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Samstag, 8. August 2026

Roman: Game Over

Game Over

von Daniel Weber

Eigentlich wollen die Schattenchronik-Agenten Martin Anderson und Leila Dahlström mit dem Impulsor - einer Erfindung von Dr. Selthans - einen gefährlichen Riss in der Dimension schließen.

Der Riss scheint völlig zufällig aufgetaucht zu sein. Trotzdem ist er eine Gefahr und könnte durch Dämonen auch auf üble Weise ausgenutzt werden. 

Doch dann passiert das schreckliche, Agent Anderson sieht sich plötzlich mitten in dem Horror-Survivel-Games SILENT MANSION, denn der Riss in der Dimension liegt direkt an der Spielekonsole in einer ansonsten heruntergekommenen Mietswohnung.

Agentin Dahlström gibt sofort bei der Zentrale der Schattenchronik Alarm, denn Anderson scheint keine wirkliche Erinnerung mehr zu haben und in dem Spiel warten schreckliche Kreaturen wie riesige Spinnen, agressive Ratten, Schleimmonster usw. darauf, ihn im Spiel immer und immer wieder sterben zu lassen.

Schon das wirft die Frage auf, wie Andersons Psyche dies überhaupt mit der Zeit verkraftet kann. Denn für Anderson gibt es nur eine Rettungsmöglichkeit. Er muss dieses Spiel bis zum letzten Level durchlaufen und gewinnen, um wieder lebend in die reale Welt zurückkehren zu können.

Doch für die Agenten der Schattenchronik und besonders Dr. Selthans stellt sich nicht nur das Problem, das sie von ihrer Position aus nicht direkt ins Spiel eingreifen können, um Anderson zu helfen. Denn die Spielekonsole wird immer heißer und wenn sie völlig überhitzt zusammenbricht, wäre Anderson für immer verloren.

Zwar gelingt es das erste Problem zumindest etwas zu lösen, indem die Agentin Cassandra "Cassy" Benedikt mithilfe ihrer paranormalen Fähigkeit sich ebenfalls als Geist ins Spiel versetzt um Anderson so gut es möglich in senem Kampf zu unterstützen. Und auch die Spielekonsole versucht man mit allen Möglichkeiten herunterzukühlen, was aber nur einen gewissen Zeitaufschub darstellt.

Und selbst wenn Anderson die Dimension des Spiel wieder verlassen kann, so steht die Frage im Raum, wie weit seine Psyche diesem Terror überhaupt standhalten konnte?

Doch auch in der realen Welt innerhalb dieser heruntergekommenen Mietskaserne in Berlin, kommen die Agenten nicht zur Ruhe um Anderson bestmöglichst helfen zu können.

Denn durch den Riss inerhalb der Dimensionen sind auch drei Kreaturen, wie etwa ein Schleimmonster aus dem Spiel in die Realität gelangt und müssen nun bekämpft werden, bevor diese die noch hier wohnenden Menschen oder die Agenten der Schattenchronik selbst angreifen und zu töten versuchen.

Aber auch für Anderson scheint die Uhr abzulaufen. Denn die Zeit wird knapp, die Spielekonsole scheint jeden Augenblick völlig unter der Hitze zu zerschmelzen und psychisch scheint Anderson nun auch am Ende angelangt zu sein.

  • Game Over
  • Autor: Daniel Weber
  • Aus der Buchreihe "Schattenchronik - gegen Tod und Teufel"
  • Schattenchronik Band 22
  • ISBN: 978-3-6898-4227-7
  • Taschenbuch, ca. 148 Seiten
  • Erstveröffentlichung: 2025
  • Blitz Verlag

„Ich wollte, dass das alles aufhörte. Ich wollte mich einfach verstecken wie ein Kind unter der Decke vor dem Monster im Schrank. Ich wollte nicht mehr. Es sollte einfach nur noch aufhören.“ (Came Over/Seite 99)

Erwähnt wurde dieses Abenteuer ja schon in Band 21 der Buchreihe „SCHATTENCHRONIK - GEGEN TOD UND TEUFEL“ mit dem Titel „BÖSE MÄDCHEN STERBEN NICHT“.

Denn da konnte man keine Unterstützung durch weitere Agenten der Schattenchronik anfordern, weil die meisten daran arbeiteten, den Agenten Martin Anderson aus einem Horror-Game „SILENT MANISON“ zu retten, in das er durch einen Riss in der Dimension geraten war.

Und mit Band 22 nimmt sich der Autor Daniel Weber nun eben genau diesem Fall an, damit den Lesern der Reihe im Blitz Verlag auch dieses schaurige Abenteuer nicht entgeht.

Und ja, beim Lesen fühlt man sich als Leser auch bald, als wenn man selbst mitten in diesem Horror-Survival-Games stecken würde. Und dabei geht es gleich zu Beginn für Agent Anderson so richtig rasant zur Sache.

Denn man kann in dem Spiel auch sterben, nur um danach von diesem Level aus wieder weiter machen zu müssen, sofern man alles bis hierhin abgespeichert hat. Und dieses Sterben geht ebenfalls für Anderson enorm auf die Psyche.

Doch damit nicht genug, tauchen auch einige Monster des Spiels durch den Riss in der Realität auf und bedrohen die Bewohner in einem heruntergekommenen Mietsblock in Berlin, was die Agenten ebenfalls vor Ort fordert. Und wäre dies nicht schon genug, scheint die Spielekonsole jederzeit überhitzen zu können, und wenn das passiert, wäre Anderson ebenfalls für immer verloren.

Von daher lässt der Autor Daniel Weber seiner Leserschaft hier kaum wirklich Zeit, zwischendurch einmal tief durchatmen zu können. Denn die Bedrohungen schlagen hier zu, wie ein Hagelsturm, wenn man gerade mitten auf einem Feld steht und nicht einmal einen Regenschirm dabei hat.

Es bleibt also über die rund 148 Seiten des Taschenbuch aus dem Blitz Verlag wirklich rasant und die Leserschaft wird mit Monstern wie dem Leviathan, Riesenspinnen, großen Ratten, Schleimmonstern, oder finsteren Kultisten vom Autor Daniel Weber mehr als bestens bedient.

Wer also auch beim lesen auf eine recht rasante Monsterschlacht steht, der sollte bei dem Roman „GAME OVER“ von Daniel Weber aus der Blitz-Reihe „SCHATTENCHRONIK - GEGEN TOD UND TEUFEL“ unbedingt zugreifen.

 © by Konrad Wolfram

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