Tony Ballard 98
Die Blutfurie
von A. F. Morland
(Friedrich Tenkrat)
Nachdem Tucker Peckinpah Jubilees Großeltern ausfindig machen konnte, begeben sich Ballard, Vicky und Jubilee zu der ermittelten Adresse.
Kaum dort angekommen,
müssen sie jedoch feststellen, dass sie in eine Falle getappt sind. Die
vermeintlichen Großeltern überwältigen sie und verschleppen Jubilee an einen
unbekannten Ort.
Schließlich stellt sich heraus, dass der Dämon Terrence Pascanell hinter der Entführung steckt, der Ballard erpressen will, um sein Herz zurück zu bekommen, welches er einer Vampirin überlassen will.
Tony kann sich befreien und trifft auf Pascanell, der damit droht, Jubilee und Vicky zu töten, wenn Silver ihm das Herz nicht innerhalb kürzester Zeit bringt.
Beim
Verfassen dieses vorletzten Romans vor dem großen Loxagon Zyklus war Morland
wohl in Gedanken schon bei der Planung desselben, was zumindest erklären würde,
warum dieser Band so schlecht ist.
- Erschienen
am 20. Juni 1986
Schon der Beginn zieht sich wie Kaugummi, da Ballard und
Co sich seitenlang überlegen müssen, was sie anziehen, bevor sich der Besuch
bei den Großeltern dann als Falle herausstellt, in welche die erfahrenen
Dämonenjäger dann wieder völlig blauäugig hineintappen.
Dass Terrence Pascanell hinter der Entführung steckt, macht zwar insofern Sinn,
als er natürlich sein Herz wieder haben möchte, warum er es dann aber einer
Vampirin überlassen will, macht dann wieder so gar keinen Sinn. Zumal dieses
für ihn so wichtige Utensil dann gleich in einem Abwasch mit der Vampirin
vernichtet wird.
Wobei man sich als Leser ohnehin fragt, warum Pascanell
nicht einfach nur Jubilee entführt, anstatt seinen Erzfeind unter einem umständlichen
Vorwand gleich auf ihn anzusetzen.
Insgesamt ist das ein Band, den man getrost auslassen
kann, auch wenn es hier zu einem kleinen Handlungsfortschritt kommt. Immerhin
haben solche Romane damals die Wartezeit auf den Band 100 etwas erträglicher
gemacht...
© by Stefan Robijn

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