Translate

Samstag, 10. Januar 2026

Ein Geist kehrt zurück

Tony Ballard 91

Ein Geist kehrt zurück

von A. F. Morland (Friedrich Tenkrat)

Der Werwolf-Jäger Terence Pasquanell (siehe „Bei Vollmond komnmt der Tod") ist in London angekommen, um Pater Severin mit seinen besonderen Fähigkeiten zu helfen.

Pasquanell gelingt es zwar, den Pater zu heilen, dabei wird er aber so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus gebracht und dort operiert werden muss.

Im Krankenhaus treibt jedoch der Höllendieb sein Unwesen, dessen Opfer ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen, damit sie für den unheimlichen Mörder in Frage kommen.

Denn der Höllenkiller muss spüren, dass sich seine Opfer für seine Zwecke eignen, so dass er nicht wahllos zuschlagen kann.

Als drittes und letztes Opfer hat sich der Höllendieb Terence Pasquanell auserkoren, der nach seiner Operation auf der Intensivstation liegt…

  • Erschienen am 14. März 1986
  • Ein Roman Terence Pasquanell und Pater Severin

Nach den beiden ausgezeichneten Romanen "MEDUSENBLICK" und "BEI  VOLLMOND KOMMT DER TOD" entpuppt sich das Horror-Abenteuer „EIN GEIST KEHRT ZURÜCK“ leider mal wieder als typischer „TONY BALLARD“- 08/15-Roman nach Schema-F, in dem der Autor FRIEDRICH TENRKAT die Seiten damit verschwendet, sich ellenlang mit der Rückkehr von Tony Ballard nach London sowie mit dem Höllendieb zu beschäftigen, der ein Krankenhaus in London unsicher macht.

Das alles geht auf Kosten der durchweg interessanten Handlung mit Terence Pasquanell, die gerade mal 20 Prozent des Romans ausmacht, was sich sich leider nicht sehr  positiv auf die Handlung des Heftromans auswirkt, zumal der Werwolf-Jäger im Krankrenhaus nach einer Verletzung auch noch das Opfer des Höllendiebes wird, sein Leben, sein Herz und seine Seele verliert (die sich nun in dem Körper einer Dämonenratte befindet), und als Zombie zurückkehrt, um danach aus dem Krankenhaus spurlos zu verschwinden.

Da fragt man sich am Ende des Horror-Romans schon, wieso der Autor eine so interessante und außergewöhnliche Figur wie Terence Pasquanell, der gerade erst in Band 87 sein Debüt gegeben hat, so sinnlos verschwendet und ihn dadurch im Grunde zu einem Bauernopfer degradiert, um ihn (aus welchen Gründen auch immer) unbedingt zu einem Wesen der Finsternis werden zu lassen.

© by Ingo Löchel

Keine Kommentare: