen, in dessen Inneren sich ein Kassetten-Recorder
befindet.
Im
Päckchen befindet sich auch ein Brief von Inspektor Murray von Scotland Yard,
der ihn bittet nach Cardigan zu kommen, da er Zamorra in einer dringenden
Angelegenheit sprechen möchte.
Zamorra spielt den Kassetten-Recorder ab und hört die Stimme von Jerome Webster, einen alten Schul- und Studienfreund von ihm, der den Professor über die „Kaste der Henker“ informiert, einer Teufelssekte, deren Mitglieder ihre Seele den Satan verkaufen, um dadurch zu Macht und Geld zu kommen.
Zur
„Kaste der Henker“ gehören noch sechs weitere Männer, die sich zweimal in der
Woche in einem alten Landhaus bei Cardigan treffen.
Bevor die Stimme mitten im Satz abbricht, bittet Webster Professor Zamorra dem Meister der Teufelssekte das Handwerk zu legen.
Nachdem er das Gerät abgespielt hat, beschließt der Professor zusammen mit seiner Sekretärin Nicole nach Cardigan zu fahren, um dort mit Inspektor Murray zu sprechen.
Auf
der Fahrt dorthin retten sie Judy Porter aus ihrem Autowrack die einen Unfall
hatte. Doch der Unfall entpuppt sich als Mordanschlag, denn Judys Vater Dean,
wollte seine Tochter töten, um in die "Kaste der Henker" aufgenommen
zu werden.
Während
sich Nicole im Krankenhaus um die verletzte Judy kümmert, fährt Professor
Zamorra zu Inspektor Murray.
Von
ihm erfährt er, dass Jerome Webster ermordet wurde und dass mit dem „alten Landhaus“ nur das Haus von Dr.
Norton gemeint sein kann, von dem die Leute in der Gegend erzählen, dass es
dort spuken soll.
Als
er Dean Porter auf den Zahn fühlen will, gerät Professor Zamorra vom Regen in
die Traufe…
- Erschienen
am 30. Juli 1974
Mit „DIE TEUFELSKLAUSE“ präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD zwar einen unterhaltsamen „PROFESSOR“ ZAMORRA“-Roman, der mit
veränderten Namen und Figuren auch als „JOHN SINCLAIR“-Roman oder durchaus auch
als Roman in der Heftroman-Reihe „GESPENSTER-KRIMI“ hätte veröffentlicht werden
können.
Das große Manko des Romans ist allerdings die Figur des
Inspektor Murray, den Professor viel zu schnell verdächtigt und der sich zudem bereits
am Beginn der zweiten Hälfte des Romans als Mitglied der Teufelssekte entpuppt.
Was dem „PROFESSOR ZAMORRA“-Abenteuer einen großen Teil seiner Spannung nimmt.
Zudem stellte ich mir als Leser schon die Frage, wieso
der Inspektor überhaupt den Recorder mit der Kassette von Jerome Webster an
Professor Zamorra weitergeleitet hat, wenn er doch ein Mitglieder der Sekte ist
und ihn auch noch nach Cardigan eingeladen hat. Er hätte dieses ‚Beweismittel‘
doch auch einfach verschwinden lassen können.
© by Ingo Löchel

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen