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Dienstag, 24. März 2026

Die Teufelsklause

Professor Zamorra 3

Die Teufelsklause

von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Professor Zamorra bekommt ein ominöses Päckchen, in dessen Inneren sich ein Kassetten-Recorder befindet.

Im Päckchen befindet sich auch ein Brief von Inspektor Murray von Scotland Yard, der ihn bittet nach Cardigan zu kommen, da er Zamorra in einer dringenden Angelegenheit sprechen möchte.

Zamorra spielt den Kassetten-Recorder ab und hört die Stimme von Jerome Webster, einen alten Schul- und Studienfreund von ihm, der den Professor  über die „Kaste der Henker“ informiert, einer Teufelssekte, deren Mitglieder ihre Seele den Satan verkaufen, um dadurch zu Macht und Geld zu kommen.

Zur „Kaste der Henker“ gehören noch sechs weitere Männer, die sich zweimal in der Woche in einem alten Landhaus bei Cardigan treffen.

Bevor die Stimme mitten im Satz abbricht, bittet Webster Professor Zamorra dem Meister der Teufelssekte das Handwerk zu legen.

Nachdem er das Gerät abgespielt hat, beschließt der Professor zusammen mit seiner Sekretärin Nicole nach Cardigan zu fahren, um dort mit Inspektor Murray zu sprechen.

Auf der Fahrt dorthin retten sie Judy Porter aus ihrem Autowrack die einen Unfall hatte. Doch der Unfall entpuppt sich als Mordanschlag, denn Judys Vater Dean, wollte seine Tochter töten, um in die "Kaste der Henker" aufgenommen zu werden.

Während sich Nicole im Krankenhaus um die verletzte Judy kümmert, fährt Professor Zamorra zu Inspektor Murray.

Von ihm erfährt er, dass Jerome Webster ermordet wurde und dass  mit dem „alten Landhaus“ nur das Haus von Dr. Norton gemeint sein kann, von dem die Leute in der Gegend erzählen, dass es dort spuken soll.

Als er Dean Porter auf den Zahn fühlen will, gerät Professor Zamorra vom Regen in die Traufe…

  • Erschienen am 30. Juli 1974

Mit „DIE TEUFELSKLAUSE“ präsentiert der Autor HELMUT RELLERGERD zwar einen unterhaltsamen „PROFESSOR“ ZAMORRA“-Roman, der mit veränderten Namen und Figuren auch als „JOHN SINCLAIR“-Roman oder durchaus auch als Roman in der Heftroman-Reihe „GESPENSTER-KRIMI“ hätte veröffentlicht werden können.

Das große Manko des Romans ist allerdings die Figur des Inspektor Murray, den Professor viel zu schnell verdächtigt und der sich zudem bereits am Beginn der zweiten Hälfte des Romans als Mitglied der Teufelssekte entpuppt. Was dem „PROFESSOR ZAMORRA“-Abenteuer einen großen Teil seiner Spannung nimmt.

Zudem stellte ich mir als Leser schon die Frage, wieso der Inspektor überhaupt den Recorder mit der Kassette von Jerome Webster an Professor Zamorra weitergeleitet hat, wenn er doch ein Mitglieder der Sekte ist und ihn auch noch nach Cardigan eingeladen hat. Er hätte dieses ‚Beweismittel‘ doch auch einfach verschwinden lassen können.

 © by Ingo Löchel

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