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Mittwoch, 26. November 2025

Katrinas blutiges Spiel

Vampire 3

Katrinas blutiges Spiel

von Henry Rohmer (Alfred Bekker)

Nachdem Bruce Darkness von Mitgliedern der Nazi-Organisation "Aryan-American Front" angegriffen wurde und sie getötet hat, wird der Vampir zu Boris Baron von Kradoc gerufen.

Der Anführer der Vampire in New York, der eine Politik der Unauffälligkeit betreibt, damit keiner herausfindet, dass Vampire existieren, ist darüber verärgert, dass er weder von seinem Stellvertreter noch von Katrina Stein über den Vorfall informiert wurde.

Nach seinem Gespräch mit dem Baron, bekommt Bruce von Kradoc den Auftrag, mehr über die "Aryan-American Front" herauszufinden.

Unterdessen ist auch Robert Killory auf die Nazi-Organisation gestoßen, deren Mitglieder zwei Farbige angegriffen haben, denen der Ex-Polizist zu Hilfe kam…

  • Erschienen am 13. November 2000
  • Titelbild. Romero
  • Ein Roman mit Robert Killroy,  Bruce Darkness, Katrina Stein und Boris Baron von Kradoc

Schon der Beginn des Romans „KATRINAS BLUTIGES SPIEL“ ist etwas anstrengend zu lesen, denn da bekommen es sowohl der Vampir Bruce Darkness als auch der Ex-Polizist Robert Killory mit Mitgliedern der Nazi-Organisation "Aryan-American Front" angegriffen.

Doch auch im weiteren Verlauf wird der Roman aufgrund des Nazi-Krams nicht viel besser, was insbesondere auch an der sehr dünnen und langatmigen sowie an der ziemlich nichtssagenden und sehr oberflächlichen Handlung liegt.

Dass die Vampirin Katrina Stein hinter den Angriffen der Nazis auf Bruce steckt, wird allein schon durch den Titel des Romans deutlich, so dass die langweilige Nazi-Geschichte auch aus diesem Grund, bis auf den Schluss, so gut wie keine Überraschungen zu bieten hat.

Wer allerdings auf die grandiose Idee gekommen ist, mit Robert Killroy, den einzigen Sympathieträger der Serie zu entfernen, der am Ende von „KATRINAS BLUTIGES SPIEL“ von dem Vampir Bruce Darkenss getötet wird, hat der Serie damit keinen großen Gefallen getan.

Denn nun hat der Leser keine Bezugsperson mehr, mit der er sich identifizieren kann, da alle übrigen Protagonisten der Serie völlig unsympathische Gestalten sind, auf die man getrost verzichten kann, auch wenn die Serie „VAMPIRE“.

Fazit. Nach nur drei Bänden, habe ich schon keine Lust mehr, die Serie weiterzulesen. Ich werde mir aber die beiden nächsten Bände noch antun und danach aber die Besprechung der Vampire-Serie beenden.

© by Ingo Löchel

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