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Mittwoch, 12. November 2025

Vampire in New York

Vampire 1

Vampire in New York

von Ken Roycroft (Horst Friedrichs)

Die 17jährige Michelle Killroy lernt vor der New Yorker Disco "Pier 66", die sie mit ihrem Freund Kevin und seinen Kumpels besuchen will,  einen jungen Mann namens Bruce. 

Für sie ist es Liebe auf den ersten Blick.

Vor der Disco kommt zum Streit mit Kevin und seinen Kumpels, die Bruce verprügeln wollen.

Doch der junge Mann dreht den Spieß um, lockt die jungen Männer in eine Falle und tötet sie. Danach kehrt er zu Michelle zurück, die auf ihn gewartet hat.

Was sie jedoch nicht weiß, ist, dass Bruce, ein Vampir und der Stellvertreter von Boris Baron von Kradoc ist, dem Führer des Imperiums der Vampire, der nahezu alle Lebensbereiche im Großraum New York Citys unter seiner Kontrolle gebracht hat.

Kradoc Ziel ist es, die Menschen zu vernichten, damit die Vampire die Herrschaft über die Erde übernehmen können.

Zunächst ist neben Michelle, auch deren Vater, der Polizist Robert Killroy, von Bruce beeindruckt, doch als er erfährt, was der junge Mann mit Kevin und dessen Kumpels angestellt hat, ist er sich sicher, dass seine Tochter in großer Gefahr ist.

Bei dem Versuch seine Tochter vor dem Vampir zu retten, bekommt er Hilfe von dem Vampirjäger John Legrand, der mit Bruce noch ein Hühnchen zu rupfen hat, da der Vampir dessen Partner Morris Fletcher brutal ermordet hat… 

  • Erschienen am 16. Oktober 2001
  • Titelbild. Romero
  • Erster Auftritt von Robert Killroy
  • Erster Auftritt von Bruce
  • Erster Auftritt von Katrina
  • Erster Auftritt von Boris Baron von Kradoc, dem Führer des Vampir-Imperiums

Schon der Beginn des Romans sorgte bei mir für einiges Stirnrunzeln. Denn nach Sätzen wie „Michelle glaubte zu träumen. Der Typ war das absolut Süßeste, was sie seit langem gesehen hatte“. „Mit seinem hinreißenden Gesicht sah er aus wie ein römischer Feldherr – oder ein Gladiator – oder beides auf einmal“ und „Ihr Traumboy, - ihr Zauberprinz – er war einfach da, als hätte sie gerade einen Frosch geküsst“, hatte ich die Befürchtung, ich würde einen Romantasy-Roman in Händen halten.

Zwar wird die Geschichte des Romans „VAMPIRE IN NEW YORK“ im weiteren Verlauf der Handlung mit einigen brutalen Szenen angereichert, doch letztendlich entpuppt sich die etwas zu unreaslistische und oberflächliche Handlung des ersten Bandes der Serie „VAMPIRE – IMPERIUM DER FINSTERNIS“ als ziemlich dünn und seicht, die auch noch mit Versatzstücken aus verschiedenen Vampir-Romanen, Vampir-Serien und Vampir-Filmen versehen ist.

Fazit: Kein guter Start für die Serie „VAMPIRE - IMPERIUM DER FINSTERNIS“. Man kann daher nur hoffen, dass sich die Serie mit den nächsten Romanen positiv steigern kann.

© by Ingo Löchel

Vampire - Imperium der Finsternis (2001 bis 2002)

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