Game Over
von Daniel Weber
Eigentlich
wollen die Schattenchronik-Agenten Martin Anderson und Leila Dahlström mit dem
Impulsor - einer Erfindung von Dr. Selthans - einen gefährlichen Riss in der
Dimension schließen.
Der Riss scheint völlig zufällig aufgetaucht zu sein. Trotzdem ist er eine Gefahr und könnte durch Dämonen auch auf üble Weise ausgenutzt werden.
Doch dann passiert das schreckliche, Agent Anderson sieht sich plötzlich mitten in dem Horror-Survivel-Games SILENT MANSION, denn der Riss in der Dimension liegt direkt an der Spielekonsole in einer ansonsten heruntergekommenen Mietswohnung.
Agentin
Dahlström gibt sofort bei der Zentrale der Schattenchronik Alarm, denn Anderson
scheint keine wirkliche Erinnerung mehr zu haben und in dem Spiel warten
schreckliche Kreaturen wie riesige Spinnen, agressive Ratten, Schleimmonster
usw. darauf, ihn im Spiel immer und immer wieder sterben zu lassen.
Schon
das wirft die Frage auf, wie Andersons Psyche dies überhaupt mit der Zeit
verkraftet kann. Denn für Anderson gibt es nur eine Rettungsmöglichkeit. Er
muss dieses Spiel bis zum letzten Level durchlaufen und gewinnen, um wieder
lebend in die reale Welt zurückkehren zu können.
Doch
für die Agenten der Schattenchronik und besonders Dr. Selthans stellt sich
nicht nur das Problem, das sie von ihrer Position aus nicht direkt ins Spiel
eingreifen können, um Anderson zu helfen. Denn die Spielekonsole wird immer
heißer und wenn sie völlig überhitzt zusammenbricht, wäre Anderson für immer
verloren.
Zwar
gelingt es das erste Problem zumindest etwas zu lösen, indem die Agentin
Cassandra "Cassy" Benedikt mithilfe ihrer paranormalen Fähigkeit sich
ebenfalls als Geist ins Spiel versetzt um Anderson so gut es möglich in senem
Kampf zu unterstützen. Und auch die Spielekonsole versucht man mit allen
Möglichkeiten herunterzukühlen, was aber nur einen gewissen Zeitaufschub
darstellt.
Und
selbst wenn Anderson die Dimension des Spiel wieder verlassen kann, so steht
die Frage im Raum, wie weit seine Psyche diesem Terror überhaupt standhalten
konnte?
Doch
auch in der realen Welt innerhalb dieser heruntergekommenen Mietskaserne in
Berlin, kommen die Agenten nicht zur Ruhe um Anderson bestmöglichst helfen zu
können.
Denn
durch den Riss inerhalb der Dimensionen sind auch drei Kreaturen, wie etwa ein
Schleimmonster aus dem Spiel in die Realität gelangt und müssen nun bekämpft
werden, bevor diese die noch hier wohnenden Menschen oder die Agenten der
Schattenchronik selbst angreifen und zu töten versuchen.
Aber auch für Anderson scheint die Uhr abzulaufen. Denn die Zeit wird knapp, die Spielekonsole scheint jeden Augenblick völlig unter der Hitze zu zerschmelzen und psychisch scheint Anderson nun auch am Ende angelangt zu sein.
- Game Over
- Autor: Daniel Weber
- Aus der Buchreihe "Schattenchronik - gegen Tod und Teufel"
- Schattenchronik Band 22
- ISBN: 978-3-6898-4227-7
- Taschenbuch, ca. 148 Seiten
- Erstveröffentlichung: 2025
-
Blitz
Verlag
„Ich wollte, dass das alles aufhörte. Ich wollte mich einfach verstecken wie ein Kind unter der Decke vor dem Monster im Schrank. Ich wollte nicht mehr. Es sollte einfach nur noch aufhören.“ (Came Over/Seite 99)
Erwähnt wurde dieses Abenteuer ja schon in Band 21 der
Buchreihe „SCHATTENCHRONIK - GEGEN TOD UND TEUFEL“ mit dem Titel „BÖSE MÄDCHEN STERBEN NICHT“.
Denn da konnte man keine Unterstützung durch weitere
Agenten der Schattenchronik anfordern, weil die meisten daran arbeiteten, den
Agenten Martin Anderson aus einem Horror-Game „SILENT MANISON“ zu retten, in
das er durch einen Riss in der Dimension geraten war.
Und mit Band 22 nimmt sich der Autor Daniel Weber nun
eben genau diesem Fall an, damit den Lesern der Reihe im Blitz Verlag auch
dieses schaurige Abenteuer nicht entgeht.
Und ja, beim Lesen fühlt man sich als Leser auch bald,
als wenn man selbst mitten in diesem Horror-Survival-Games stecken würde. Und
dabei geht es gleich zu Beginn für Agent Anderson so richtig rasant zur Sache.
Denn man kann in dem Spiel auch sterben, nur um danach
von diesem Level aus wieder weiter machen zu müssen, sofern man alles bis
hierhin abgespeichert hat. Und dieses Sterben geht ebenfalls für Anderson enorm
auf die Psyche.
Doch damit nicht genug, tauchen auch einige Monster des
Spiels durch den Riss in der Realität auf und bedrohen die Bewohner in einem
heruntergekommenen Mietsblock in Berlin, was die Agenten ebenfalls vor Ort
fordert. Und wäre dies nicht schon genug, scheint die Spielekonsole jederzeit
überhitzen zu können, und wenn das passiert, wäre Anderson ebenfalls für immer
verloren.
Von daher lässt der Autor Daniel Weber seiner Leserschaft
hier kaum wirklich Zeit, zwischendurch einmal tief durchatmen zu können. Denn
die Bedrohungen schlagen hier zu, wie ein Hagelsturm, wenn man gerade mitten
auf einem Feld steht und nicht einmal einen Regenschirm dabei hat.
Es bleibt also über die rund 148 Seiten des Taschenbuch
aus dem Blitz Verlag wirklich rasant und die Leserschaft wird mit Monstern wie
dem Leviathan, Riesenspinnen, großen Ratten, Schleimmonstern, oder finsteren
Kultisten vom Autor Daniel Weber mehr als bestens bedient.
Wer also auch beim lesen auf eine recht rasante
Monsterschlacht steht, der sollte bei dem Roman „GAME OVER“ von Daniel Weber
aus der Blitz-Reihe „SCHATTENCHRONIK - GEGEN TOD UND TEUFEL“ unbedingt
zugreifen.
© by Konrad Wolfram

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