John Sinclair 2487
Morganas letzter Kampf (Teil 1)
von Ian Rolf Hill (Florian Hilleberg)
Die
beiden Verbündeten Morgana Layton, die Herrin der Wölfe, und Lykke, die
Schamanin der Berserker, haben ein Treffen vereinbart, um über die Zukunft ihrer
beiden Völker zu sprechen, um so auch mit der Zeit die scheinbar
unüberbrückbare Kluft zwischen ihren beiden Völkern zu überwinden.
Nach
dem Gespräch zwischen den beiden Frauen, macht sich Morgana auf den Rückweg zum
Lager der Werwölfe, und hört plötzlich ein Heulen, das durch den Wald hallt.
Als sie das Heulen hört, muss die Königin der Wölfe sofort an Clark...
...und seine
Anhänger denken, die Opposition im Lager der Werwölfe. Doch
Clark hat keinen Aufstand angezettelt, sondern hat mit seinen Werwolf-Freunden,
allesamt ehemalige Soldaten des U.S. Alaskan Command, fünf Männer des Ölkonzerns AMPEC Oil abgeschlachtet, die
das Land erkunden wollten.
Aufgrund
dieses Vorfalls kommt es im Lager zum Streit zwischen Morgana und Clark,
nachdem dieser mit seinen Kumpanen zurückgekehrt ist.
Nach
dem Angriff der Werwölfe wird der FBI-Agent Abe Douglas von seinem Vorgesetzten
James Levine nach Alaska geschickt, der dort von Constance Bernard vom Ranger
Office in Anchorage unterstützt werden soll.
Douglas
bittet John Sinclair um Hilfe, der sich zusammen mit Suko nach Alaska aufmacht,
um Schlimmeres zu verhindern…
- Erschienen am 7. März 2026
- Titelbild: Thomas Greiwe
- Ein Roman mit Morgana Layton, Abe Douglas, Clark und Denise Curtis
Der Autor IAN ROLF HILL benutzt das Treffen zwischen Morgana Layton und Lykke zu Beginn des Romans, um vergangene Ereignisse aus diversen Vorgänger-Romanen der Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ Revue passieren zu lassen, was ausgesprochen langweilig ist, so dass ich schon an dieser Stelle des Romans den Drang verspürte, einige Seiten vorzublättern.
Zudem wird man als Leser mit diversen Nebenhandlungen
konfrontiert, die die Handlung des Romans ebenfalls in keiner Weise
voranbringen.
Darunter auch eine mit Denise Curtis, Lykaons Tochter,
die nachdem sie ein altes Ritual der Berserker, ein Initiationsritus, erfolgreich
beendet hat, zum Lager der Berserker zurückkehrt. Was für die Geschichte
ebenfalls völlig irrelevant ist.
Durch diese vielen Nebenhandlungen zieht sich die Handlung
des „JOHN SINCLAIR“-Romans wie ein Kaugummi, wobei darin auch nichts Entscheidendes
passiert, außer das mit diesen
Nebensächlichkeiten die Seiten des sehr gewöhnungsbedürftigen und langatmigen Romans
gefüllt werden.
All das sorgt zudem dafür, dass John Sinclair, Suko und
Abe Douglas erst ab der zweiten Hälfte des Romans in Alaska eintreffen.
Leider lässt der Autor IAN ROLF HILL während des Fluges
mit dem Hubschrauber, erneut vergangene Ereignisse aus diversen „JOHN SINCLAIR“-Vorgänger-Romanen
(diesmal durch John Sinclair) Revue passieren.
Darunter auch Ereignisse aus den beiden „JOHN SINCLAIR“-Bänden
„MR. MONDOS MONSTER“ und „KÖNIGIN DER WÖLFE“ (die Bände 130 und 131), die aus
dem Jahr 1980 stammten. Also fast 46 Jahre her sind.
Da frage ich mich schon, was das soll, zumal diese Sachen
ebenfalls völlig nebensächlich für die Geschichte des Romans sind und ebenfalls
nur als Lückenfüller dienen, um Seiten zu füllen.
Nachdem der Flug mit dem Hubschrauber viele Seiten des
Romans in Anspruch genommen hat, erreichen John Sinclair, Suko, Abe Douglas und
die Rangerin dann endlich ihr Ziel und treffen schließlich auf Morgana.
Doch sie haben die Rechnung ohne den Werwolf Clark gemacht,
der seine Chance nutzt, so dass es zum Zweikampf zwischen ihm und Morgana kommt,
den diese verliert, aber dabei nicht getötet wird...
Fazit: Das einzige
interessante an dem sehr langatmig geschriebenen „JOHN SINCLAIR“-Roman „MORGANAS LETZTER KAMPF“ von IAN ROLF HILL ist der Kampf
zwischen Morgana und Clark am Ende des Romans sowie das sehr schön gestaltete Titelbild
des Künstlers THOMAS GREIWE, das durchweg sehen lassen kann.
© by Ingo Löchel

1 Kommentar:
Den wollte ich mir eigentlich gönnen aber es scheint ja völlig zu reichen, wenn man den zweiten Teil liest. 😉
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