Tony Ballard 84
Medusenblick
von A. F. Morland (Friedrich Tenkrat)
Pater
Severin will einen Exorzismus mit Erlaubnis des Ordinariats an Tony Ballard durchführen,
um ihn von Marbu zu befreien.
Doch
Asmodis, der Fürst der Finsternis, erfährt davon, und schickt den Dämon Phorkys,
den Vater der Ungeheuer, nach London, der dies verhindern soll.
Nach der Ankunft von Phorkys in London geht jedoch einiges schief, so dass schließlich Tucker Peckinpah von dessen Anwesenheit in der Stadt erfährt.
Während
Mr. Silver die Zeugen verhören will, macht sich Cruv zusammen Boram auf den Weg
zu Pater Severins Kirche machen.
Unterdessen
setzt sich Marbu zur Wehr, damit der Exorzismus nicht fruchtet und versetzt
Tony Ballard in Trance und schaltet so sein Gedächtnis aus.
Zudem
schickt Phorkys Unterstützung in Form einer Schlange, die sich in eine Gorgone
verwandelt und Pater Severin angreift…
- Erschienen am 6. Dezember 1985
- Ein Roman mit Pater Severin und Phorkys
Mit „MEDUSENBLICK“ präsentiert der Autor FRIEDRICH TENKRAT ein unterhaltsames „TONY BALLARD“-Abenteuer, das sich von den
Vorgängerbänden der Serie positiv abhebt, denn es kann durch seine gut
durchdachte und nachvollziehbare Handlung punkten.
Hinzu kommt das interessante Szenario mit Pater Severins Exorzismus,
der mit allen Mitteln versucht, Tony Ballard von Marbu zu befreien, doch dafür
muss er fast mit dem Leben bezahlen, als Phorkys Gorgone eingreift bzw.
angreift.
Zudem sorgen einige interessante Szenen für Abwechslung
in dem Roman. So unter anderem auch der Angriff von Boram auf Phorkys, den
Vater der Ungeheuer.
Auch halten sich glücklicherweise die Nebenhandlungen
bzw. die Parallelhandlungen im Roman in Grenzen, so dass sie nicht in
übertriebener Weise die Haupthandlung in den Hintergrund drücken, was unter
anderem auch bei der Serie „TONY BALLARD“ schon des Öfteren der Fall war.
© by Ingo Löchel

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