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Dienstag, 5. Mai 2026

Angriffsziel Aibon

John Sinclair 2495

Angriffsziel Aibon

von Ian Rolf Hill (Florian Hilleberg)

Nach einem Hinweis des Roten Ryan treffen Sinclair und Suko auf einem Schrottplatz auf untote trooping faires aus Aibon.

Nachdem sie diese unschädlich gemacht haben, werden sie von Ryan nach Aibon versetzt, wo sie zunächst auf weitere untote Bewohner des Druidenreiches und dann auf Xorron und Justine Cavallo treffen.

Diese wurden von Pandora nach Aibon geschickt, allerdings nur, wie sich später herausstellt...

...um für drei Hexen, welche von Lilith ebenfalls nach Aibon entsandt wurden, als Rückendeckung zu sorgen, während diese mithilfe von Assungas Zaubermantel das Rad der Zeit stehlen sollen…

  • Erschienen am 2. Mai 2026
  • Titelbild von Thomas Greiwe

Auch wenn es sich bei diesem Roman um einen Einzelroman handelt, läutet der Autor damit bereits die finalen Ereignisse vor dem großen Jubiläumsband ein, da hier nicht nur einige der großen Gegner auftauchen, sondern mit dem Raub des Rades der Zeit auch etwas beginnt, was im Zusammenhang mit “Liliths Meisterplan” stehen dürfte, wie Titel des finalen Bandes lautet.

Dass dieser Diebstahl ausgerechnet von drei aus einem zuvor erschienenen Band bekannten, grenzdebilen Teenager-Hexen ausgeführt wird, lässt jedoch erste Zweifel aufkommen, wie gut durchdacht dieser Plan letztlich ist, auch wenn diese sich im Besitz von Assungas Zaubermantel befinden, dessen Magie offenbar alles möglich macht, auch den Diebstahl des Rades der Zeit.

Was es damit auf sich hat, wird von dem Autor noch mal in aller Ausführlichkeit erklärt, so etwa der Bezug zum Band 1000, in dem John auf diesem Rad der Tod seiner Eltern prophezeit wurde. Die Frage, was Lilith damit vorhat, ist also durchaus nicht ganz unspannend.

Das gilt auch für diesen Roman, auch wenn die Spannung erst im letzten Drittel aufkommt, in dem alle handelnden Figuren aufeinandertreffen. Dabei kommt es erneut zum Kampf gegen Xorron, der sich auch hier wieder als völlig aussichtslos erweist, sodass es John und Suko nur mit viel Glück und Zufällen gelingt, seinen Angriffen zu entgehen.

Zuvor bekommt man es, wie es in Romanen mit Xorron üblich ist, weiterhin mit dessen Hinterlassenschaften zu tun, wobei Hill es hier etwas übertreibt, was die Vielfalt der untoten Kreaturen betrifft. So kämpft man hier nicht nur gegen Zombie - Elfen, sondern bekommt es auch mit untoten Pferden zu tun.

Am Ende stellt sich dann heraus, dass diese Kämpfe und der Auftritt von Xorron und Justine nur dazu dienten, den Hexen Rückendeckung zu geben, damit diese ungestört das Rad der Zeit stehlen können. Eine doch etwas fadenscheinige Erklärung für den Einsatz dieser beiden großen Gegner.

© by Stefan Robijn

1 Kommentar:

Matthias Glombik hat gesagt…

Ich bin kein Leser von JOHN SINCLAIR, aber die Serie hat momentan tolle Titelbilder!