Vampire 3
Katrinas blutiges Spiel
von Henry Rohmer (Alfred Bekker)
Nachdem Bruce Darkness von Mitgliedern der Nazi-Organisation "Aryan-American Front" angegriffen wurde und sie getötet hat, wird der Vampir zu Boris Baron von Kradoc gerufen.
Der
Anführer der Vampire in New York, der eine Politik der Unauffälligkeit
betreibt, damit keiner herausfindet, dass Vampire existieren, ist darüber
verärgert, dass er weder von seinem Stellvertreter noch von Katrina Stein über
den Vorfall informiert wurde.
Nach
seinem Gespräch mit dem Baron, bekommt Bruce von Kradoc den Auftrag, mehr über
die "Aryan-American Front" herauszufinden.
Unterdessen
ist auch Robert Killory auf die Nazi-Organisation gestoßen, deren Mitglieder
zwei Farbige angegriffen haben, denen der Ex-Polizist zu Hilfe kam…
- Erschienen am 13. November 2000
- Titelbild. Romero
-
Ein
Roman mit Robert Killroy, Bruce Darkness,
Katrina Stein und Boris Baron von Kradoc
Schon der Beginn des Romans „KATRINAS BLUTIGES SPIEL“ ist
etwas anstrengend zu lesen, denn da bekommen es sowohl der Vampir Bruce
Darkness als auch der Ex-Polizist Robert Killory mit Mitgliedern der
Nazi-Organisation "Aryan-American Front" angegriffen.
Doch auch im weiteren Verlauf wird der Roman aufgrund des
Nazi-Krams nicht viel besser, was insbesondere auch an der sehr dünnen und langatmigen
sowie an der ziemlich nichtssagenden und sehr oberflächlichen Handlung liegt.
Dass die Vampirin Katrina Stein hinter den Angriffen der
Nazis auf Bruce steckt, wird allein schon durch den Titel des Romans deutlich,
so dass die langweilige Nazi-Geschichte auch aus diesem Grund, bis auf den
Schluss, so gut wie keine Überraschungen zu bieten hat.
Wer allerdings auf die grandiose Idee gekommen ist, mit
Robert Killroy, den einzigen Sympathieträger der Serie zu entfernen, der am
Ende von „KATRINAS BLUTIGES SPIEL“ von dem Vampir Bruce Darkenss getötet wird,
hat der Serie damit keinen großen Gefallen getan.
Denn nun hat der Leser keine Bezugsperson mehr, mit der
er sich identifizieren kann, da alle übrigen Protagonisten der Serie völlig
unsympathische Gestalten sind, auf die man getrost verzichten kann, auch wenn
die Serie „VAMPIRE“.
Fazit. Nach nur drei
Bänden, habe ich schon keine Lust mehr, die Serie weiterzulesen. Ich werde mir
aber die beiden nächsten Bände noch antun und danach aber die Besprechung der
Vampire-Serie beenden.
© by Ingo Löchel

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