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Freitag, 1. Mai 2026

Episch und Bombastisch - Der Umgang mit Kritik

Ab Band 2500 wird die Serie „GEISTERJÄGER JOHN SINCLAIR“ aus DREI Stammautoren bestehen.

Das verkündete der „JS“-Autor HENRY CARDELL am 28. März 2026 auf seiner Facebook-Seite, der Ende April sein Manuskript zum JS-Band 2517 (erscheint am 3. Oktober 2026) abschließen konnte.

"Nur noch 10 Wochen bis zum Erscheinen des lang erwarteten John Sinclair Jubiläumsbandes 2500 aus der Feder meines geschätzten Kollegen Ian Rolf Hill! Warum ich euch diesen Roman jetzt schon besonders ans Herz lege?

Nun, mittlerweile dürfte ja bekannt sein, dass ich ab diesem Band zu einem der drei Stammautoren der Serie zählen werde."

Ansonsten erfährt man weder etwas über das heiß diskutierte Relaunch der Horror-Serie, noch über die weitere Planung nach Band 2500.

Auch der Hauptautor IAN ROLF HILL schweigt sich aus, der am 18. April 2026 nachfolgende 'Werbung' zu seinem Roman "Der blinde Götze" (erscheint am 16. Mai 2026) auf seine Facebook-Seite setzte.

"Der Countdown läuft! Noch sieben Wochen bis @geisterjaeger_john_sinclair Band 2500. Bis dahin werden aber noch einige Romane erscheinen, so wie dieser hier: Band 2497 "Der blinde Götze" ist der erste Teil einer epischen Trilogie, die sich kein echter Fan entgegen lassen sollte. Das gilt übrigens auch für jeden anderen Roman, der bis dahin erscheint, denn in jedem einzelnen passiert was Serienrelevantes."

Warum ich dies erwähne?

Auf diese Sätze von Ian Rolf Hill reagiert der Facebook-User Bastian Becker, der dazu folgendes schrieb und gleich zwei Fragen an den „JS“-Autor stellte.

"Episch hier, alles serienrelevant da…Wie ist denn die Planung ab Band 2500? Wird es da wieder bodenständiger oder bleibt es bei diesem Bombast?"

Daraufhin bekam Bastian Becker von Ian Rolf Hill nachfolgende patzige  Antwort, der die beiden Fragen aufgrund der ‚kritischen‘ Äußerung des Facebook-Users anscheinend nicht beantworten wollte.

"Bastian Becker Tja, wir sind nicht mehr in den 80ern. Aber keine Bange, auch nach Band 2500 wird es unabhängige Einzelromane geben."

Jetzt frage ich mich natürlich an dieser Stelle, was die beiden Fragen Beckers mit den 1980er Jahren oder mit Einzelromanen zu tun haben.

Zudem ist die Kritik von Bastian Becker durchaus berechtigt. Denn mit welchen ‚bombastischen‘ Sätzen hat Ian Rolf unter anderem seinen „epischen“ Morgana-Zweiteiler (JS-Bände 2487 und 2488) angekündigt?

Am Ende war in den beiden Romanen u. a.  von Serienrelevanz oder der Beendigung von irgendwelchen Handlungssträngen etc. keine Spur. Stattdessen war alles nur heiße Luft und alles beim Alten.

Eine weitere Frage, die ich mir bei der Antwort des Autors IAN ROLF HILL gestellt habe, ist, wieso manche „John Sinclair“-Autoren nicht mit Kritik umgehen können und sich stattdessen davon gleich auf den Schlips getreten fühlen.

Jeder Autor muss damit rechnen, dass er aufgrund seiner  Romane und seiner Schreibweise, Kritik oder kritische Fragen gestellt bekommt. Die Frage ist nur, wie der jeweilige Autor mit dieser Kritik umgeht oder auf diese reagiert.

Zumal ich mir schon des Öfteren die Frage gestellt habe, wieso auf den Facebook-Seiten der „John Sinclair“-Autoren (wenn sie denn eine haben) oder auf der Facebook-Seite „Bastei Abenteuerlust“ so gut wie keine Kritik geäußert wird oder dort zu finden ist.

Hat dies einen Grund? Ist Kritik nicht erwünscht bzw. unerwünscht?

Denn wenn alles Friede Freue Eierkuchen wäre, gäbe es wohl keinen Relaunch der Serie „Geisterjäger John Sinclair“.

Zum Ende des Artikels noch die Titelvorschau zu der im Text erwähnten letzten 2400er Trilogie, die als das „große Finale“ ‚betitelt‘ wird.

  • 2497: Der blinde Götze (Teil 1) (16 Mai 2026)
  • 2498: Samaels Rache (Teil 2)  (23. Mai 2026)
  • 2499: Liliths Meisterplan (Teil 3) (30. Mai 2026)

© by Ingo Löchel

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