Translate

Montag, 20. April 2026

Der Killer Suko (Teil 3)

John Sinclair 1338

Der Killer Suko (Teil 3)

von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Im Hauptquartier der Templer gelingt es dem John Sinclair Vincent Van Akkeren zu stellen und in seine Gewalt zu bringen.

Nachdem John Sinclair  Justine Cavallo gerettet hat, die sich (aus welchen Gründen auch immer) auf den Knochensessel der Templer gesetzt hat (siehe „Die Templer-Verschwörung“), flippt die Vampirin mal wieder aus und greift Van Akkeren an, dem sie das Blut aussaugen will, was der Geisterjäger letztendlich verhindern kann.

Als der hypnotisierte Inspektor Bleu im Kloster der Templer auftaucht...

...und versucht John Sinclair zu töten, rettet Justine Cavallo dem Geisterjäger erneut das Leben.

Doch danach schlägt sie John Sinclair nieder, um Bleu das Blut auszusaugen und verschwindet danach.

Als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, muss John Sinclair feststellen, dass Van Akkeren entflohen ist. Zudem muss der Geisterjäger Bleu vernichten, der zu einem Vampir geworden ist.  

Unterdessen hat Saladin Suko hypnotisiert, der im Krankenhaus den Auftrag erhält, den Templer-Anführer Godwin de Salier zu töten…

  • Erschienen am 1. März 2004
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Ein Roman mit Saladin, Vincent van Akkeren sowie Godwin de Salier und Justine Cavallo

Leider setzen sich die Mankos in dem Roman „SUKO DER KILLER“ fort, die bereits im Vorgängerband negativ aufgefallen sind.

Denn die Szenen und Dialoge werden auch im dritten Teil der Trilogie ellenlang ausgedehnt. Das beginnt schon zu Beginn des „JOHN SINCLAIR“-Abenteuers, in dem es John Sinclair erst nach vielen Seiten gelingt, Van Akkeren im Templer-Kloster zu stellen.

Danach wird auch ein Gespräch zwischen John Sinclair und Vincent Van Akkeren seitenlang ausgedehnt, was vermutlich alles dazu dient, die Seiten des Romans zu füllen, dessen Handlung äußerst dünn ist.

Zudem hätte HELMUT RELLERGERD auf die Szenen mit Justine Cavallo lieber verzichten sollen. Denn wer bitte kommt auf die Idee, sich auf den Knochensessel der Templer zu setzen, oder sie überhaupt erst gar nicht in die Trilogie mit einbauen sollen.

Denn Justine Cavallo wurde anscheinend nur in die Geschichte mit eingebaut, damit die Vampirin dem Geisterjäger erneut das Leben rettet, da der hypnotisierte Inspektor Bleu versucht, John Sinclair zu erschießen. Doch für diese Szene hätte man auch eine andere Lösung finden können.  

Wie ich bereits in dem Artikel zu „DIE TEMPLER-VERSCHÖRUNG“ geschrieben habe, wäre es sinnvoller gewesen, wenn der Autor HELMUT RELLERGERD die Handlung des zweiten Teils mit der Handlung des dritten Teils, nach einigen Kürzungen, miteinander verbunden hätte.

Zumal sich der Roman „DER KILLER SUKO“ auch aufgrund seiner sehr vorhersehbaren Handlung als ziemlich langatmig geschriebenes Spektakel entpuppt, in dem sich die dünne Geschichte wie ein Kaugummi zieht, so dass so gut keine Spannung aufkommen will.

Zudem stellte ich mir an Ende des Romans auch die Frage, wieso John Sinclairs Kreuz plötzlich die hypnotischen Kräfte Saladins unwirksam machen kann, der doch kein Dämon, sondern ein Mensch ist, was nicht wirklich stimmig bzw. glaubwürdig erscheint.

War der Einsatz des Kreuzes somit eine Art Notlösung, weil dem Autor HELMUT RELLERGERD sonst nichts anderes eingefallen ist, um den hypnotisierten Suko zu retten und zu verhindern, dass er Godwin de Salier tötet?

 © by Ingo Löchel

Keine Kommentare: