Gespenster-Krimi 509
Amok
von Henry Wolf (Wolfgang Hohlbein)
Als
Romano Tozzi, Geschäftsführer des King Konzerns, in das Büro von Randolph
Clarke geht, findet er dort die Leiche des Mitarbeiters Müller, der ermordet
wurde. Kurz darauf wird er von Clarke angegriffen, der anscheinend Amok läuft.
Ihm
gelingt es zwar Clarke abzuwehren, der durch das Fenster in die Tiefe stürzt,
doch Tozzi wurde durch dessen Angriff mit dem Brieföffner schwer verletzt.
Während Mike Hunter nach Schottland fährt, um die gekaufte chemische Fabrik „Margin Chemicals“ zu besuchen...
...erfährt Damona King von Mister Croyde, der rechten Hand
von Tozzi der im Krankenhaus liegt, dass irgendetwas mit dieser Firma nicht
stimmt.
Denn
„Margin Chemicals“ steht nicht wie im Bericht der Firma angegeben vor der
Pleite, sondern das Geschäft scheint zu florieren.
Als
Mike die Fabrik erreicht, wird nicht nur auf die Fabrik ein Anschlag verübt,
sondern ein amoklaufender Mann versucht ihn zu töten.
Unterdessen
flippt auch die Sekretärin Sally im King-Konzern aus, die Mister Croyde tötet…
- Erschienen am 14. Juni 1983
- Damona King 110
Mit dem „GESPENSTER-KRIMI“ „AMOK“ präsentiert der Autor
WOLFGANG HOHLBEIN einen zu Beginn rasant geschriebenen „DAMONA KING“-Roman, wobei ich aber während der gesamten Handlung darüber
rätselte, wieso alle, die irgendetwas mit der Firma „Margin Chemicals“ zu tun
haben, entweder Amok laufen oder getötet werden.
Leider kann die Handlung des Romans im weiteren Verlauf
nicht überzeugen, zumal auch die Auflösung der Geschichte, in der ein Dr. Meliert
mit PCP herumexperimentiert hat und die CIA etc. involviert sind keinen Sinn ergibt,
so dass sich der angeblich und
anfänglich interessante Horror-Roman von WOLFGANG HOHLBEIN letztendlich als
mittelmäßiger und wirrer Thriller entpuppt.
© by Ingo Löchel

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