Tony Ballard 91
Ein Geist kehrt zurück
von A. F. Morland
(Friedrich Tenkrat)
Der
Werwolf-Jäger Terence Pasquanell (siehe
„Bei Vollmond komnmt der Tod") ist in London angekommen, um Pater Severin mit
seinen besonderen Fähigkeiten zu helfen.
Pasquanell gelingt es zwar, den Pater zu heilen, dabei wird er aber so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus gebracht und dort operiert werden muss.
Im Krankenhaus treibt jedoch der Höllendieb sein Unwesen, dessen Opfer ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen, damit sie für den unheimlichen Mörder in Frage kommen.
Denn der Höllenkiller muss spüren, dass sich seine Opfer
für seine Zwecke eignen, so dass er nicht wahllos zuschlagen kann.
Als drittes und letztes Opfer hat sich der Höllendieb
Terence Pasquanell auserkoren, der nach seiner Operation auf der
Intensivstation liegt…
- Erschienen am 14. März 1986
-
Ein Roman Terence
Pasquanell und Pater Severin
Nach den beiden ausgezeichneten Romanen
"MEDUSENBLICK" und "BEI VOLLMOND
KOMMT DER TOD" entpuppt sich das Horror-Abenteuer „EIN GEIST KEHRT ZURÜCK“
leider mal wieder als typischer „TONY BALLARD“- 08/15-Roman nach Schema-F, in
dem der Autor FRIEDRICH TENRKAT die Seiten damit verschwendet, sich ellenlang
mit der Rückkehr von Tony Ballard nach London sowie mit dem Höllendieb zu
beschäftigen, der ein Krankenhaus in London unsicher macht.
Das alles geht auf Kosten der durchweg interessanten Handlung
mit Terence Pasquanell, die gerade mal 20 Prozent des Romans ausmacht, was sich sich leider nicht sehr positiv auf die Handlung des Heftromans auswirkt, zumal
der Werwolf-Jäger im Krankrenhaus nach einer Verletzung auch noch das Opfer des
Höllendiebes wird, sein Leben, sein Herz und seine Seele verliert (die sich nun
in dem Körper einer Dämonenratte befindet), und als Zombie zurückkehrt, um danach
aus dem Krankenhaus spurlos zu verschwinden.
Da fragt man sich am Ende des Horror-Romans schon, wieso der Autor eine so interessante und außergewöhnliche Figur wie Terence Pasquanell, der gerade erst in Band 87 sein Debüt gegeben hat, so sinnlos verschwendet und ihn dadurch im Grunde zu einem Bauernopfer degradiert, um ihn (aus welchen Gründen auch immer) unbedingt zu einem Wesen der Finsternis werden zu lassen.
© by Ingo Löchel

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