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Donnerstag, 16. April 2026

Der Seelenfresser

Der Hexer 2

Der Seelenfresser

von Wolfgang Hohlbein

Ein Fluch, der seit 200 Jahren über dem Ort Innsmouth liegt, bewirkt, dass alle männlichen Nachkommen mit Verkrüppelungen und Entstellungen geboren werden.

Von diesem Fluch ist auch der neugeborene Sohn von Lowry Temples betroffen, der danach den Entschluss fällt, sich an den Hexer Roderick Andara  zu rächen, von dem angenommen wird, dass er für diesen Fluch verantwortlich ist.

Daher stellt Templess gemeinsam mit einigen anderen entstellten Einwohner und Freunden aus Innsmouth Robert Craven eine Falle...

...von dem sie fälschlicherweise annehmen, dass es sich bei ihm um Roderick Andara handelt.

Als Craven zusammen mit Howard Lovecraft nach Innsmouth zurückkehrt, tappen die beiden Männer prompt in deren Falle. Diese zünden das Haus an, in dem sich Craven und Howard aufhalten. Die beiden können zwar vor dem Feuer in die Kanalisation fliehen, werden aber überwältigt und zu  Lowry gebracht, der Craven töten will, obwohl er erkennen muss, dass es sich bei Robert um den Sohn von Roderick Andara handelt.

Unterdessen kommt es zum Streit zwischen Necron und DeVries, da sich der alte Hexenmeister nicht an das Abkommen halten will, das die beiden Männer geschlossen haben.

Daraufhin beschließt DeVries Necron zu töten. Zusammen mit seinen elf Männern will er am Abend die Wachen ausschalten und danach die Mordtat begehen. Doch der Plan scheitert, als der alten Hexenmeister seine Skelettkrieger auf sie hetzt…

  • Erschienen am 30. April 1985
  • Titelbild: Les Edwards

Mit dem Roman „DER SEELENFRESSER“ präsentiert der Autor WOLFGANG HOHLBEIN einen etwas gewöhnungsbedürftiges und auf weite Strecken recht langweiliges „HEXER“-Abenteuer, in dessen nicht gerade sehr unterhaltsamem Haupthandlung mit Robert Craven weder eine richtige Spannung noch die interessante „HEXER“-Atmosphäre aus den „GESPENSTER-KRIMI“-Romanen aufkommen will.

Das liegt unter anderem auch daran, dass das Szenario mit dem Fluch handlungstechnisch nicht allzu viel hergibt, an dessen Ende ich immer noch nicht wusste, wer denn nun der titelgebende Seelenfresser gewesen ist.

Ein bisschen Abwechslung kommt allerdings durch die Parallelhandlung mit Necron und DeVries auf, die weit interessanter und unterhaltsamer aufgebaut ist, als die misslungene 08/15-Handlung mit Robert Craven. Aber auch in dieser Parallelhandlung weiß man als Leser am Ende nicht, was das Ganze überhaupt soll.  

 © by Ingo Löchel

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