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Montag, 18. August 2025

Strafkolonie Erde

Perry Rhodan Taschenbuch 74

Strafkolonie Erde

(Atlan-Zeitabenteuer 5)

von Hans Kneifel

Das 13. Jahrhundert v. Chr. Vor neun Jahre entdecke der Roboter Rico einen Verband fremder Raumschiffe, die sich der Erde näherten, aber kurze Zeit wieder verschwanden.

Doch Rico musste feststellen, dass damals anscheinend ein Schiff der Außerirdischen auf Kreta  gelandet und zurückblieben ist, so dass er Atlan aus seinem Tiefschlaf erneut erweckt.

Nach seiner Erweckung, begibt sich Atlan nach Kreta, um mehr über das fremde Raumschiff herauszufinden...

...so dass er sich schließlich mit einem Fischerboot nach Sparta übersetzen lässt, von wo aus viele Kriegsschiffe nach Troja aufbrechen.

Auf den Weg nach Sparta, begegnet ihm ein Einsiedler, der aus Sparta geflohen ist, da er aus Troja stammt und befürchtet, getötet zu werden. Von ihm erfährt er unter anderem, dass vor neun Jahren vierzig Männer aus Kreta nach Sparta kamen.

Atlan kehrt nach Kreta zurück, wo es ihm schließlich gelingt, dass fremde Raumschiff ausfindig zu machen und es zu betreten. Doch das Raumschiff ist nicht funktionsfähig, da die Außerirdischen das Steuerelement ausgebaut haben, so dass Atlan damit nicht in seine Heimat zurückkehren kann.

So begibt er sich als Arzt getarnt nach Sparta, wo ein Schiff mit Verwundeten eintrifft, worunter sich auch einer der Außerirdischen, ein Mesarier befindet, ein Bewohner vom Planeten Arigonth III.

Dadurch erfährt er, dass die Mesarier Gäste von Fürst Menelaos waren, als der trojanische Prinz Paris dessen Gemahlin und einen Teil des Schatzes raubte, worunter auch das Steuerelement des Rauschiffes versteckt war.

Um an das Steuerelement der Mesarier zu gelangen, schließt sich Atlan dem griechischen Heer vor Troja an.

  • Erschienen im April 1970
  • Titelbild: Johnny Bruck

Mit „STRAFKOLONIE ERDE“ präsentiert der Autor HANS KNEIFEL seine ganz eigene Version des Trojanischen Krieges, in dem auch mal wieder Außerirdischen verwickelt sind.

Neben den etwas langatmigen Stellen, erweist sich aber insbesondere Atlans Selbstsüchtigkeit als Manko des SF-Romans, denn der Arkonide tut im Grunde alles, um in den Besitz des Steuerelement des Raumschiffes der Mesarier zu gelangen.

So schließt sich Atlan dem griechischen Heer vor Troja. Atlan ist es auch, der sich die List mit dem Trojanischen Pferd ausheckt, um dadurch in die Stadt und in den Besitz des Steuerelements zu gelangen.

Mit Hilfe des Trojanischen Pferdes erobern die Griechen schließlich Troja, was ihnen seit zehn Jahren nicht gelungen ist.

Während die Griechen die Stadt plündern und die Bevölkerung der Stadt massakrieren, kämpft sich Atlan mit Hilfe der Amazonen bis zur trojanischen Schatzkammer vor, wo es ihm schließlich gelingt, das Steuerelement des Raumschiffes in seine Hände zu bekommen.

Doch das nützt ihm letztendlich nichts. Denn als Atlan nach Kreta zurückkehrt, muss er feststellen, dass das Raumschiff zerstört wurde und er nicht in seine Heimat zurückfliegen kann.

© by Ingo Löchel

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