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Montag, 17. März 2025

Der Mann, der nicht sterben konnte

John Sinclair 207

Der Mann, der nicht sterben konnte

von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Nach einem Meteorabsturz hat sich der Holzfäller Fjodor Rankin durch die Strahlung des Himmelskörpers körperlich wie geistig verändert.

Rankin kann nicht nur Gegenstände mit seinen Gedanken bewegen, sondern er kann auch nicht sterben. 

Nachdem er sich mit dem KGB verbündet hat, tötet er ohne Skrupel und ohne Gewissensbisse seine Frau, da keine Zeugen gebrauchen kann.

Daraufhin schickt der russische Geheimdienst Rankin nach England, wo mit dem Earl of Rankin, ein adliger Vetter von ihm lebt.

Nach den Ereignissen mit Lady X (siehe "Das Vampirnest") ist Oberinspektor John Sinclair krankgeschrieben, der überraschend einen Anruf von Lady Sarah Goldwyn erhält, die ihn zum Frühstück ins Cafe "Chez Mimi" am Trafalgar Square einlädt.

Während des Frühstücks im Cafe werden John und die Horror-Oma Zeuge, wie Fjodor Rankin den Chauffeur seines Vetters tötet.

Der Geisterjäger nimmt daraufhin die Verfolgung des Mörders auf. Als Fjodor Rankin ihn angreift, muss John Sinclair auf den Mann schießen. Doch die Kugel zeigt bei Rankin keine Wirkung, so dass er entkommen kann.

Nach dem Vorfall, begleitet Lady Sarah Goldwyn Sir Reginald, auf sein Schloss, wo allerdings bereits Fjodor Rankin zusammen mit einigen russischen Agenten auf den Earl warten.

Als John und Suko ebenfalls im Schloss des Earls auftauchen, überschlagen sich die Ereignisse auf dem Wohnsitz der Familie Rankin...

  • Erschienen am 21. Juni 1982
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Ein Roman mit Lady Sarah Goldwyn

Mit "DER MANN, DER NICHT STERBEN KANN" hat der Autor HELMUT RELLERGERD zwar einen durchaus unterhaltsamen „JOHN SINCLAIR“-Roman geschrieben, der allerdings mal wieder mit einigen Ungereimtheiten zu kämpfen hat.

Zwar scheint der KGB fast alles über den Vetter von Fjodor Rankin zu wissen, doch nicht dass Sir Reginald einen Sohn hat. Zudem stellt man sich schon die Frage, wie denn Fjodor Rankin als Erbe von Sir Reginald eingesetzt werden soll.

Da der Gegner von John Sinclair - bedingt durch seine körperliche und geistige Veränderung durch außerirdische bzw. kosmische Strahlung - nicht mit normalen Waffen verletzt bzw. getötet werden kann, setzt der Geisterjäger überraschenderweise am Ende des Romans den silbernen Bumerang ein, der den wahnsinnigen Fjodor Rankin schließlich den Kopf absäbelt und damit vernichtet.

In dieser Szene stellt man sich allerdings eine weitere Frage. Kann die weißmagische Waffe überhaupt gegen normale Gegner eingesetzt werden? Und wieso wirkt sie überhaupt gegen den durch kosmische Strahlung veränderten Fjodor Rankin? Oder handelte es sich bei dem Meteor, dessen Strahlung Rankin verändert hat, um einen schwarzmagischen Himmelskörper?

Mit Hilfe von Gedanken zu tötet, ist allerdings in der Serie "Geisterjäger John Sinclair" auch nicht neu, denn dieses Thema hatte der Autor Helmut Rellergerd bereits in dem Sinclair- Roman JS # 157: "Wer mit Gedanken töten kann" behandelt.

© by Ingo Löchel

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