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Sonntag, 4. Januar 2026

Bei Vollmond kommt der Tod

Tony Ballard 87

Bei Vollmond kommt der Tod

von A. F. Morland (Friedrich Tenkrat)

Tucker Peckinpah hat erfahren, dass der Werwolf-Jäger Terence Pasquanell die Fähigkeit besitzen könnte, Pater Serverin zu heilen, der nach dem Angriff von Phorkys Meduse (siehe „Medusenblick“) der Apathie verfallen ist.  

Daraufhin macht sich Tony Ballard zusammen mit Mr. Silver auf den Weg nach Kanada.

In Vancouver angekommen, steigen sie auf einen Hubschrauber um, der von den Piloten Alain Delacorte geflogen wird, der insgeheim jedoch alles versucht, damit die beiden ihr Ziel nie erreichen.

Unterdessen befindet sich Terence Pasquanell auf der Jagd nach dem Werwolf Eliot Oakland. Doch als er den Werwolf stellt und tötet, entdeckt er nach dessen Rückverwandlung, dass es sich bei diesem Exemplar nicht um Oakland handelt.

Da er während des Kampfes verletzt wurde, benutzt Pasquanell seine Fähigkeiten, den Wolfskeim, der sich durch die Verletzung in seinen Körper auszubreiten droht, zu vernichten. Was ihm auch gelingt.

Diese Fähigkeiten hat dem Werwolf-Jäger ein Fremder aus einer Dimension beigebracht, von dem er Wissen gelehrt bekam, von denen kein anderer auf der Erde Kenntnis hat.

Während sich Pasquanell auf den Rückweg macht, befindet sich sein  Schüler Simon Doyle in seiner Jagdhütte, wo Leon Harper auftaucht, der sich mit Oakland verbündet hat, dem es gelingt den jungen Mann zu täuschen, der sich vor den Augen von Doyle in einen Werwolf verwandelt…

  • Erschienen am 17. Januar 1986
  • Der Werwolf-Jäger Terence Pasquanell gibt sein Debüt

Mit „BEI VOLLMOND KOMMT DER TOD“ hat der Autor FRIEDRICH TENKRAT einen außergewöhnlich unterhaltsamen Werwolf-Roman geschrieben.

Das liegt vor allem an der sehr interessanten Figur des Terence Pasquanel, denn der Horror-Roman kann vor allem durch die atmosphärisch dichte und spannungsreiche Handlung mit dem Werwolf-Jäger punkten.

Zwar hat die Parallelhandlung mit Tony Ballard und Mr. Silver auch ihre Reize, die jedoch etwas unrealistisch wirkt, zumal sich die beiden mal wieder wie die Anfänger in eine Falle locken lassen und  es dem Werwolf Alain Delacorte sogar gelingt, Mr. Silver niederzuschlagen.

Das einzige Negative an dem Roman „BEI VOLLMOND KOMMT DER TOD“  ist dessen vollkommen unpassendes Titelbild (vermutlich eine Collage aus zwei Hammer-Horror-Filmen), bei dem man sich schon die Frage stellt, wieso darauf eine ägyptische Totenmaske abgebildet ist, obwohl die Handlung des Horror-Romans in der Wildnis von Kanada spielt.

© by Ingo Löchel

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