Ab Band 2500 wird die Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“
aus DREI Stammautoren bestehen.
Das verkündete der „JS“-Autor HENRY CARDELL am 28. März
2026 auf seiner Facebook-Seite, der Ende April sein Manuskript
zum JS-Band 2517 (erscheint am 3. Oktober 2026) abschließen konnte.
"Nur noch 10 Wochen bis zum Erscheinen des lang erwarteten John Sinclair Jubiläumsbandes 2500 aus der Feder meines geschätzten Kollegen Ian Rolf Hill! Warum ich euch diesen Roman jetzt schon besonders ans Herz lege?
Nun, mittlerweile dürfte ja bekannt sein, dass ich ab diesem Band zu einem der drei Stammautoren der Serie zählen werde."
Ansonsten erfährt man weder etwas über das heiß diskutierte Relaunch der Horror-Serie, noch über die weitere Planung nach Band 2500.
Auch der Hauptautor IAN ROLF HILL schweigt sich aus, der
am 18. April 2026 nachfolgende 'Werbung' zu seinem Roman "Der blinde
Götze" (erscheint am 16. Mai 2026) auf seine Facebook-Seite setzte.
"Der Countdown läuft! Noch sieben Wochen bis @geisterjaeger_john_sinclair Band 2500. Bis dahin werden aber noch einige Romane erscheinen, so wie dieser hier: Band 2497 "Der blinde Götze" ist der erste Teil einer epischen Trilogie, die sich kein echter Fan entgegen lassen sollte. Das gilt übrigens auch für jeden anderen Roman, der bis dahin erscheint, denn in jedem einzelnen passiert was Serienrelevantes."
Warum
ich dies erwähne?
Auf diese Sätze von Ian Rolf Hill reagiert der Facebook-User Bastian Becker, der dazu folgendes schrieb und gleich zwei Fragen an den „JS“-Autor stellte.
"Episch hier, alles serienrelevant da…Wie ist denn die Planung ab Band 2500? Wird es da wieder bodenständiger oder bleibt es bei diesem Bombast?"
Daraufhin bekam Bastian Becker von Ian Rolf Hill nachfolgende
patzige Antwort, der die beiden Fragen aufgrund
der ‚kritischen‘ Äußerung des Facebook-Users anscheinend nicht beantworten
wollte.
"Bastian Becker Tja, wir sind nicht mehr in den 80ern. Aber keine Bange, auch nach Band 2500 wird es unabhängige Einzelromane geben."
Jetzt frage ich mich natürlich an dieser Stelle, was die beiden
Fragen Beckers mit den 1980er Jahren oder mit Einzelromanen zu tun haben.
Zudem ist die Kritik von Bastian Becker durchaus berechtigt.
Denn mit welchen ‚bombastischen‘ Sätzen hat Ian Rolf unter anderem seinen „epischen“
Morgana-Zweiteiler (JS-Bände 2487 und 2488) angekündigt?
Am Ende war in den beiden Romanen u. a. von
Serienrelevanz oder der Beendigung von irgendwelchen Handlungssträngen etc. keine
Spur. Stattdessen war alles nur heiße Luft und alles beim Alten.
Eine weitere Frage, die ich mir bei der Antwort des
Autors IAN ROLF HILL gestellt habe, ist, wieso manche „John Sinclair“-Autoren
nicht mit Kritik umgehen können und sich stattdessen davon gleich auf den
Schlips getreten fühlen.
Jeder Autor muss damit rechnen, dass er aufgrund seiner Romane und seiner Schreibweise, Kritik oder kritische Fragen gestellt bekommt.
Die Frage ist nur, wie der jeweilige Autor mit dieser Kritik umgeht oder auf diese
reagiert.
Zumal ich mir schon des Öfteren die Frage gestellt habe, wieso auf den Facebook-Seiten der „John Sinclair“-Autoren (wenn sie denn eine haben) oder auf der Facebook-Seite „Bastei Abenteuerlust“ so gut wie keine Kritik geäußert wird oder dort zu finden ist.
Hat dies einen Grund? Ist Kritik nicht erwünscht bzw. unerwünscht?
Denn wenn alles Friede Freue Eierkuchen wäre, gäbe es
wohl keinen Relaunch der Serie „Geisterjäger John Sinclair“.
Zum Ende des Artikels noch die Titelvorschau zu der im Text
erwähnten letzten 2400er Trilogie, die als das „große Finale“ ‚betitelt‘ wird.
- 2497: Der blinde Götze (Teil 1) (16 Mai 2026)
- 2498: Samaels Rache (Teil 2) (23. Mai 2026)
- 2499: Liliths Meisterplan (Teil 3) (30. Mai 2026)
© by Ingo Löchel

5 Kommentare:
Die Frage ist, wie man, bzw wie Hill Bombast definiert.
Wenn es darum geht, dass viele oder sehr viele Gegner aufeinandertreffen und in Drei- oder Vierteilern in endlosen Action Szenen gegen sie gekämpft wird, gab es auch bei Dark in den 80ern Bombast.
Wenn man all das noch kombiniert mit undurchschaubaren Intrigen, dann haben wir den gegenwärtigen Hillschen Bombast...
Thema: Umgang mit Kritik
Ich hatte mal im Bastei Forum Kritik an Manfred Weinland geübt. Es ging um seine Serie BAD EARTH mit den grottenschlechten Titelbildern von Candy Kay. BE war für mich die größte Enttäuschung im Bereich Romanhefte.
Weinland hat mich im Forum mit einer großkotzigen Überheblichkeit fertig gemacht, dass mir die Haare zu Berge standen! Keine Antwort auf meine Fragen und keine Änderung im Konzept der Serie, welche ja dann auch eingestellt wurde. Bei ZAUBERMOND wurden die wenigen Fans weiter versorgt.
Um den Autor Manfred Weinland habe ich seitdem einen großen Bogen gemacht.
Aber VAMPIRA gefiel mir vom Thema her.
Oh ja, wie Manfred Weinland auf Kritik reagiert, weiß ich von damals (die Zeit beim Zauberspiegel-Online) auch noch. Ich hatte den da einfach mal als Choleriker abgeheftet und das war es dann. Aber ich schätze auch mal, das die Serie JOHN SINCLAIR in der Auflagenzahl auch nicht mehr so ganz oben schwebt. Da hatte Jason Dark/Helmut Rellergerd ja schon mal in einem Interview in einem Video drüber gelästert. Für mich ist diese Serie jedenfalls tot und ich werde sie auch sicherlich (samt den weiteren Ablegern im Taschenhaft-Format wie MAREK DER PFÄHLER) nicht noch einmal antesten. In dem Punkt tummeln sich auch wesentlich bessere AutorInnen in der Bastei-Reihe GESPENSTER-KRIMI.
Und was die Kritikfähigkeit von Autoren bei Bastei angeht, da verweise ich nur mal darauf, dass man hier jBei THE BLACK STONE MAGAZINE schon einmal ein Interview abgelehnt hatte, weil ich vier kritische Fragen beigesteuert hatte.
Meines Wissens liegt die Print-Auflage der Serie "Geisterjäger John Sinclair" schon seit vielen Jahren unter 10.000 Exemplaren. Ich nehme mal das sie derzeit bei ca. 8.000 liegt. "Professor Zamorra" und "Maddrax" liegen drunter.
Ja, an die Ablehnung des Interviews erinnere ich mich noch sehr gut. Ein weiteres Beispiel dafür, dass sich ein Autor (aus welchen Gründen auch immer) von kritischen Fragen auf den Schlips getreten fühlt...
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