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Sonntag, 11. Januar 2026

Schwarzer Durst

Schwarzer Durst

von C. L.  Moore

Während sich Northwest Smith auf der Venus aufhält, begegnet ihm des Nachts in der Hafenstraße ein Minga-Mädchen, die nur sehr selten die Burg des Alendar verlasen und wenn sie es tun, niemals ohne Begleitung unterwegs sind.

Und obwohl sie Northwest Smith in der Dunkelheit nicht erkennen kann, spricht das Minga-Mädchen Vaudir ihn an, und bietet ihm einen Job an, den er für 500 Goldstücke annimmt.

Northwest Smith soll dafür zum dritten Glockenschlag zur Palaststraße am Rande der Minga-Burg zur dirtten Tür links vom Haupttor entfernt kommen und dem  Torwächter ihren Namen sagen.

Als er dort ankommt, lässt ihn der Torwächter ungehindert durch, nachdem er ihm den Namen des Minga-Mädchens genannt hat.

Im Inneren  begegnet ihm schließlich Vaudir, die Angst davor hat, dass ihr Alendar, der Herrscher der Burg, der die Minga-Mädchen dort züchtet, irgendetwas antun will.

Während des Gesprächs mit Northwest Smith erstarrt Vaudir plötzlich, die danach wie im Trance und wie eine aufgezogene Puppe durch die Burg bewegt.

Northwest Smith folgt ihr und wird schließlich mit Alendar konfrontiert, der auf Vaudir und ihn gewartet hat, wodurch er vom Regen in die Traufe kommt. 

Denn Alendar führt Northwest Smith zu einem Ort, wo er seine Schönheits-Experimente durchführt…

  • Northwest Smith 2
  • Erschienen im Jahr 1982 in der Heyne-Anthologie „Der Kuss des schwarzen Gottes“
  • Originaltitel: Black Thirst“ (Weird Tales, April 1934)

Nach der Erzählung “SHAMBLEAU” (November 1933) erschien im April 1934 mit „BLACK THIRST“ die zweite Geschichte mit dem Protagonisten NORTHWEST SMITH im Pulp-Magazin „WEIRD TALES".

Mit der Erzählung „SCHWARZER DURST“, die in Deutschland in der Heyne-Anthologie „DER KUSS DES SCHWARZEN GOTTES“ veröffentlicht wurde, präsentiert die Autorin C. L. MOORE eine unterhaltsame und interessante Mischung aus SF und Horror, die sich aber erst nach einigen überraschenden Wendungen im letzten Drittel der Geschichte vollständig entfalten kann.

Denn letztendlich entpuppt  sich Alendar, der Herrscher der Burg der Minga und Züchter der Minga-Mädchen, als Mitglied einer uralten, vampirartigen Rasse, die jedoch kein Blut trinkt, sondern sich von der Schönheit ernährt.

© by Ingo Löchel

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