Dorian Hunter 197
Die Sekte der Teufelsanbeter
Dario Vandis
(Dennis Ehrhardt)
Um
zum Krakatau zu gelangen, wohin sich auch Isbrant mit Dorian und Martin begibt,
verbündet Coco sich mit Himoto gegen Isbrant.
Dann
nimmt Martin telepathisch Kontakt mit ihr auf und teilt ihr mit, dass Dorian
krank sei, tatsächlich aber steht er unter dem Einfluss Isbrants.
Dieser führt Hunter und seinen Sohn durch eine Grotte in die Tiefen des Krakatau, wo der neue Fürst der Finsternis gewählt werden soll.
Auf
dem Weg dorthin erinnert Hunter sich wieder an sein siebentes Leben als
Hendrick Zevanck, der de Buy schließlich besiegen und Elisa retten kann, worauf
er wieder auf Isbrant trifft.
- Erschienen am 14. März 2026
- Titelbild: Mark Freier
Obwohl die Abschnitte um die von Hunter getrennte Coco
Zamis auch in diesem Roman wieder etwas zu viel Platz beanspruchen, wird es
hier doch langsam spannend, da die Fäden nach und nach zusammen geführt werden
und es in den beiden anderen Abschnitten deutliche Fortschritte gibt.
So erreichen Isbrant, Hunter und sein Sohn Martin endlich
ihr Ziel, den Krakatau, wo Hunter sich wieder an sein Leben als Hendrick
erinnert.
Zwar füllt dieser Abschnitt dann das ganze letzte Drittel
des Romans, dafür gelingt es dem Autor jedoch, die Ereignisse packender zu
schildern, als im Band zuvor.
Etwas störend, wenn auch in Bezug auf die Handlung
nachvollziehbar ist auch hier wieder die völlige Handlungsunfähigkeit des
Dämonenkillers, der hier bis zum Ende kaum den kleinen Finger rühren kann,
wobei Isbrant nicht nur diesbezüglich viel zu mächtig und im Grunde unantastbar
dargestellt wird.
Weder Dämonen noch Hunter und Co können ihm irgendetwas
anhaben, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit.
Was es letztlich überhaupt mit dieser Überfigur auf sich
hat, wird man wohl im nächsten Band erfahren, der diesen Zyklus dann
abschließt.
© by Stefan Robijn

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