John Sinclair 208
Die Killerfische
von Jason Dark
(Helmut Rellegerd)
Nach
den Ereignissen mit Fjodor Rankin, werden John und Suko zusammen mit einigen
Wissenschaftler und Angehörigen des Militärs nach Schottland gebracht, wo der
in Blei gegossene Körper des strahlenverseuchten Russen von Tauchern in eine
Unterwasserhöhle gebracht wird, wo radioaktiver Abfall gelagert wird.
Doch
anscheinend hat die unbekannte Strahlung, die den Körper von Fjodor Rankin
verseucht hat, Auswirkung auf die nähere Umgebung.
Denn nicht nur das Frankenstein-Monster, dass John Sinclair als vernichtet glaubte, erwacht wieder zum Leben...
....sondern auch Killerfische tauchen an der schottischen
Küste auf, die nicht nur ahnungslose Fischer angreifen und töten, sondern auch
eine Gruppe von Militärtauchern, die nicht nur den Killerfischern, sondern auch
dem Frankenstein-Monster hilflos ausgeliefert sind...
- Erschienen am 28. Juni 1982
- Titelbild: Vicente Ballestar
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Das Frankenstein-Monster wird endgültig vernichtet
Leider setzen sich in dem „JOHN SINCLAIR“-Roman "DIE
KILLERFISCHE" (der zwei Jahre nach den Ereignissen des Zweiteilers JS #
95/96 spielt), die Ungereimtheiten und Logikfehler fort, die bereits in
"DER MANN, DER NICHT STERBEN KANN" aufgetaucht sind, und die der
Autor HELMUT RELLERGERD - aus welchen Gründen auch immer - nicht aufgefallen
sind.
Denn nach wie vor wird vom Autor in dem Sinclair-Roman
nicht geklärt, um was für Strahlung es sich denn nun handelt, die Rankin
verseucht hat. War es kosmische oder doch schwarzmagische Strahlung?
Und wie und warum kann die Strahlung, nachdem der Körper
von Rankin in die Unterwasserhöhle deponiert wurde, schon kurze Zeit später
solche Auswirkungen auf die Umwelt haben.
Denn zum einen tauchen plötzlich die Killerfische auf und
zum anderen erwacht das Frankenstein-Monster wieder zum Leben, das der nach
Aussage des Autors von einem "seltsamen Kraftstrom" erweckt wird.
"Ein seltsamer Kraftstrom glitt durch das dunkle Wasser und hatte ihn erreicht. Er fühlte sich besser. Viel freier war er jetzt. Seine Bewegungen konnte er kontrollieren, er schlug mit den Armen um sich, wühlte den sandigen Meeresgrund auf und klammerte sich mit einer Pranke am Felsen fest.
Er wußte nicht, wem er den geheimnisvollen Kraftstrom zu verdanken hatte, das spielte auch keine Rolle. Er wollte nur endlich frei sein, und darum mußte er sich bemühen."
Und gerade diese Ungereimtheiten, sorgen im Roman für
einige Verwirrung, insbesondere was die veränderten Fische, also die
Killerfische, betrifft.
Denn wenn es sich bei der Strahlung, um kosmische
Strahlung handelt, können die Mutanten normalerweise nicht durch die
Dämonenpeitsche von Suko vernichtet werden.
Handelt es sich bei der Strahlung allerdings um
dämonische Strahlung, ist es unglaubwürdig, dass die Killerfische durch
Betäubungspfeile betäubt werden können... Also, was nun?
© by Ingo Löchel
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